Gruber - Architektur zum Leben.

 Die Gruber Holzhaus GmbH ist ein Teil der Gruber Unternehmensgruppe und greift auf das Wissen von mehr als 50 Jahren Erfahrung in der Baubranche zurück. Ein Gruber Naturholzhaus steht für individuelles Bauen und Wohnen sowie beste Qualität bei Material und Verarbeitung. Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und Wohnkomfort sind die Grundlagen für anspruchsvolle Architektur, die Mensch und Umwelt in den Mittelpunkt stellt.  

Gruber - Architektur zum Leben.

Gründungsjahr
1963
Mitarbeiter
290
Ökologische Bauweise
Plusenergiebauweise
Allergikergeeignet
Seniorengerecht
Gruber - Architektur zum Leben.
Sanddickicht 12
93426 Roding/Altenkreith
Deutschland

Architektur zum Leben. Natürlich und Wohngesund.

Wir bauen nicht ein Haus. Wir bauen Ihr Haus. Kein Haus ist wie das andere. Jedes einzelne ist ausgerichtet auf die Bedürfnisse seiner Bewohner. Ein Haus ist Ausdruck individueller Wohn- und Lebenswelten. Um Ihre Wohnträume wahr werden zu lassen, beherrschen wir die Kunst guter Architektur: Wir übersetzen Ihre speziellen Vorlieben und Wünsche in eine individuelle Formensprache. Ob Dach, Fassade oder Innenraumgestaltung. Ihre persönlichen Vorstellungen werden in allen Bereichen umgesetzt. Nur so entsteht, was wir Architektur zum Leben nennen: Ihr ganz persönliches Traumhaus.

Hausbeispiele von Gruber

Wohlfühlen und gesund leben im Naturholzhaus:

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Hersteller vor Ort

Auszeichnungen, Qualitätssiegel und Verbände

„Die Welt braucht Holzgebäude“

Fragen an Gerhard Gruber, Geschäftsführer der Gruber Unternehmensgruppe

Naturholzhäuser sind das Credo der Gruber Holzhaus GmbH, einem wichtigen Teil im Portfolio der Unternehmensgruppe. Als Premium-Dienstleister im Bausektor lautet der Leitspruch des Herstellers „Spürbar mehr Freiraum“. Dafür erarbeiten Architekten, Holzbauingenieure und Baubiologen im Team vor Ort immer eine individuelle Lösung, verspricht Firmenchef Gerhard Gruber. In der hauseigenen Fertigungshalle in Roding in der Oberpfalz werden die Häuser mit größter Sorgfalt für die Details fertiggestellt, um dann an die jeweilige Baustelle transportiert zu werden.

Was ist ihre Motivation und wie definieren Sie persönlichen / unternehmerischen Erfolg?

Wir wollen die Welt ein Stückchen besser hinterlassen als wir sie übernommen haben. Das heißt beispielsweise in Hinsicht auf die uns nachfolgende Generation, dass wir noch deutlich schneller und besser werden müssen beim Erreichen der formulierten Klimaziele.

Als Unternehmer für Neubau, Umbau und Sanierung für private, öffentliche und gewerbliche Kunden sind wir uns dieser hohen Verantwortung bewusst.

In Kooperation mit dem von Dr. Wolfgang Feist gegründeten Passivhausinstitut haben wir schon vor gut 20 Jahren eine Vorreiterrolle in Ostbayern beim energiesparenden Bauen eingenommen. Der damals durch uns entwickelte energieeffiziente Wand- und Dachaufbau gilt bis heute als wegweisend und wird in unseren Effizienzhäusern 40 permanent angewendet.

Das Thema des ökologischen und energiebewussten Bauens zieht sich also wie ein roter Faden durch unsere Firmengeschichte.  Als Wegbereiter des Themas Energieeffizienz haben wir bereits seit 2011 Stromspeichertechniken zusätzlich zu den Photovoltaikanlagen in unseren Häusern.

Wie würden Sie guten Freunden ihr Unternehmen erklären?

Wir sind ein 5-Sterne-Meisterbetrieb, RAL- und ISO-zertifiziert, AMS-überwacht und mehrfach ausgezeichnet.

Im Ausbau/Innenausbau ist unser größter Bereich der Elementebau. Dieser bedient vornehmlich öffentliche und gewerbliche Auftraggeber. Unsere Projekte sind zum Großteil Schulen, Krankenhäuser, Hotels und Verwaltungsgebäude.

