Baden-Württemberg gehört zu den wirtschaftlich stärksten Bundesländern in Deutschland. Es ist bekannt für seine erfindungsreichen Tüftler und erfolgreichen Unternehmen, die sich wie Bosch (Werkzeug- und Zulieferprodukte), Daimler Benz (Automobil), SAP (Software) oder die Schwarz Gruppe (Lebensmittel) am Weltmarkt tummeln. Daher hat das „Ländle“ auch die niedrigste Arbeitslosenquote im bundesweiten Vergleich und stößt bei vielen Baufamilien auf große Beliebtheit als neue Wahlheimat.
Neben der industriereichen Landeshauptstadt Stuttgart sind auch Städte wie Freiburg im Breisgau, Karlsruhe, Mannheim und Ulm wichtige Großstädte nach Einwohnerzahl und Fläche im drittgrößten deutschen Bundesland. Auf insgesamt 35.752 Quadratkilometern weist Baden-Württemberg eine Siedlungs- und Verkehrsfläche von 16,1 Prozent auf. Der Waldanteil beträgt 38,4 Prozent. Damit ist Baden-Württemberg das an Waldfläche viertreichste Bundesland – passend zum Holz-Fertigbau. Die landwirtschaftlich genutzte Fläche in Baden-Württemberg liegt bei 45,5 Prozent und teilt sich vorwiegend auf in den Obst- und Weinanbau, aber auch in den Ackerbau sowie in die Viehzucht. Durch das milde Klima und die vielen Sonnenstunden gedeiht der Wein an den Hängen der hügelreichen Landschaften wie am Kaiserstuhl im Südwesten, die zu den wärmsten Regionen Deutschlands gehört. Weitere bekannte Mittelgebirge sind der Schwarzwald sowie die Schwäbische Alb. Aber auch das Alpenvorland, der Kraichgau oder der Odenwald prägen das Bild des deutschen Südwestens. In den Sommermonaten ist der Bodensee ein beliebtes Ausflugsziel für Wochenendtouristen zum Baden, Radfahren oder Segeln. Zudem bieten der Federsee, der Herrenwieser See, der Mummelsee, der Schluchsee sowie der Titisee willkommene Erfrischung und Naherholung.
Innerhalb der Stadtgrenzen der Landeshauptstadt Stuttgart finden sich noch eine Vielzahl an Weinbergen und Grünflächen zum Erholen.
Interessieren Sie sich für den Hausbau in Baden-Württemberg, so kann unter den nachfolgenden Regionen eine passende (neue) Wahlheimat gefunden werden:
Die Landschaften von Baden-Württemberg werden von einer Vielzahl an Weinbergen geprägt, so wie hier in Staufen im Breisgau.
Alte Fachwerkhäuser prägen viele Stadtkerne in Baden-Württemberg, sowie wie hier in Schwäbisch Hall.
Bauen ist Ländersache und so legt die Landesbauordnung (LBO) die Grundlagen für den Hausbau auch in Baden-Württemberg fest. Das Bundesland besitzt eine LBO, die dem Baustoff Holz im bundesweiten Vergleich besonders wohlgesonnen ist. Das zahlt sich insbesondere beim Mehrgeschossbau mit Holz aus. Die Quote beim Fertighausbau in Baden-Württemberg liegt aktuell bei 39 Prozent (2022) und ist im Vergleich zu 2012 (25 Prozent) deutlich angestiegen. Damit ist Baden-Württemberg das Holzbauland Nummer Eins in der gesamten Bundesrepublik.
Die hohe Affinität zu Wohnhäusern aus Holz hat bereits eine lange Tradition. Das zeigen so manche Altstadtkerne wie die von Bad Wimpfen, Tübingen oder Rottweil, die heute noch viele Fachwerkhäuser beheimaten. Außerdem wurde bereits in den 1930er Jahren in Stuttgart eine erste Holzbausiedlung (Kochenhofsiedlung) errichtet, die den Menschen den Holzbau näher bringen sollte. Alle Informationen zur aktuellen Landesbauordnung von Baden-Württemberg finden Sie hier.
Hier finden Sie eine Übersicht über alle Fertighaushersteller aus Baden-Württemberg, die im Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF) organisiert sind und auf höchstem Qualitätsniveau die vorgefertigten und natürlichen Wohnträume verwirklichen.
Möchten Sie sich ein erstes Bild vom Leistungsspektrum der Fertighaushersteller sowie von deren Musterhäusern machen, empfiehlt sich der Besuch in einem der Musterhausparks in Baden-Württemberg.
Hierbei können die Häuslebauer auf Tuchfühlung mit Baustilen und Bauweisen gehen und Ideen und Inspiration für ihr eigenes Traumhaus sammeln. Die Fachberater vor Ort informieren Sie ausgiebig über den Hausbau in Baden-Württemberg.
Das Gefälle bei den Grundstückspreisen in Baden-Württemberg könnte unterschiedlicher nicht sein. Der durchschnittliche Grundstückpreis im Innenstadtbereich von Stuttgart liegt heute bei über 1.500 Euro pro Quadratmeter, in Freiburg bei rund 950 Euro und auf der schwäbischen Alb bei 138 Euro pro Quadratmeter. Dies steht immer in Abhängigkeit zum Anschluss an Verkehrsnetze (Autobahn, Bahnhöfe, Nahverkehr) oder an öffentliche Einrichtungen (Schulen und Krankenhäuser). Allerdings finden sich oftmals auch große Firmen im ländlich geprägten Raum, was auch dort, für eine gewisse Arbeitsplatzsicherheit bei den Bauherren sorgt. Zudem bieten viele Gemeinden unbebaute Flächen an.
Ein Blick über den Neckar in Richtung der Heidelberger Altstadt.
Neben dem Grundstückspreis werden für Baufamilien immer Steuern und Gebühren fällig, die für jedes Bundesland gelten. Aktuell liegt die Grunderwerbssteuer beim Hausbau in Baden-Württemberg bei 5 Prozent, was dem Bundesdurchschnitt entspricht. Die Kosten können sich allerdings ein wenig gegenüber manchen Nachbarbundesländern erhöhen, denn das Ländle besitzt ein theoretisches Erdbebenrisiko, was die Einhaltung bestimmter bauaufsichtlicher Vorschriften beim Hausbau erfordert. Am Rhein und auf der schwäbischen Alb liegen vorwiegend derartige Risikozonen.
Bevor es zum ersten Spatenstich auf dem neuerworbenen Grundstück kommt, steht erst einmal der Bauantrag an. Hierbei müssen Sie sich an die zuständige Behörde in Ihrer neuen Wahlheimat wenden. Sie benötigen für den Hausbau in Baden-Württemberg Unterlagen wie Baubeschreibungen, Bauzeichnungen, den Entwässerungsplan, Flächenberechnungen, die Flurkarte und den katasteramtlichen Lageplan. All diese Unterlagen müssen gemeinsam mit dem Bauantrag eingereicht werden, ehe der Hausbau in Baden-Württemberg beginnen kann.