FingerHaus - Tradition, Innovation, Inspiration

FingerHaus baut seit 70 Jahren Holzfertighäuser von höchster handwerklicher Qualität. Flexibilität, Individualität, höchste Präzision und umfangreicher Service kennzeichnen das Arbeitsprinzip. Ein hohes Maß an Kundenorientierung, energiesparende Konzepte und einfallsreiche Architektur machen jedes Finger-Haus zu etwas Besonderem.

FingerHaus - Tradition, Innovation, Inspiration

Gründungsjahr
1820
Mitarbeiter
780
Gebaute Häuser pro Jahr
743
Ökologische Bauweise
Plusenergiebauweise
Barrierefrei
Architektenhäuser
FingerHaus - Tradition, Innovation, Inspiration
Auestraße 45
35066 Frankenberg
Deutschland

FingerHaus: Geprüfte Qualität bis ins Detail

Lernen Sie die vielfältigen Fertighaus-Konzepte von FingerHaus kennen
Wir bieten Ihnen eine Vielzahl individueller Fertighaus-Lösungen, um Ihren persönlichen Wohntraum zu erfüllen. Im Ergebnis ist jedes Finger-Haus ein Unikat, gebaut nach Ihren Vorstellungen und Wünschen. Abgestimmt auf Ihre Lebenssituation, auf Ihre Bedürfnisse und die Ihrer Familie. Das fängt bei der Architektur und dem dazugehörigen Grundriss an – und geht bis zur Ausstattung, bei der wir nicht nur auf größtmögliche Flexibilität achten, sondern auch auf höchste Qualität.

Neugierig auf Details? Ob Einfamilienhaus, Bungalow, Mehrfamilienhaus oder frei geplantes Architektenhaus - mit einem Fertighaus von FingerHaus profitieren Sie von den vielen Vorteilen des vorgefertigten Bauens, ohne auf Individualität und Stil verzichten zu müssen. Hier trifft höchste Qualität auf einen erschwinglichen Preis. Damit Sie Ihren Traum vom Fertighaus realisieren können!

Hausbeispiele von FingerHaus

Im Ergebnis ist jedes FingerHaus ein Unikat, gebaut nach Ihren Vorstellungen und Wünschen:

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Auszeichnungen, Qualitätssiegel und Verbände

Hausbau-Erfahrungen mit FingerHaus

Bauherren berichten über den Hausbau mit FingerHaus

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Pionier für energieautarke Fertighäuser

Fragen an Dr. Mathias Schäfer, Geschäftsführer FingerHaus GmbH in Frankenberg

Die Tradition der Holzverarbeitung reicht beim Familienunternehmen FingerHaus beinahe 200 Jahre zurück. 1948 wurde das erste Fertighaus in Serie gefertigt. In der Firmengeschichte sind bislang über 13.000 Fertighäuser entstanden, im Jubiläumsjahr 2018 wurde zukunftsgerichtet in die „Produktion 4.0“ und modernste Produktionsanlagen investiert. „Die Rahmenbedingen für das Baugeschäft sind zurzeit noch gut, daher haben wir in den vergangenen Monaten nachhaltig in unsere Zukunft investiert,“ sagt Geschäftsführer Dr. Mathias Schäfer. Mit mehr als 700 pro Jahr errichteten Häusern zählt FingerHaus zu den Top 3 der Fertighausbranche.

 

Was ist ihre Motivation und wie definieren Sie persönlichen / unternehmerischen Erfolg?

Ich bin dankbar, dass mein Kollege Klaus Cronau und ich in 2006 dank unserer Vorgänger von einer soliden Basis aus starten konnten. Mit Hans-Adam Ochse und Willi Schäfer schieden 2006 und 2011 die Seniorgeschäftsführer aus.

Dies Vertrauen als Geschäftsführer in uns zu rechtfertigen ist ein großer Antrieb. Es gilt, Erfolge weiterzuentwickeln und der Verantwortung gegenüber inzwischen über 680 Mitarbeitern allein bei FingerHaus gerecht zu werden.

Teil unseres stetig erfolgreichen Wachstums – auch in den schwierigen Geschäftsjahren 2007/8 nach dem Wegfall der Eigenheimzulage sind wir gewachsen – ist unser Credo als wohl erster Anbieter im deutschen Markt von Holzfertighäusern mit konsequentem Einsatz erneuerbarer Energien. Dazu gehören gut dämmende neue Werkstoffe, die Nutzung von Erdwärme oder auch Photovoltaik. FingerHaus hat die meiste Erfahrung beim Hausbau mit Wärmepumpentechnologie und schafft damit ein Stück Unabhängigkeit von Öl und Gas.

