Sonnleitner - Haus 'Mangold'

Sonnleitner - Haus 'Mangold'

Neues Wohnen im Bestand

Familie Mangold baut aus zum Fünf-Personen-Haus

Für Eva-Maria und Florian Mangold ging ein Traum in Erfüllung: Sie konnten das großelterliche Häuschen erhalten und gleichzeitig den gewünscht großzügigen, hohen Wohnbereich für ihre fünfköpfige Familie bekommen: 64 Quadratmeter groß, lichtdurchflutet und sehr modern gestaltet. Ein Anbau in Holzbauweise machte es möglich.

Ein mächtiger, dunkler Eisenträger quer durch die  Küche ist sichtbares Symbol dieses Bauprojektes. Er markiert die Trennungslinie zwischen alt und neu, will nichts kaschieren, sondern die architektonischen Gegensätze markant verbinden.

„Hier sollten Tradition und Innovation zusammenfinden“, berichtet Florian Mangold von der Idee des Ehepaares, das Haus, in dem die Großeltern der Bauherrin gewohnt hatten, zu renovieren und in Form eines markanten Neubaus zu erweitern. Für das Hausbauunternehmen Sonnleitner bedeutete das, ein Holzhaus fugenlos an einen Steinbau anzudocken. Mit allen Chancen, aber auch verbunden mit Risiken, denn die fachmännische Verbindung zwischen alter und neuer Bausubstanz bedurfte besonderem Augenmerk.

Doch gemeinsam nahmen die Bauherrschaft und die Holzhausspezialisten aus dem niederbayerischen Ortenburg die Herausforderung sowohl bei der Planung als auch in der Umsetzung an. Und um es gleich vorweg zu nehmen: Alles hat bestens geklappt und Mangolds finden ihr neues Eigenheim „sehr gelungen“.

Kontrastreiche Gemütlichkeit

Der Planer setzte ganz bewusst auf eine Architektur der Kontraste. Das kleine Satteldachhaus aus den 1950er Jahren sollte einen selbstbewussten, zweigeschossig kubischen Anbau mit Flachdach bekommen. Im Unterschied zum Altbau mit großen, bodentiefen Fensterflächen und einem offen gestalteten Grundriss.

Durch den alten Eingang betritt man das von 80 auf 200 Quadratmeter Wohnfläche gewachsene Eigenheim – um durch die vergrößerte Diele in den Koch-Ess-Wohnraum zu gelangen. Weiße Wände und die dunkle Designerküche mit freistehender Kochinsel prägen hier das Interieur. Ein durchgängig verlegter Naturholzboden führt als verbindendes Element weiter zum Essplatz in reduziertem Landhausstil. Inklusive anschließender Sitzecke ist der ganze Raum überaus hell, und strahlt unter der sichtbaren Holzbalkendecke gleichwohl Gemütlichkeit aus.

Ganz wichtig war der Bauherrschaft die großzügige, witterungsgeschützte Terrasse, wo die Familie einen Großteil des Jahres draußen essen, sitzen und in den Garten „hinauswohnen“ kann. Im Obergeschoss gibt´s für das Leben im Freien einen großzügig bemessenen Balkon.

Komfortabel funktional

Das Dachgeschoss des bestehenden Gebäudes wurde zum Elterntrakt umfunktioniert. Dem Schlafzimmer schließt sich eine Durchgangsankleide mit meterlangen Schrankwänden an, die direkt ins Bad (platziert im Anbau) führt.

Ferdinand, Helene und Teresa, der Familiennachwuchs, haben ein eigenes Bad, das sie später einmal eigenständig nutzen – und pflegen – dürfen. Ihre Zimmer sind im Neubau untergebracht und werden mit voller Geschosshöhe und guter Belichtung auch den heranwachsenden Jugendlichen einen hohen Wohnwert bieten. Dazu gehört, dass der Architekt ausreichende Stellmöglichkeiten auch für große Schränke vorgeplant hat.

Nicht zuletzt, um für die Kinder die Vergangenheit lebendig zu halten, hatte vor allem Vater Florian Mangold für den Erhalt des alten Gebäudes plädiert. Dort, wo die Großmutter einst gekocht hat, sitzt seine Frau jetzt in ihrem Büro am Schreibtisch. Man geht wie früher die Treppe rauf und kann sich noch immer gut vorstellen, wo die Vorfahren damals gemütlich saßen. Mangolds wollen ihre Erinnerungen bewahren, den eigenen Kindern „davon erzählen“, und ihnen das noch Sichtbare zeigen.

  • Haustyp: Klassisches Familienhaus
  • Zimmer: 7
  • Wohnfläche: 128,60m²
  • Energetischer Standard: KfW-Effizienzhaus 55

Grundrisse

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