KEITEL Haus – individuell und ökologisch

Seit mehr als 85 Jahren leben und arbeiten wir bei Keitel-Haus mit dem natürlichen, ökologischen Baustoff Holz und setzt dessen Vorteile gezielt ein. Gemeinsam mit Ihnen planen wir Ihr individuelles Einfamilien- oder Doppelhaus, Reihenhaus, Mehrfamilien- oder Generationenhaus als wäre es unser Eigenes. Wir realisieren auch Wünsche wie "Wohnen und Arbeiten unter einem Dach" oder Sonderplanungen und Gebäudeerweiterungen. Als Inhaber stehen wir persönlich für eine Unternehmenspolitik mit festen Werten: Qualität vor Quantität, Individualität vor Einheitsbrei, Beratungskonzept statt Überredungskünste, detaillierte Baubeschreibung statt Kleingedrucktes. 

KEITEL Haus – individuell und ökologisch

Gründungsjahr
1929
Mitarbeiter
140
Gebaute Häuser pro Jahr
190
Ökologische Bauweise
Wohngesund
Nachhaltige Bauweise
Architektenhäuser
KEITEL Haus – individuell und ökologisch
Reubacher Straße 23
74585 Rot am See
Deutschland

Keitel baut ihr persönliches Wunschhaus - und Sie wirken mit!

In puncto Baustoffe und Haustechnik legen wir größten Wert auf das Thema ‚Gesundes Wohnen‘. Wir setzen dabei nach Möglichkeit auf Rohstoffe, Produkte und Dienstleistungen aus der Region. Ein bewährtes Netzwerk sichert hohe Standards bei kurzen Transportwegen.

Mit unserem Bausatz- und Ausbauhaus haben Bauherren die Möglichkeit, je nach Lust, Zeit und persönlichen Fähigkeiten an ihrem Fertig- oder Holzhaus mitzuwirken. Dank der modularen Ausbaustufen können Sie entscheiden, welche Eigenleistungen Sie einbringen möchten. Wir übernehmen ganz nach Ihren Wünschen gerne auch sämtliche Bauleistungen und übergeben Ihr (barrierefreies) Traumhaus schlüsselfertig.

Alle Vorstellungen unserer Kunden realisieren wir kostengünstig mit den modernen Produktionsanlagen eines innovativen Fertighausherstellers – vom Reich für Zwei bis hin zum Heim für die große Familie. Profitieren Sie von unserer Erfahrung.

Hausbeispiele von KEITEL Haus

Aus einem Bauvorhaben entsteht durch individuelle Maßanfertigung, handwerkliches Können und einem Ohr für Ihre Wünsche Ihr neues Traumhaus:

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Hausbau-Erfahrungen mit KEITEL Haus

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Bankenunabhängig und zuverlässig

Fragen an Andreas Mosgallik-Keitel, Geschäftsführer Keitel Haus GmbH in Rot am See

Seit mehr als 85 Jahren setzt Keitel Haus mit dem natürlichen, ökologischen Baustoff Holz dessen Vorteile gezielt ein. „Gemeinsam mit den Bauherren planen wir  individuelle Einfamilien- oder Doppelhäuser, Reihenhäuser, Mehrfamilien- oder Generationenhäuser als wäre es unser Eigenes“, so Geschäftsführer Andreas Mosgallik-Keitel. Auch individuelle Wünsche wie „Wohnen und Arbeiten unter einem Dach" oder Sonderplanungen wie Gebäudeerweiterungen stehen auf dem Programm. „Wir sind ein bankenunabhängiger Geschäftspartner mit solider Basis“, erklärt Mosgallik-Keitel.

Was ist ihre Motivation und wie definieren Sie persönlichen / unternehmerischen Erfolg?

In der Ehe ebenso wie im Beruf ist Verlässlichkeit für eine lange und unbeschwerte Partnerschaft sehr wichtig. Wir bieten unseren Kunden auf dem Weg ihres langgehegten Lebenstraums zur eigenen Immobilie genau das – eine faire Partnerschaft auf Augenhöhe und Bauresultate, auf die Verlass ist. Zufriedene Eigentümer sind uns lieb und teuer. Unsere hohe Wiederempfehlungsquote von über 50 Prozent freut uns daher besonders.

Wie würden Sie einem(-er) guten Freund-/in ihr Unternehmen erklären?

Unser Unternehmen ist ganz bewusst nicht zu groß und damit eher Schnellschiff denn langsamer Tanker. Die  Kunden sind keine anonymen Nummern sondern uns persönlich bekannt und vertraut. So können wir auf Kundenwünsche schnell und beweglich reagieren. Wir sind aber auch nicht zu klein und verfügen über genügend Mittel, um unser technisches Know-how, unseren Geräte- und Maschinenpark auf dem aktuellen Stand zu halten und Innovationen voranzutreiben.

