Holz-Fertighäuser – Nachhaltig mit Holz bauen

Holz-Fertighäuser sind besonders nachhaltig. Ihr Rohstoff stammt aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Die Hersteller verpflichten sich zur Einhaltung umfassender Nachhaltigkeitskriterien.

Ein Begriff, der mittlerweile in den verschiedensten Bereichen und Branchen wiederzufinden ist und gerne mal mit Ökologie in Verbindung gesetzt wird – die Nachhaltigkeit. Aber was genau bedeutet Nachhaltigkeit und woher kommt der Begriff? Er stammt aus der Forstwirtschaft des 18. Jahrhunderts und bedeutet im übertragenen Sinne, dass der Wald als dauerhafter Rohstofflieferant genutzt und erhalten werden soll. Also dass so viele Bäume „nachgehalten“ werden, dass langfristig der Wald bestehen bleibt und zukünftige Generationen dieses Naherholungsziel genießen können. 

Nachhaltige Fortwirtschaft – Deutschlands Baumbestand wächst

In Deutschland wird das Prinzip der nachhaltigen Forstwirtschaft so ausgereift praktiziert, dass unsere Wälder jährlich weiter wachsen. Rund  76 Millionen Kubikmeter Rohholz beträgt die durchschnittliche jährliche Holznutzung, während der Waldbestand jedes Jahr um zirka 120 Millionen Kubikmeter Holz nachwächst. Somit bleibt mehr Holz in den Wäldern stehen, als gefällt wird.

Die nachhaltige Forstwirtschaft sorgt durch das stetige Aufforsten dafür, dass die Wälder zusätzliches CO2 binden und die Belastung der Atmosphäre weiter reduziert wird. Damit wird Holz der Baustoff der Zukunft, denn er verfügt in Deutschland über ein besonders großes Potenzial. Laut Bundeswaldinventur ist der Holzvorrat hierzulande mit 3,7 Milliarden Kubikmetern höher als in jedem anderen europäischen Land. Hochgerechnet wird in Deutschlands Wäldern jede Sekunde so viel Energie in Form von Holz gespeichert, wie ein Kleinwagen auf 100 Kilometer verbraucht.

Fertighäuser aus nachhaltigem Baustoff

Wer sich für Holz als Baumaterial entscheidet, entlastet die Atmosphäre zusätzlich von einer erheblichen Menge des Treibhausgases CO2. Ein Haus in Holzfertigbauweise ist gelebter Umweltschutz, der sich über geringere Energiekosten auszahlt. 

Holz ist in mehrfacher Hinsicht ein umweltschonender Baustoff. Erstens entlastet die Verwendung des nachwachsenden Rohstoffs die Atmosphäre von CO2, zweitens benötigt Holz relativ wenig Energie für seine Bearbeitung, und drittens verbessern seine physikalischen Eigenschaften die Wärmedämmung von Häusern. 

Fertighäuser werden in Deutschland überwiegend mit Holz aus einheimischen Wäldern gebaut, oft sogar aus Wäldern der Region. Diese werden nachhaltig bewirtschaftet - es werden also immer mehr Bäume gepflanzt, als genutzt werden. So ist der Waldbestand für die Zukunft dauerhaft gesichert. Als Baustoff für Fertighäuser trägt dieses Holz zum Klimaschutz bei: Eine einzige Tonne Fichtenholz nimmt während ihres Wachstums im Wald bis zu 1,85 Tonnen CO2 aus der Luft auf und speichert sie dauerhaft. Auch erfordert die Herstellung von Bauprodukten aus Holz einen geringeren Energieaufwand als die vergleichbarer konventioneller Baustoffe. Das Naturmaterial bietet also beste Voraussetzungen für die Konstruktion eines energieeffizienten Hauses mit vorbildlicher Umweltbilanz. 

Die führenden Fertighaushersteller, die der Qualitätsgemeinschaft Deutscher Fertigbau (QDF) angehören, verpflichten sich darüber hinaus zu nachhaltigem Bauen über die gesamte Lebensdauer des Hauses hinweg - von einer flächensparenden Bauweise bis hin zur umweltschonenden Entsorgung der Abfall- und Reststoffe von der Baustelle. Am Ende der Nutzung gliedert sich Holz nahtlos in einen umweltfreundlichen Kreislaufprozess ein: Es kann recycelt und zu neuen Holzwerkstoffen verarbeitet werden. Die Fertighaushersteller investieren in ihr ökologisches Know-How: Sie lassen Ökobilanzen ihrer Produkte erstellen und benennen Umweltschutzbeauftrage in ihren Werken. 

Den Großteil ihres Holzbedarfs decken sie mit einheimischem Fichtenholz. Rund 30 Kubikmeter davon benötigen sie für ein durchschnittliches Fertighaus mit einer Wohnfläche von 140 Quadratmetern. Das entspricht dem verwendbaren Konstruktionsholz von zehn Fichten. 

Hersteller in der Fertighauswelt

Nachhaltigkeit in Bezug auf Zeit

Diese Menge an Konstruktionsholz wächst hierzulande statistisch gesehen in gerade einmal 23 Sekunden nach. Demzufolge bietet allein der Zuwachs von Fichtenholz in Deutschland genug Baumaterial für weit mehr als 150 Häuser pro Stunde.

De facto wurden im ersten Halbjahr 2016 pro Stunde gut zwei Ein- und Zweifamilienhäuser in nachhaltiger Holz-Fertigbauweise gebaut. Das Holz der Fertighäuser entzieht der Umwelt darüber hinaus langfristig klimaschädliches CO2 und trägt bei einem modernen Fertighaus bei üblicher Nutzung durch die Bewohner zu einer Lebensdauer von mehr als 100 Jahren bei. Somit ist der Baustoff Holz nicht nur nachhaltig im Bauen, sondern auch ökologisch wichtig und wertvoll.

Wer also nachhaltig mit Holz bauen möchte, ist mit einem Fertighaus aus dem natürlich nachwachsenden Rohstoff bestens beraten. Schließlich müssen nicht nur die Wände aus Holz bestehen. Auch die Dämmmaterialien, Fenster und Türen lassen sich aus diesem einzigartigen Werkstoff herstellen. 

Energie sparen dank hervorragender Dämmeigenschaften

Als Baumaterial wird Holz schon seit Jahrtausenden verwendet. Und es ist es auch nach heutigen Maßstäben ein Hochleistungsprodukt. Die Natur liefert einen Verbundwerkstoff, der leicht und zugleich stabil ist - genau richtig für eine tragende Rolle beim Hausbau. Die Materialeigenschaften von Holz bieten noch einen weiteren entscheidenden Vorteil, denn sie begünstigen eine hoch effiziente Wärmedämmung. 

Holz besitzt bei gleicher Wandstärke ein wesentlich höheres Energiespar-Potenzial als eine konventionelle Wand aus Stein oder Beton. Diese Eigenschaft des Naturmaterials machen sich übrigens die Menschen in kalten Ländern ganz selbstverständlich zu Nutze: In Skandinavien und auch im Alpenraum wird traditionell viel mit Holz gebaut. In Deutschland sind Holzfertighäuser erste Wahl, wenn es darum geht, förderfähige Effizienzhäuser entsprechend den anspruchsvollsten Energiespar-Standards zu realisieren.


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