Viele begeisterte Kunden, davon oft junge Paare, deren Eltern bereits mit uns gebaut haben, sind die schönste Bestätigung, dass wir mit unseren Hausangeboten den Nerv der Zeit treffen.

Wie würden Sie einem(-er) guten Freund-/in ihr Unternehmen erklären?

Jedes Finger-Haus ist ein Unikat in Topqualität und hervorragendem Preis-Leistungsverhältnis. Wir haben eine eigene Designabteilung mit 23 Architekten. Unser meistverkauftes Haus hat durchschnittlich 140 qm Wohnfläche und einen Hauspreis von ca. 240.000 Euro. Bei uns ist die Fundamentplatte im Kaufpreis immer mit enthalten.

Durch das Aktionspaket Energie+ wurden wir bereits 2005 zum führenden Anbieter von Holzfertighäusern mit Nutzung erneuerbarer Energien.

Unser Produktionsstandort in der Mitte Hessens in Frankenberg/Eder ist strategisch optimal ausgerichtet:  Einerseits haben wir die Nähe zu Wäldern und unserem Kernwerkstoff Holz, andererseits liegen wir von der Mitte Deutschlands logistisch bestens platziert für den Transport und Aufbau unserer Fertighäuser in ganz Deutschland – vom Bauhaus (auf Basis von vorgeplanten Wohnkonzepten) bis zum freigeplanten Architektenhaus, vom Bungalow zum Mehrfamilienhaus.

Die Entscheidung mit einem Fertighaushersteller zu bauen, basiert häufig auf dem Alles-aus-einer-Hand-Prinzip und der damit verbundenen Sicherheit. Wir bieten alles aus einer Hand, vom Keller über die Haustechnik bis hin zum Treppenbau, und zwar zum Fixpreis.

Welche Unternehmensphilosophie verfolgen Sie?

Wir verkaufen, planen und bauen modernste Häuser mit einem tollen Team motivierter Mitarbeiter. Dabei schöpfen wir aus der über Jahrzehnte fortentwickelten Tradition der Fertighaustechnik, gepaart mit hohem Innovationsgeist für ständige Verbesserungen in den Arbeitsabläufen. Wo künstliche Intelligenz (KI) und Maschineneinsatz sinnvoll umsetzbar sind, werden wir aktiv. Insbesondere schwere körperliche Arbeit ist für unser Fachteam dank modernster Maschinen zur industriellen Fertigung immer weniger nötig.

Unsere Fertighäuser ermöglichen die weitestgehend autarke Versorgung ohne Einsatz fossiler Brennstoffe. FingerHaus-Kunden können zu über 85 Prozent auf Öl- oder Gasheizungen komplett verzichten. Dabei setzen wir auf unseren Kompetenzen vor allem im Bereich der Erdwärme / Tiefenbohrungen, gemeinsam mit Solartechnik zur Warmwasserbereitung und Photovoltaik.

Wie kann man sicher unternehmen in einer unsicheren Welt?

Wir haben sehr gezielt die vergangenen zwei Jahre in die Zukunft investiert: Allein 2017 und 2018 über zehn Mio. Euro in unseren Firmensitz in Frankenberg – und das nicht nur in die Umstellung der Produktion, sondern auch in neue Hallen und in neue Maschinen. Allein die Hallenbauten kosteten rund 3,5 Mio. Euro.

Bauen mit Holz hat im Dreiklang Handwerk, schnelle Produktion in der Halle und Digitalisierung eine gute Zukunft. Die Nachfrage ist ganz besonders hoch in Standorten/Regionen mit hoher Kaufkraft wie um Frankfurt, Stuttgart, München und dem Rheingebiet.

Zukünftig streben wir verstärkt in neue Märkte wie nach Nordrhein-Westfalen und noch stärker auch nach Niedersachsen, wo wir bereits mit eigener Vertriebsadresse tätig sind.

Die Eigenheimzulage war seinerzeit ein gutes Instrument zur Altersvorsorge, heute gibt es das Baukindergeld, das immerhin ein positives Signal für Häuslebauer ist – aber eben nur für Familien mit Kindern.

