So leben, wie es den eigenen Vorstellungen entspricht, architektonisch stimmig und nachhaltig wohnlich – und vorhandene Fläche optimal nutzen? Darauf hat das Baufritz-Musterhaus „my smart green home: Schwarzwald“ eine konfiguratorbasierte Antwort. Digital gedacht, analog gebaut – das ist das Prinzip.
Das Designerhaus in klarem Schiefergrau denkt in die Höhe. Und in die Weite. Sichtachsen verbinden Innen- und Außenraum, ausgewogene Proportionen und großzügige Fensterflächen prägen die Architektur. Die Haustechnik ist konzentriert: im Energie-Wände-Modul, dem von Baufritz entwickelten, komplett vorgefertigten Technikraum, der vor Ort nur noch angeschlossen wird. Die Maßgabe: das Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG) und eine Ausführung entsprechend Effizienzhaus 40 Plus-Standard. Auch die VDB-Zertifizierung wurde erfolgreich abgeschlossen.
Was beim Betreten des rund 190 Quadratmeter großen Familienhauses sofort auffällt: die klare Gestaltung, viel helles Holz und die großzügige, lichte Atmosphäre. Alles fügt sich stimmig zusammen – über die Ebenen bis hinauf ins Dachstudio. Hier zeigt sich die gestalterische Handschrift der internationalen Baufritz-HausDesigner. Der Fenster-Rhythmus und die Platzierung der einzelnen Fenster in der „Scala Uno“-Holzfassade sind sorgfältig aufeinander abgestimmt. Bodentiefe Fenster über Eck verbinden Innen- und Außenraum. Das Verhältnis zwischen Offenheit und Rückzug ist von Raum zu Raum ausgewogen.
Sichtachsen verbinden das Innen mit dem Außen, ausgewogene Proportionen und großzügige Fensterflächen prägen die Architektur. Die weitläufige Gartenterrasse schafft einen fließenden Übergang ins Freie. Auch das vorgehängte Eingangsmodul und eine direkt an der Fassade angebrachte Sitzbank verbinden Baukörper und Außenbereich. Für ein stimmiges Gesamtbild sorgt die Farbgebung: Das Schiefergrau der sägerauen Holzfassade korrespondiert mit den Fensterrahmen in Goldoliv. Dachentwässerung und Ortgang sind wie die gesamte Spenglerarbeit dunkelgrau. Auch die schwarz gehaltene Photovoltaikanlage fügt sich in das äußere Gesamtbild ein.
Zentraler Punkt des Hauses ist, wie wohl in vielen Familien, der einladende Esstisch – ebenso wie die Stühle und der Fußboden aus heller Esche. Insgesamt dominieren heimische Hölzer: Esche, Birke und lebhafte Weißtanne. Ein feines Detail ist die dunkel vertäfelte Wand, die den dezenten Eindruck der Außenfassade nach innen holt und zugleich als Raumteiler dient. Auffällig ist auch, wie konsequent die Fläche genutzt wird. Der Küchenbereich ist um einen kleinen Barbereich ergänzt. Auf klassische Hängeschränke wird zugunsten luftiger Einhängeelemente verzichtet. Selbst eine Nebenküche ist Teil des Hauses. Sie führt die Küchenzeile fort und bietet Platz für Spülmaschine, Kühlschrank und Vorräte. Das Ergebnis: ein aufgeräumter Eindruck – obwohl das Familienhaus ohne Keller auskommt.
Im ersten Stock befinden sich ein Elternbad sowie ein separates Kinderbad. Praktische Schübe in den Kinderzimmern schaffen zusätzlichen Stauraum. Auch hier bestimmen helle Eschenböden und Schreinermöbel aus Birke die Gestaltung. Ein besonderer Rückzugsort im Obergeschoss ist die lichtdurchflutete Leseecke mit geschickt platziertem Fenster, bequemem Sessel und Fußhocker. Das Studio im Dachgeschoss bietet zwei Arbeitsplätze für das Arbeiten von zu Hause sowie seitliche Einbauten.



(öffnet Samstag um 13:00 Uhr)