Der Kunde profitiert von individueller Beratung und unseren langjährigen Partnerschaften. Viele Fachbetriebe als Zulieferer sind zum Teil schon über Jahrzehnte ein Teil unseres eingespielten Netzwerkes. Ob Single, Pärchen oder Großfamilie, wir realisieren Holzfertighäuser (zu 90 Prozent Ein- und Zweifamilienhäuser) in allen Varianten für den gehobenen Mittelstand. Schlüsselfertig und auch im Bausatz- und Ausbauhausprinzip. Dank der modularen Ausbaustufen können die Kunden entscheiden, welche Eigenleistungen sie einbringen möchten

Welche Unternehmensphilosophie verfolgen Sie?

Unsere Unternehmenspolitik lautet Qualität vor Quantität, Individualität vor Einheitsbrei, Beratungskonzepte statt Überredungskünste, detaillierte Baubeschreibung statt Kleingedrucktes.

In puncto Baustoffe und Haustechnik legen wir größten Wert auf das Thema ‚Gesundes Wohnen‘ und setzt dabei nach Möglichkeit auf Rohstoffe, Produkte und Dienstleistungen aus der Region. Unser bewährtes Netzwerk sichert hohe Standards bei kurzen Transportwegen.

Als wirtschaftlich gesundes Unternehmen, das sich komplett aus Eigenmitteln finanziert, ist  Keitel-Haus zudem unabhängig von Banken und Kapitalmärkten. Wir stecken die Mittel in die Qualität und Ausstattung unserer Häuser, der Werbeetat den der Kunde mitzahlen müsste, wird bewusst niedrig gehalten.

Wir pflegen flache Hierarchien ohne teuren Wasserkopf,  so gibt es beispielweise über den Verkäufern keine weiteren Hierarchieebenen wie Gebietsverkaufsleiter, Regionalleiter, ja es gibt nicht mal einen Vertriebsleiter, sondern da komme direkt ich persönlich als Geschäftsführer.

Wie kann man sicher unternehmen in einer unsicheren Welt?

Bauen in Deutschland ist sehr qualitätsbewusst. Keitel Häuser sind ökologisch konsequent umgesetzt. Das heißt, es werden als ein Beispiel keine Folien oder Styropor verwendet. Somit besteht der Wandaufbau fast ausschließlich aus rein ökologischen Materialien. Material, Energieverbrauch, Transport sind Stellschrauben zur nachhaltigen Produktion. Das setzen wir mit als Vorreiter für Nachhaltigkeit in der Fertigung in Holzrahmenbauweise konsequent um.

Der politische Aktionismus hin zur Förderung immer neuer Energiestandards halte ich aber für falsch. Mit dem Standard KfW 55 sind Bauherren schon gut bedient. Beim KfW 40-Haus ist die zusätzliche Energieeinsparung in der Praxis minimal und steht in keinem Verhältnis zu den zusätzlich nötigen Ressourcen und dem Geldeinsatz. Dies ist eher ein Marketinginstrument als sinnvolle energetische Optimierung.

Ein guter Hebel wäre allerdings die Verringerung der Grunderwerbsteuer und auch bei der Bildungspolitik würde ich mir wünschen, dass hier ein Umdenken zu mehr Stärkung des Handwerks als dutrchaus innovative Branche mit guter Zukunft stattfindet.

Wie finden und binden Sie qualifizierte Fachkräfte?

Das Bewusstsein für handwerkliche Berufe, nötige Qualifikationen und die beachtlichen Perspektiven auch in finanzieller Hinsicht müssen deutlich stärker in den Schulen gefördert werden.

Dass wir als Fertighausanbieter vielfältige Berufe – vom Tischler bis zum Bauzeichner – anbieten können und sichere Arbeitsplätze mit guten Aufstiegschancen haben, muss noch mehr in die Köpfe des potenziellen Nachwuchses.

Bei uns in Baden-Württemberg haben wir die luxuriöse Situation, dass nahezu Vollbeschäftigung herrscht.

Wir bieten schon sehr lange frühzeitig Praktika an und werben mit unserem Tag der offenen Tür ganz gezielt um junge (zukünftige) Fachkräfte. Neuerdings gehen wir im Kino mit Personalwerbung in die Offensive.

Was macht das Arbeiten mit Holz so besonders?

Holz ist klimapolitisch der Renner, weil nachhaltig der Ausstoß an CO2 verringert wird.

Holz kann bei extremer Kälte wie bei Skihütten oder extremer Hitze wie bei einer Sauna eingesetzt werden. Dass kann so kein anderer Baustoff leisten. Holz hat sowohl hervorragende Wärmedämmeigenschaften als auch eine hohe Phasenverschiebung. Damit ist Holz ein idealer Begleiter in Bezug auf die Wärmedämmung.

Welche aktuellen Wohnprojekte stehen an?

Wir bauen übers Jahr ca. 175 Ein- und Zweifamilienhäusern sowie ca. 5 Objektbauten bzw. Mehrfamilienhäuser.

Auch wenn moderne Bungalows heute immer häufiger zu sehen sind, hebt sich unser „Haus Bader“ deutlich vom breiten Feld der Bauhaus-Entwürfe ab. Dies allein schon wegen seiner Kubatur, in diesem Fall handelt es sich um zwei Baukörper. Ein großzügiger Winkelbungalow wird seitlich durch einen zweiten, schmaleren ergänzt, der ihm wie ein Riegel vorgelagert ist.