Bei den knapper werdenden Baugrundstücken würde ich mir mehr staatliche Förderung wünschen, beispielsweise durch den Hebel der Senkung von Grunderwerbsteuern.

Wie finden und binden Sie qualifizierte Fachkräfte?

Weiterempfehlungsmarketing ist auf der Suche nach talentiertem Nachwuchs für uns wohl die wichtigste Säule.

Modernste Fertighausproduktion - Finger-Häuser sind ein Qualitätsprodukt und »Made in Germany«

Wir bilden selber aus, Mitarbeiter werben neue Mitarbeiter, übertarifliche Bezahlung ist im Gegensatz zur Branche bei uns selbstverständlich wie auch Urlaubs- und Weihnachtsgeld oder Prämien. Ganz praktische Dinge wie unsere wöchentliche Rückenschule oder der ständig aufgefüllte Wasserspender sind wichtige Bausteine um als attraktiver Arbeitgeber weiterhin wahrgenommen zu werden.

Ein wenig stolz sind wir auch darauf, in der Region als ein „Top-Arbeitgeber“ zu gelten. Erst vor gut einem Jahr wurde FingerHaus bundesweit als „väterfreundlichstes Unternehmen“ ausgezeichnet worden. Väterfreundlich heißt damit auch familienfreundlich.

Zukünftig wird sicherlich das duale Studium noch wichtiger, womit wir Nachwuchsfachkräfte in der Region und an uns als Arbeitgeber binden und die Ausbildungsinhalte mitgestalten können.

Was macht das Arbeiten mit Holz so besonders?

Holz ist ein wunderschöner Werkstoff und auch einer der ältesten die wir in Deutschland haben. Seine Vielfalt, noch dazu als nachwachsender Rohstoff aus nachhaltiger Forstwirtschaft, wird uns noch wesentlich stärker in der Zukunft des Bauens begleiten.

Als Naturbaustoff, der sich per se „warm“ anfühlt, bietet Holz eine besondere Behaglichkeit und ein wohltuendes Raumklima. Der Verzicht auf jeglichen chemischen Holzschutz unserer Holzfertighäuser macht das Leben in diesen eigenen vier Wänden besonders wohngesund. Holz erfüllt nicht zuletzt die hohen Qualitätsstandards des BDF und QDF mit Leichtigkeit.

Welche aktuellen Wohnprojekte stehen an?

Unser Löwenanteil sind Ein- und Zweifamilienhäuser, wohl zu etwa 80 Prozent für private Häuslebauer. Als Bauträger setzten wir auch im größeren Stil im Rahmen von Quartierentwicklungen Reihen- und Doppelhäuser inklusive Grundstück um.

Im Objektbau zählen aktuell viergeschossige Projekte wie eine Pflegeschule plus Personalwohnheim für eine Klinik zu unserem Portfolio, ebenso sind wir im Geschosswohnungsbau aktiv.

Unser Musterhaus „Neo“ in der Fertighauswelt Günzburg mit knapp 170 Quadratmetern Wohnfläche und zeitlos-regionaler Architektur erfüllt die strengen Anforderungen des hohen Energiestandards KfW-Effizienzhaus 40 Plus.

Beim Hausbau Design Award 2018 hat unser Musterhaus Fellbach „Medley 3.0“ den 1. Platz in der Kategorie „Effizienzhäuser 40 Plus“ erzielt.  Es ist in der Fertighausausstellung in Fellbach zu besichtigen. Das Einfamilienhaus überzeugt mit vielen Raffinessen wie einer Wechselfassade aus weißem Putz und Holzverschalung, einem besonders hohen Kniestock von 2,15 m sowie dem derzeit höchsten Energiestandard KfW-Effizienzhaus Plus.

Vor wenigen Wochen wurde in Frankenberg in Rekordzeit der Schlüssel für das neue Personalwohnheim am Kreiskrankenhaus übergeben.

Wie werden wir in Zukunft wohnen und welche Rolle wird das Material Holz und innovative Handwerkskunst dabei spielen?

Bauen von Wohnungen und Häusern gehört traditionell wie seit Jahrhunderten zum Grundbedürfnis der Menschen nach Geborgenheit und einem zentralen Ort des Lebens.

Mit der Erweiterung und Umstrukturierung der Produktion im vergangen Jahr geht FingerHaus den Weg in eine neue Ära: Zukunftweisende Technik und optimierte Prozesse für allerhöchste Präzision und Qualität sowie spürbare Entlastung der Mitarbeiter bei körperlich schweren Arbeiten sind das Ergebnis beim Schritt in eine der modernsten Fertighausproduktionen in Deutschland.

