Aufstockung des Hauses – das etwas andere Bauen

Die Aufstockung des Hauses in Holzbauweise bringt viele Vorteile mit sich, die dem Bauherrn einen klaren Mehrwert bieten.

Aufstockung des Hauses – In Zeiten von Wohnraumverknappung in den Städten und fehlendem oder immer teurer werdendem Bauland im urbanen Raum müssen zwingend Lösungen für die Bevölkerung her. Dabei gibt es nicht nur Ansätze aus der Politik, wie die Mietpreisbremse oder das Baukindergeld. Auch Wohnbaugesellschaften und Bauunternehmen sind nun gefordert, ausreichend Wohnraum in der Stadt zu schaffen. Zudem gibt es auch technische Lösungen wie das Bauen in zweiter Reihe oder die Aufstockung von Häusern. Gerade eine Hausaufstockung bietet Vorteile, die für den Bauentscheider bestechend simpel sind.

Vorteile der Hausaufstockung

Ein ganz klarer Vorteil der Hausaufstockung hat, so einfach es klingt, mit dem Standort zu tun. Da eine komplette Infrastruktur unterhalb des Bestandsgebäudes vorhanden ist, kommen keine Erschließungskosten auf den Bauherrn zu. Es müssen lediglich die Anschlüsse für Ab- und Zuwasser sowie Strom und Heizung zusammengeführt werden. Tiefbau- und Erdarbeiten entfallen komplett. Zudem wird kein neues Fundament benötigt. Auch horrende Grundstückskosten entfallen, da die Fläche bereits gekauft wurde. Sollte das Bestandsgebäude unter Umständen Dichtigkeitsprobleme am Dach haben, können diese bei der Aufstockung des Hauses gleich mitbeseitigt werden.

Kurze Bauzeit bei der Hausaufstockung

Grundsätzlich ist die Aufstockung des Hauses oftmals schneller umgesetzt, als ein Anbau am Haus, da weder eine Bodenplatte noch ein Keller benötigt wird. Wird die Aufstockung mit Tafelbauwänden aus Holz ausgeführt, kann das ganze Projekt noch schneller verwirklicht werden. Die Bauarbeiten am Bestandsgebäude starten erst, wenn die Wände-, Decken- und Dachelemente im Werk industriell vorgefertigt wurden. Das reduziert zudem die Umbaumaßnahmen auf ein Minimum. Ein verkürzter Zeitraum gilt selbstverständlich auch für den Rückbau: Sollte die Hausaufstockung als temporäre Lösung errichtet werden, kann nach Ende der Nutzungsdauer in kürzester Zeit wieder demontiert werden.

Aufstockung mit Holz

Der Baustoff Holz eignet sich hervorragend für die Aufstockung von Häusern, da die leichte Konstruktion kaum Einfluss auf die Statik des Bestandsgebäudes nimmt. Im Gegensatz hierzu stehen mineralische Aufstockungen: Diese bringen von Haus aus ein viel höheres Gewicht mit sich, sodass meistens zusätzliche Verstärkungen zur Ertüchtigung des bestehenden Gebäudes notwendig sind. Damit sind Mehrkosten verbunden, die sich beim Baustoff Holz einsparen lassen. Unter Umständen führt das auch zu einer Veränderung der Außenwand, die Besitzer des Bestandsgebäudes nicht akzeptieren möchten. Außerdem können dank industrieller Vorfertigung die einzelnen Elemente in Holzbauweise auf Herz und Nieren geprüft und damit eine gleichbleibende Qualität garantiert werden. Einflüsse durch Wind und Wetter – die der konventionelle Bau zu spüren bekommt – sind beim Holz-Fertigbau ausgeschlossen.

Welche Gebäude können aufgestockt werden?

Grundsätzlich kann eine Aufstockung bei jedem Haus erfolgen – egal, ob Ein- oder Mehrfamilienhaus oder ein Objektbau. In erster Linie muss der Eigentümer des Bestandsgebäudes einverstanden sein. Sollte er auch der Bauherr sein, haben sich eventuelle Vereinbarungen sowieso erübrigt. Anschließend werden die Statik sowie das Thema Brand- und Schallschutz genauestens analysiert. Ergeben sich hierbei keine Probleme, muss nur noch das Bauamt seinen Stempel unter den Bauantrag setzen. Hierbei ist es ratsam, im Kontakt mit einem Architekten zu stehen, der dank seiner Erfahrung die Baugenehmigung viel schneller erwirken kann. Bestandsgebäude mit einem Flachdach haben bei der Aufstockung des Hauses einen entscheidenden Vorteil, da keine aufwändigen Vorarbeiten erfolgen müssen, wie dies beim „Steildach“ der Fall ist.

Die ökologische Komponente

Heutzutage wird beim Bauen viel ganzheitlicher Gedacht, als in den vergangenen 50 Jahren. Es sollen nicht nur hochwertige Materialien verbaut werden, sondern die Ökologie der Baustoffe sollte durch Umweltfreundlich- und Nachhaltigkeit belegbar sein. Der Baustoff soll möglichst aus der näheren Umgebung stammen, eine niedrige CO²-Bilanz besitzen und keine Nebenwirkungen auf die Bewohner haben. All das kann der Bau- und Werkstoff Holz bieten und ist obendrein noch ein nachwachsender Rohstoff. Außerdem wird dank einer Aufstockung des Hauses keine Fläche versiegelt und ein Stück Natur bleibt weiterhin vorhanden.

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