
Die Innendämmung kommt immer dann zum Einsatz, wenn eine Dämmung von außen nicht möglich oder nicht gewünscht ist – etwa bei historischen Fassaden, Reihenhäusern oder Gebäuden mit aufwendiger Außenarchitektur. Sie verbessert den Wärmeschutz von innen und sorgt für ein angenehmes Raumklima.
Vorteile der Innendämmung:
Allerdings erfordert die Innendämmung eine sorgfältige Planung, um Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbildung zu vermeiden.
Bei der Innendämmung Wand wird das Dämmmaterial direkt an der Innenwand angebracht. Ziel ist es, den Wärmeverlust durch die Außenwand zu minimieren. Dabei entsteht eine zusätzliche Dämmschicht, die den Wärmedurchgangswiderstand erhöht.
Typischer Aufbau einer Innendämmung:
Eine fachgerechte Ausführung ist entscheidend, um Wärmebrücken zu vermeiden und die Dämmwirkung langfristig zu sichern.

Die Wahl des richtigen Dämmmaterials hängt von den baulichen Gegebenheiten und den individuellen Anforderungen ab. Besonders beliebt sind ökologische Materialien, die Feuchtigkeit regulieren und ein gesundes Raumklima fördern.
Gängige Dämmstoffe:
Eine besonders nachhaltige Lösung ist die Innendämmung mit Holzfaserplatten. Diese Dämmplatten bestehen aus nachwachsenden Rohstoffen und bieten hervorragende bauphysikalische Eigenschaften.
Vorteile von Holzfaserplatten:
Sie eignen sich besonders für Altbauten, bei denen eine diffusionsoffene Bauweise gewünscht ist.
Die Innendämmung Kosten hängen von mehreren Faktoren ab – insbesondere vom Material, der Dämmstärke und dem Arbeitsaufwand. Im Durchschnitt liegen die Kosten zwischen 60 und 120 Euro pro Quadratmeter, inklusive Material und Montage.
Kostenfaktoren im Überblick:
Langfristig amortisieren sich die Investitionen durch geringere Heizkosten und gesteigerten Wohnkomfort.
Eine Innendämmung erfordert präzise Planung, um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden. Besonders wichtig ist die richtige Kombination aus Dämmstoff, Dampfbremse und Wandaufbau.
Wichtige Planungsschritte:
Eine professionelle Beratung durch Energieberater oder Bauphysiker ist empfehlenswert, um die optimale Lösung zu finden.
Die Dämmstärke hängt vom gewünschten Wärmeschutz und dem Material ab. In der Regel liegt sie zwischen 6 und 12 cm. Hochleistungsdämmstoffe wie PUR-Platten benötigen weniger Stärke, Holzfaserplatten etwas mehr.
Vorteile: Keine Veränderung der Fassade, schnelle Umsetzung, verbesserter Wärmeschutz. Nachteile: Raumverlust durch Dämmschicht, Risiko von Feuchtigkeit bei unsachgemäßer Ausführung, höherer Planungsaufwand.
Ja, besonders wenn eine Außendämmung nicht möglich ist. Mit diffusionsoffenen Materialien wie Holzfaser- oder Kalziumsilikatplatten lässt sich der Wärmeschutz deutlich verbessern, ohne die historische Fassade zu beeinträchtigen.
Je nach Material und Aufwand liegen die Kosten zwischen 60 und 120 Euro pro Quadratmeter. Ökologische Materialien wie Holzfaserplatten sind teurer, bieten aber langfristige Vorteile.
Geeignet sind Mineralwolle, Kalziumsilikatplatten, Holzfaserplatten oder PUR-Platten. Die Wahl hängt von der Wandbeschaffenheit und den bauphysikalischen Anforderungen ab.
Durch sorgfältige Planung, feuchtigkeitsregulierende Materialien und eine fachgerechte Ausführung. Eine Dampfbremse oder feuchtevariable Membran schützt zusätzlich vor Kondenswasser.
Die Innendämmung ist eine effiziente und flexible Möglichkeit, den Wärmeschutz von Gebäuden zu verbessern – besonders bei Altbauten oder denkmalgeschützten Häusern. Ob Innendämmung Wand oder Innendämmung mit Holzfaserplatten: Mit der richtigen Planung, hochwertigen Materialien und professioneller Ausführung lassen sich Energie sparen, Wohnkomfort steigern und langfristig Kosten senken. Wer die Innendämmung Kosten realistisch kalkuliert und auf Qualität setzt, investiert in eine nachhaltige Zukunft des Wohnens.