Des Weiteren gehört der Bereich Fußboden/Parkett und Estrich zum Ausbau. Hier konzentrieren wir uns auf den gewerblichen mehrgeschossigen Wohnungsbau. Unser Bereich Baumanagement übernimmt den bezugsfertigen nichttechnischen Ausbau von gewerblichen Objekten.

Im Holzbau sind wir sowohl für Privatkunden als auch für Investoren engagiert. Dazu gehört der Bau von Einfamilien- und Mehrfamilienhäusern, der mehrgeschossige Wohnungsbau und der Bau gewerblicher Immobilien.

Vom Wettbewerb unterscheiden wir uns durch die „Architektur-zum-Leben“-Philosophie. Bei uns gibt es kein Haus von der Stange. Jeder Hausentwurf bringt die unterschiedlichsten Bedürfnisse der Bewohner mit den Anforderungen an Grundstück und Lage sowie einem zukunftssicheren Energiekonzept unter einen Hut. Auch kosteneffiziente, budgetgerechte Entwürfe für Familien gehören hier dazu.

Die hohen, aber auch notwendigen Energiestandards in Deutschland werden von uns seit langem übererfüllt. Bestes Beispiel ist unser in England bereits vor Jahren gebautes und dort zertifizierte Passivhaus. Dort sind die Bauauflagen nochmals höher als in Deutschland. Die erforderliche, hocheffiziente Bauweise wird daher dort nur von wenigen lokalen Anbietern umgesetzt.

Welche Unternehmensphilosophie verfolgen Sie?

Der wertige Umgang mit allen Beteiligten, mit unseren Kunden, den Geschäftspartnern, dem Gruber-Team und auch der Natur mit dem Produkt Holz wird wie von meinem Vater vorgelebt bis heute täglich praktiziert.

Vom Einfamilienhaus für die junge Familie über das anspruchsvolle individuelle Wohnhaus, Mehrfamilienhaus, die Schulsporthalle oder die Klimadecke für den Autokonzern – wir sind aufgrund der bautechnischen Erfahrungen in vielen Gewerken als erfolgreicher Partner gerade auch für Pilotprojekte gefragt. Der Mehrwert für die Kunden: Alle Schnittstellen liegen in einem Kompetenzbereich. Die Zahl der Ansprechpartner reduziert sich auf ein Minimum. Das beschleunigt den Bauprozess. Somit lassen sich die Baukosten effektiv optimieren.

In diesem Sinne haben wir die Strategie „Qualitatives Wachstum“ gewählt und richten alle unsere kurz und mittelfristigen Ziele hierauf aus.

Wie kann man sicher unternehmen in einer unsicheren Welt?

Am besten im selber Tun und mit einer nachhaltigen Unternehmensstrategie. Unsere Ziele sind kurz- (1 Jahr), mittel- (3-5 Jahre) und langfristig (7-10 Jahre) formuliert, dabei auf den jeweiligen Fachbereich spezifisch zugeschnitten und immer auf unsere Unternehmensstrategie „nachhaltiges Qualitätswachstum“ ausgerichtet.

Die politischen Rahmenbedingen sind indes nicht besser geworden. Hier kann ein starker Lobbyverband wie der BDF seine hohe Expertise für nachwachsende Baustoffe und nachhaltigen Bauprodukten einbringen.

Ich selbst bin als Zimmerer und Bauingenieur in meinem Kreisverband als stellvertretender Innungsmeister aktiv, außerdem als stellvertretender Vorsitzender beim Bundesverband in den Gewerken Trockenbau und Ausbau.

Wie finden und binden Sie qualifizierte Fachkräfte?

Als Familienbetrieb mit hoher Wertschätzung für unsere Mitarbeiter gilt das Prinzip fordern und fördern. Wir denken Personalführung neu, haben die Gleitzeit seit langem eingeführt und bieten im Rahmen von Arbeitszeitkonten individuelle Freiheiten. Wir bieten außerdem regelmäßig Weiterbildungen und Fitnessveranstaltungen an.

Die eingezogene Führungsebene der Teambauleiter ermöglicht einen direkteren Austausch der Kompetenzteams untereinander. Ein Beispiel: Unser Elementebau-Team mit ca. 90 Facharbeitern ist in vier Einheiten mit je einem Team-Bauleiter neu aufgestellt worden. So funktioniert die Kommunikation untereinander noch reibungsloser mit entsprechend guten Ergebnissen. Alle zusammen werden über einen Fachbereichsleiter und technischen Leiter geführt.

