
Ob Sie eine Baugenehmigung benötigen, hängt in Deutschland primär vom jeweiligen Landesbaurecht Ihres Bundeslandes ab. Die meisten Bundesländer erlauben den Bau von Carports bis zu einer gewissen Größe „verfahrensfrei“.
Tipp: Fragen Sie vor dem Kauf immer kurz bei Ihrem zuständigen Bauamt nach, um teure Rückbaumaßnahmen zu vermeiden und um Ihren Geldbeutel zu schonen.
Auch wenn ein Carport „genehmigungsfrei“ ist, darfst man ihn nicht beliebig an die Grenze setzen. Die meisten Landesbauordnungen erlauben eine Grenzbebauung ohne Abstandsflächen nur unter folgenden Bedingungen:
Ein langlebiger Carport erfordert eine sorgfältige Planung. Beachten Sie vor allem die folgenden drei Punkte:
Die Preisspanne für einen Carport ist sehr groß und richtet sich nach Material, Größe und Eigenleistung:
| Typ | Preisspanne (ca.) | Merkmale |
|---|---|---|
| Hochwertiger Doppel-Carport aus Holz | 2.500 € – 6.000 € | Stabilere Pfosten, oft mit Geräteraum. |
| Aluminium-Carport | 4.000 € – 10.000 € | Langlebig, modern, inklusive Dacheindeckung (Glas/Polycarbonat). |
| Design- oder Solar-Carports | ab 12.000 € | Spezialanfertigungen oder mit integrierter PV-Anlage. |
Zusatzkosten: Vergessen Sie nicht die Kosten für das Fundament (ca. 300 bis 800 €) und eventuelle Montagekosten durch Fachbetriebe.
Sollte der Carport größer geplant sein (z. B. ein großer Doppelcarport mit 60 m²), sollten Sie ein vereinfachtes Baugenehmigungsverfahren einleiten. Hierfür benötigen Sie in der Regel:
Tipp: Ein kurzer Anruf beim lokalen Bauamt klärt oft in zwei Minuten, ob ein formloser Brief (Bauanzeige) reicht oder ob man einen Architekten für den Antrag einschalten muss.