
Die Haus-Grundfläche beschreibt die Fläche, die ein Gebäude auf dem Grundstück einnimmt. Sie ist nicht nur für die Bauplanung relevant, sondern auch für viele weitere Aspekte:
Eine durchdachte Planung der Haus-Grundfläche ist daher entscheidend, um Kosten, Energieverbrauch und Wohnkomfort optimal auszubalancieren.
Die Grundfläche eines Hauses umfasst alle Flächen, die das Gebäude auf dem Grundstück überdeckt. Dazu gehören:
Nicht zur Grundfläche zählen in der Regel:
Diese Unterscheidung ist wichtig, da sie direkten Einfluss auf die Berechnung der Wohnfläche und die Baukosten hat.
Die Berechnung der Grundfläche vom Haus erfolgt nach der Norm DIN 277. Diese legt fest, welche Flächen berücksichtigt werden und wie sie zu messen sind. Die einfachste Formel lautet:
Grundfläche = Länge × Breite des Gebäudes (Außenmaße)
Ein Einfamilienhaus mit einer Länge von 10 Metern und einer Breite von 8 Metern hat eine Grundfläche von:
10 m × 8 m = 80 m²
Bei mehrgeschossigen Gebäuden wird die Grundfläche jedes Geschosses separat berechnet und anschließend addiert. So ergibt sich die gesamte Haus Grundfläche.
Diese Details sind besonders wichtig, wenn die Grundfläche für Bauanträge oder Energieausweise benötigt wird.
Die Größe der Grundfläche hat direkten Einfluss auf die Baukosten. Eine größere Fläche bedeutet mehr Material, mehr Arbeitsaufwand und höhere Heizkosten. Gleichzeitig kann eine kompakte Bauweise langfristig Energie sparen.
Vorteile einer optimal geplanten Haus-Grundfläche:
Eine gute Planung der Grundfläche ist daher nicht nur eine Frage der Ästhetik, sondern auch der Wirtschaftlichkeit.
Die Wohnfläche ist ein Teil der Grundfläche. Sie umfasst alle Räume, die tatsächlich zum Wohnen genutzt werden. In der Regel beträgt die Wohnfläche etwa 80–90 % der gesamten Grundfläche. Der Rest entfällt auf Wände, Treppenhäuser und technische Räume.
Beispiel:
Ein Haus mit einer Grundfläche von 120 m² hat meist eine Wohnfläche von etwa 100–108 m² – abhängig von der Bauweise und der Raumaufteilung.
Eine gut geplante Grundfläche spart langfristig Geld und Energie. Folgende Punkte helfen bei der Planung:
Die Grundfläche wird nach den Außenmaßen des Gebäudes berechnet: Länge × Breite. Bei mehrgeschossigen Häusern werden die Flächen der einzelnen Etagen addiert. Grundlage ist die DIN 277.
Die Wohnfläche beträgt im Durchschnitt etwa 80–90 % der Grundfläche. Der Rest entfällt auf Wände, Treppenhäuser und technische Räume.
Nicht zur Grundfläche zählen unüberdachte Terrassen, Balkone, offene Carports, Dachüberstände und nicht ausgebaute Dachböden. Auch Außenanlagen oder Gartenflächen werden nicht berücksichtigt.
Ein Haus mit 150 m² Wohnfläche benötigt in der Regel eine etwas größere Grundfläche, da auch Wände, Treppen und Nebenräume berücksichtigt werden. Je nach Bauweise liegt die tatsächliche Grundfläche meist zwischen 160 und 180 m².
Die Grundfläche ist das Fundament jeder erfolgreichen Hausplanung. Sie beeinflusst Baukosten, Energieeffizienz und Wohnkomfort gleichermaßen. Wer die Grundfläche sorgfältig plant und korrekt berechnet, schafft die Basis für ein nachhaltiges, funktionales und wertbeständiges Zuhause. Eine durchdachte Haus Grundfläche spart nicht nur Energie, sondern sorgt auch für ein harmonisches Wohngefühl – von der ersten Skizze bis zum Einzug.