Dank Digitalisierung und unserer hauseigenen IT-Abteilung mit sieben Leuten können wir im Wettbewerb der Ideen immer wieder Erfolge feiern. Einer davon ist unsere neue THERMO+ Wand mit einem U-Wert von 0,123 W/m²K, mit der wir neue Maßstäbe für energieeffizientes Bauen setzen.

Dieser Prozess lebt aber auch vom regen Austausch mit Fachhochschulen und Universitäten. Wir nutzen dazu unser Netzwerk zur Fachhochschule Gießen, von Studium Plus Mittelhessen und dualen Studiengängen der Architektur und Bautechnik.

Auch mit Start up’s mit Fokus Bauwirtschaft lohnt sich der Blick über den Tellerrand allemal.

Sicher wird der Bereich Smart Home mit standardisierten Schnittstellen attraktiver werden, ein Starkstromanschluss für E-Autos sollte nicht fehlen.

Wie bzw. wo „tanken“ Sie persönlich auf?

Mit meiner Familie, auf Kurzreisen an die Nordsee, beim Sport und hier insbesondere Tischtennis und in dem persönlichen Rückzugsort 30 Kilometer vom Firmensitz entfernt, natürlich in einem Finger-Haus mit Erdwärme und PV-Speicher.

Zur Person: Dr. Mathias Schäfer

Der promovierte Jurist (internationales Bauvertragsrecht) Mathias Schäfer (44) teilt sich mit Klaus Cronau die Geschäftsführung der FingerHaus GmbH. 

Schäfer ist als kaufmännischer Geschäftsführer etwa für die Bereiche Finanzen, Personal und Vertrieb verantwortlich, sein „Sparringspartner“ in der Geschäftsführung übernimmt die Bereiche Produktion, Montage und Planungsprozess.

Das Unternehmen unterstützt u.a. Waisenhausprojekte im afrikanischen Togo oder hilft beim Aufbau einer Lehrwerkstatt in Ruanda. Das Prinzip Hilfe zur Selbsthilfe für Perspektiven vor Ort unterstützen wir als Unternehmer und auch privat gerne, schließlich verlasse kein Mensch freiwillig sein Land, so Schäfer. Er ist außerdem ehrenamtlich im Vorstand des BDF engagiert.

 

Daten & Fakten: Alles aus einer Hand

Das bereits 1820 als Zimmererbetrieb gegründete Unternehmen kann auf über 190 Jahre Erfahrungen in der Holzverarbeitung verweisen. Heinrich Finger gründete 1820 eine Zimmerei in der hessischen Gemeinde Burgwald. Das Hauptgewerbe war zunächst der Bau von Dachstühlen, Scheunen und landwirtschaftlichen Gebäuden, bis 1948 mit dem Bau des ersten Finger-Hauses der Einstieg in die Fertighausproduktion durch Adam Finger erfolgte.

Mit dem Einstieg von Klaus Cronau 2005 und Dr. Mathias Schäfer 2006 wird der Generationswechsel in der Geschäftsführung vollzogen. Aktuell arbeiten 790 Mitarbeiter/innen am Firmenstandort, davon 75 Auszubildende. Pro Jahr werden über 700 Projekte in ganz Deutschland, Österreich, Schweiz sowie in Luxemburg errichtet.

Zahlreiche Preise für qualitätsvolles Bauen stehen inzwischen in der Firmenzentrale im nordhessischen Frankenberg. Dazu gehört auch der bereits 2008 vergebene Deutsche Fertighauspreis (Strebel-Preis) – pünktlich zum 60jährigen Firmenjubiläum als Fertigbauanbieter vor fast genau zehn Jahren.

2018 wurde FingerHaus 70 Jahre alt und hat in vielen Bereichen Innovationen entwickelt, die das Wohnen noch schöner machen. Neben der Herstellung von Fertighäusern gehört die Sparte Umbauservice mit Anbau, Umbau oder der Aufstockung von Gebäuden zum Geschäftsportfolio. Alles aus einer Hand ist bei FingerHaus aktuell in fünf Geschäftsfelder unterteilt: FingerHaus, Finger-Treppenbau, Finger-Haustechnik, Finger-Wohnbau und Finger-Keller.

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