Generell gilt, wir feiern und arbeiten zusammen und haben ein persönliches Verhältnis zu jedem im Gruber-Team. Das bedeutet in Notlagen auch mal die finanzielle Unterstützung oder das im Wort stehen bei Banken.

Was macht das Arbeiten mit Holz so besonders?

Da komme ich persönlich ganz schnell ins Schwärmen. Leben im Naturholzhaus, das heißt technische Innovationen mit ökologischen und nachhaltigen Werkstoffen verbinden. Wer einmal ein Naturholzhaus besucht hat, merkt den Unterschied sofort. Das angenehme Raumklima, die gesunde Atmosphäre, die durchdachten Grundrisse und Raumlösungen – das alles macht ein Naturholzhaus zu etwas ganz Besonderem.

Jede Art von Kundenwünschen ist hier gut aufgehoben. Holz wird uns von der Natur geschenkt, ist CO²-speichernd, regenerativ, wiederverwertbar und lässt sich vom sozialen Wohnungsbau, auch in Modulbauweise, bis zum Luxusgebäude als idealer Werkstoff einsetzen.

Welche aktuellen Wohnprojekte stehen an?

In Eschenbach haben wir kürzlich Richtfest für eine Mehrfamilienhaus-Anlage (16 Wohnungen) Effizienzhaus 40-Standard gefeiert – und brauchten im Monat November keine Heizung. Derzeit bauen wir außerdem ein größeres Verwaltungsgebäude für ein Unternehmen in Weiden.

In Regensburg stellen wir gerade eine dreigeschossig gebaute Reihenhausanlage mit 12 Häusern im 40-Plus-Standard fertig.

Parallel fertigen wir zahlreiche Einfamilienhäuser für Privatkunden. Darunter sind einige Synergiehäuser. Das sind Naturholzhäuser, die bereits geplant und realisiert wurden und damit den Kunden einen deutlichen Preisvorteil bieten.

Viele Häuser sind natürlich auch komplett für unsere Kunden geplant. Das Naturholzhaus Perdita und das Smart-loft sind zwei Haus-Produkte, die exemplarisch für unsere große Bandbreite stehen: vom Einsteigerhaus bis zur Designerlösung für Individualisten.

Wie werden wir in Zukunft wohnen und welche Rolle wird das Material Holz und innovative Handwerkskunst dabei spielen?

Der Holzfertigbau liegt voll im Nachhaltigkeits-Trend und hat sein Potenzial noch lange nicht ausgeschöpft. Die Klimaschutzziele können wir meiner Meinung nach nur mit einem verstärkten Einsatz für das Bauen mit Holz erreichen.

Die Messlatte zur Erstellung eines energetisch optimierten Gebäudes wird durch unsere Bauart besonders hochgelegt. Wir bauen für die preisbewusste Familie das Eigenheim in Bestqualität oder morgen das Hochhaus mit bis zu sieben Geschossen. Alles umweltbewusst und mit perfekter Energiebilanz. Die Welt braucht Holzgebäude.

Durchdachte Konstruktionen gehören zum Baualltag bei Gruber: Die komplette statische Tragkonstruktion eines Naturholzhauses ist aus einem besonders stabilen und hochwertigen Brettschichtholz. Standardgemäß integriert ist bereits eine Vorbereitung zum Anschluss für Photovoltaikanlagen. Das spätere Nachrüsten wird somit sehr leicht realisierbar.

In unseren Dach- und Wandkonstruktion kommen seit jeher keine Folien und Pappen zum Einsatz. Die diffusionsoffene Konstruktion sorgt im Sommer und im Winter für ein angenehmes und gesundes Raumklima.

Entwicklungstechnisch tut sich insbesondere für Planer, Architekten und Projektentwickler viel im Bereich Holzbau. Der Aufbau der Systemholzbau-Datenbank Dataholz insbesondere für Planer, Architekten und Projektentwickler läuft gerade und wird in den kommenden Jahren ganz neue Möglichkeiten schaffen. Und dank Building Information Modelling (BIM) wird sich die Bauzeit bei Großprojekten dank besserer Planung und Organisation schon bald spürbar verbessern und verkürzen lassen.