Damit konnten wir in der Kategorie „Bungalow“ auch die Jury von „Family Home“ überzeugen und Gold erringen.

Bei der architektonischen Gestaltung vom Keitel-Haus „Legittimo“ haben Tabakscheunen Pate gestanden, wie man sie noch oft in der Region um Mannheim findet. Auch sonst ist der individuelle Entwurf außergewöhnlich, denn er wurde nach Maß auf ein Grundstück im Ortskern geplant und an den Straßenverlauf angepasst.

In Stuttgart haben wir für eine Kirchengemeinde ein Werkhof als soziale Begegnungsstätte gebaut. Dort wird zugleich gewohnt und auch produziert.

Wie werden wir in Zukunft wohnen und welche Rolle wird das Material Holz und innovative Handwerkskunst dabei spielen?

Die Zukunft gehört den „wohngesunden“ und energetisch optimalen Häusern. Das Potenzial für Holzfertighäuser in Deutschland ist noch nicht ausgereizt. Hier ist Keitel hervorragend aufgestellt mit nachhaltigen Investitionen in die Produktionshalle und in den Maschinenpark. 

Aufgrund des Wettbewerbsdrucks und nur geringen Margen von ca. zwei Prozent im Neubausektor stehen unsere Häuser und deren Kosteneffizienz immer auf dem Prüfstand.  

Die industrialisierte Herstellung und zunehmende Digitalisierung spielt uns da entgegen, denn so können unserer Fachkräfte durch gezielte Maßnahmen mehr entlastet werden. Sie zu binden und vor allem neue qualifizierte Mitarbeiter hinzuzugewinnen ist die Herausforderung der gesamten Wirtschaft, Stichwort Fachkräftemangel.

Durch den hohen Vorfertigungsgrad in beheizten Produktionshallen hat unsere Branche aber gute Argumente.

Wie bzw. wo „tanken“ Sie persönlich auf?

Ich wohne mit meiner Frau und den drei Kindern (8-19 Jahre) in einem 2009 gebauten Keitel Haus. Auszeiten nehme ich mir beim Joggen, Motorradfahren oder gelegentlichen Saunagängen.

Zur Person: Andreas Mosgallik-Keitel

In 3. Generation teilt sich Andreas Mosgalik-Keitel die Geschäftsführung mit seinem Schwager Hermann Keitel und seiner Schwägerin Regina Graf, die ebenfalls drei Kinder hat. Das Denken sei im Hause Keitel nicht quartalsbezogen sondern auf Jahrzehnte ausgerichtet, erzählt der studierte Betriebswirt. Andreas Mosgallik-Keitel agiert gerne im  Hintergrund und feilt an der strategischen Ausrichtung. Er sei in vielen Dingen typisch schwäbisch, sehr arbeitswütig und uneitel -  ein Foto von sich selbst müsse er nicht vorzeigen.
 

Daten & Fakten:

Holzbau-Bautradition seit Jahrzehnten

Bereits 1870 gründete Johann Keitel seine eigene Zimmerei. Das erworbene Wissen gab er an seine Söhne und später an drei seiner Enkel weiter – alles Zimmerleute.

1929 gründete Hermann Keitel in Brettheim einen für damalige Verhältnisse modernen Handwerksbetrieb. Dieses Sägewerk mit Zimmerei bildete den Grundstein für das heutige Unternehmen Keitel Haus.

1970 begann Keitel mit dem Bau von Wohnhäusern und bereits wenige Jahre später wurde die gesamte Produktion auf den Bau von Holz-Fachwerk-Montagehäusern umgestellt. Wilhelm Keitel übernahm 1975 die Geschäftsleitung des Unternehmens und nahm neue Ideen im Fertigbau auf, der Vorfertigungsgrad wurde ständig gesteigert.

Das erste Keitel-Musterhaus „Markgraf“ wurde 1989 mit großem Erfolg auf dem Fertighausaustellungsgelände in Fellbach errichtet. Weitere Musterhäuser folgten. 1997 traten Regina Graf, Hermann Keitel und Andreas Mosgallik-Keitel in die Geschäftsführung ein.

Die Produktionsstätten und Werkshallen werden ständig erweitert beziehungsweise modernisiert. Im Januar 2008 wurde die neue Fertigungsstraße für die Wandproduktion in Betrieb genommen.

Zuletzt 2014 baute Keitel Haus eine neue Produktionshalle mit 1600 Quadratmetern Fläche, um die steigende Nachfrage zu bedienen. Die Kapazitäten seien damit um ca. 30 Prozent gesteigert worden.

In diesem Jahr wurde die Flaschnerei im Hause mit einem eigenen Mitarbeiter neu installiert.

Aktuell sind 150 Mitarbeiter bei Keitel Haus beschäftigt, etwa 180 Häuser werden pro Jahr hergestellt, der Verkaufsschwerpunkt ist Süddeutschland.

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