Gemütlicher Wohnbereich

Wohnfläche - Wie groß soll das Haus sein?

Beim Hausbau sind viele Bauherren unsicher, wie viel Wohnfläche Sie benötigen. Dies hängt von der Grundstückgröße und gesetzlichen Vorgaben ab.

Vergleich von Wohnfläche und Platzbedarf

Herzstück jeder Hausplanung ist die Bestimmung des Grundrisses. Im ersten Schritt berechnet man die maximale Wohnfläche und vergleicht diese mit dem Platzbedarf. Ein durchschnittliches Einfamilienhaus in Deutschland umfasst etwa 140 Quadratmeter Wohnfläche. Kompakte Häuser liegen manchmal weit unter diesem Wert, Mehrgenerationenhäuser sind meist größer.

Für die Wohnfläche gilt folgende Faustregel: Etwa 70 Prozent der Bruttogrundfläche sind Nutzfläche (Wohnen, Aufenthalt), der Rest ist für Funktion und Verkehr (Haustechnik, Flure) notwendig. Die Bruttogrundfläche ist die Gesamtfläche über alle Geschosse des Hauses. Sie hängt je nach Grundstück maßgeblich von Vorgaben im Bebauungsplan (Grundflächenzahl, Geschossflächenzahl) ab; auch Traufhöhe, Firsthöhe und Dachneigung spielen eine Rolle. 

Haustechnik benötigt Platz

Unterschiedliche Anlagen benötigen unterschiedlich viel Platz. So muss zum Beispiel für eine Heizung auf Holzpellet-Basis ein Speicherraum für die Holzhäcksel mit eingeplant werden. Auch Wärmepumpen, Brennwertkessel oder Pufferspeicher beanspruchen Raum. Hier stellt sich die Frage, wie viel Bauherren investieren wollen – diesmal an Wohnfläche. Natürlich bevorzugen sie kompakte Anlagen, die sich gut „verstecken“ lassen und in Keller oder Erdgeschoss nicht zu viel Platz „wegnehmen“. Paradebeispiel dafür sind kombinierte Heizungs- und Luftungsgeräte.    

Fertigbauweise bietet Vorteile bei der Wohnflächenplanung

Die besondere Konstruktionsweise des Fertighauses ist für Bauherren in mehrfacher Hinsicht von Vorteil. Da selbst dichtestes und dickstes Dämmmaterial schnell und preiswert in die Konstruktion des Hauses eingebaut werden kann, ohne dass die Außenwände burgmauerähnliche Dimensionen annehmen müssen, bleibt mehr Platz für Wohnraum. Durch die schlanke Wandkonstruktion hat ein Fertighaus bis zu zehn Prozent mehr Nutzfläche als ein Haus in einer anderen Bauweise - gerechnet bei gleichem Hausumfang. Bei einem Einfamilienhaus durchschnittlicher Größe entspricht dieser Raumgewinn einem zusätzlichen kleinen Zimmer.


So bleiben Sie auf dem neuesten Stand

Kurz und bündig, top-aktuell, jeden Monat neu, gratis und direkt ins Postfach - mit unserem Newsletter bleiben Sie zum Thema Hausbau immer top informiert.

Weitere Artikel:

Grundrissplanung nach persönlichem Bedarf 

Die Grundrissplanung für das neue Traumhaus sollte immer am persönlichen Bedarf ausgerichtet werden. Die Frage lautet deshalb: Was soll wie genutzt werden?

Mehr

Inspirationsquelle Fertighaus-Ausstellungen

Wer ein Haus bauen möchte, muss erst Antworten auf unzählige Fragen finden. Fertighaus-Ausstellungen helfen Bauherren dabei, Pläne für die Gestaltung des Eigenheims zu schmieden.

Mehr

Die Kosten des Fertighauses

Früher galt ein Fertighaus als Haus von der Stange zum kleinen Preis. Heute bieten Fertighäuser eine überaus hohe Qualität – bei überschaubaren sowie gut kalkulierbaren Kosten.

Mehr

Fertighäuser sind Architektenhäuser

Holz-Fertighäuser sind keine Häuser von der Stange. Im Gegenteil – sie werden von Architekten individuell geplant und auf die Kundenwünsche hin zugeschnitten.

Mehr