Alle Zeichen der Zeit stehen somit auf Holzbau. Es ist schön, dass der Baukonzern Züblin im Rahmen der Bundesgartenschau 2019 in Heilbronn derzeit das größte Holzhochhaus mit mehr als 30 m Höhe baut.

Wie bzw. wo „tanken“ Sie persönlich auf?

Wir haben vor neun Jahren selbst ein Holzhaus im 40plus Standard gebaut, das quasi unter Altersruhesitz werden soll. Geplant wurde vom Start weg ein Mehrgenerationenhaus. Es besteht aus einem Gemeinschaftshaus für die Kernfamilie und zugleich haben unsere Kinder hier ihre Rückzugsmöglichkeiten.

Die Familie und die traumhafte Natur, wo sich sprichwörtlich Hase und Fuchs gute Nacht sagen, ist für mich die ideale Erholung zum rasanten Tagesgeschäft. Wir haben eine größere Gartenanlage, die für meine Frau und mich als Rückzugsort dient. Und wenn dann der Mäusebussard unser Grundstück überfliegt, ist das einfach nur schön.

Zur Person: Gerhard Gruber

Gerhard Gruber (57) und Ehefrau Johanna unterstützten mit der Bereitstellung eines Sprinters schon seit Jahren den Transport von Hilfsgütern zu bedürftigen Menschen nach Rumänien und Ungarn.

Die in zweiter Generation familiengeführte Firmengruppe sieht sich vor allem als Dienstleister. Grubers Ehefrau ist verantwortlich im Personalbereich des Unternehmens, sein langjähriger Freund Erich Discherl ist kaufmännischer Leiter. Zwei Töchter sind außerdem auf dem besten Weg dann als 3. Generation einmal die Nachfolge anzutreten (Saskia als techn. Bauzeichnerin mit Studium Innenausbau und Lea als Industriekauffrau mit Studium Wirtschaftswissenschaften).

Das rote Gruber-Logo ziert seit 2017 die neuen Trikots der Slavoj Stod Jugendmannschaft. Petr Zyka, der in der Fertigung der Gruber Holzwerke GmbH tätig ist, trainiert die Jugendmannschaft des Slavoj Stod in Stod/Tschechien. Und Familie Gruber tritt gerne als Sponsor auf, wenn Mitarbeiter sich in und für die Gesellschaft vielseitig engagieren.

In der Gruber Unternehmensgruppe werden seit Jahren qualifizierte Mitarbeiter aus rund zehn Herkunftsländern, insbesondere aus Osteuropa, beschäftigt.

 

Daten & Fakten: Gruber Holzhaus GmbH

Die Gruber Naturholzhaus GmbH ist ein Teil der Gruber Unternehmensgruppe mit aktuell rund 300 Mitarbeitern. Davon sind rund 90 im Bereich Holzbau tätig. Der Nettoumsatz liegt nach Angaben des Unternehmens bei ca. 53 Mio. Euro, davon ca. 16 Mio. Euro im Bereich Holzbau (2017).

Alois Gruber gründete sein Unternehmen 1963 mit drei Mitarbeitern. Das motivierte Team wuchs rasch und legte frühzeitig den Grundstein für die jetzige Ausrichtung: Holzbau, Elementebau/Trockenbau, Estrich und Fußboden/Parkett.

Gerhard Gruber (Dipl.-Ing FH) ist seit 1987 in 2. Generation in der Geschäftsführung.  

Wer einmal bei Gruber in Ostbayern arbeitet, bleibt oft Jahrzehnte. Gruber besitzt generell hohe Kompetenzen im energieeffizienten Bauen und wird aufgrund seiner Expertise auch im Ausland angefragt. „Wir bauen etwa ein Haus pro Woche, der durchschnittliche Wert in Euro beträgt 450.000 Euro,“ so Gruber.

Die Liste der Referenzen ist lang und reicht von namhaften Kunden wie Flughafen München, Imtech, Wohnbau München etc. im Gewerbesegment bis hin zu den vielen zufriedenen Privatkunden im Bereich Naturholzhaus.

Etliche Preise (bayerischer Qualitätspreis, bayerischer Integrationspreis) zeugen vom unternehmerischen und gesellschaftlichem Engagement. Die Gruber-Gruppe beschäftigt sehr bewusst auch geistig und körperlich eingeschränkte Menschen gemäß ihren Handicaps.

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