Ein Haus zum Energie sparen lohnt sich

Der CO2-Ausstoß hierzulande soll reduziert werden. Das Eigenheim liefert großes Einsparpotenzial. Wer auf ein Holz-Fertighaus, trägt damit zum Umwelt- und Klimaschutz bei.

Die Welt benötigt immer mehr Energie. Der Verbrauch von Brennstoffen hat sich in den vergangenen 25 Jahren zeitgleich mit der Globalisierung um fast 60 Prozent erhöht. Dabei wächst der Energiehunger nicht gleichmäßig, sondern immer schneller. Lag der globale Ölverbrauch 2009 noch bei 1,36 Milliarden Litern Öl pro Tag, so stieg er schon 2015 auf rund 1,51 Milliarden Liter an. Das entspricht einer Steigerung um rund eine Millionen randvoll gefüllter Badewannen pro Tag.

Konventionelle Energieträger werden teurer

Öl, Gas und Kohle sind die wichtigsten Energieträger die auch beim Beheizen eines Hauses eingesetzt werden. Wie groß die globalen Reserven dieser endlichen oder nicht erneuerbaren Energieträger sind ist unklar. Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) schätzt, dass die weltweiten Vorräte an Öl und Gas nicht viel länger als bis zum Jahr 2050 reichen werden. Und selbst wenn das Öl nicht ganz ausgeht, birgt die wachsende Nachfrage große Risiken: Öl wird knapp und damit zwangsläufig teurer. Gerade Häuser aus dem natürlichen Werkstoff Holz bieten hingegen viel Potenzial, um Energie zu sparen.


Klimaschutz ist Ziel der Politik

Die Verbrennung fossiler Energieträger setzt große Mengen an Kohlendioxid frei und ist damit die wichtigste Ursache für den Treibhauseffekt und die globale Erwärmung. Wenn nichts geschieht, werden sich die CO2-Emissionen bis zum Jahr 2100 nach Untersuchungen des internationalen Klimaforschungs-Gremiums IPCC auf etwa 20 Milliarden Tonnen pro Jahr verdreifachen. In diesem Zeitraum droht ein Anstieg der Erdtemperatur um bis zu 6 °C mit katastrophalen Folgen für den Mensch und seine Umwelt.

Eine deutliche Verringerung des CO2-Ausstoßes ist daher auch in Deutschland zu einem vorrangigen politischen Ziel geworden. So soll der Anteil erneuerbarer Energien am Gesamtenergieverbrauch bis 2020 auf 20 Prozent gesteigert werden. Die erfolgte Einführung des Energiepasses für Gebäude zählt ebenfalls zu den politischen Instrumenten für mehr Energieeffizienz, denn hier liegt eines der größten Energiesparpotenziale überhaupt.

Ein Haus zum Energie sparen lohnt sich

Jedes Haus braucht Energie – je weniger, desto besser

In Deutschland sind nicht etwa Industrie oder Straßenverkehr die größten Energieverbraucher, sondern die privaten Haushalte. Auf sie entfallen rund 27,3 Prozent des gesamten Primärenergiebedarfs. Den weitaus größten Anteil daran haben wiederum mit knapp 90 Prozent die Heizung und die Wassererwärmung. Hauseigentümern wie Bauinteressenten wird inzwischen mehr als früher noch verdeutlicht, dass Betriebskosten eines Gebäudes zunehmend höher werden: Mit dem Haus Energie zu sparen lohnt sich also für den Mensch und die Umwelt.

Im Holzbau gibt es schon seit Jahren erfolgreiche Ansätze, konventionelle Baumaterialien immer weiter durch nachwachsende Rohstoffe zu ersetzen. Viele Holz-Fertighaushersteller verwenden nicht nur für die Grundkonstruktion, sondern auch für die Dämmung des Hauses geeignete Produkte aus Holz- und Naturfasern. Daraus ergibt sich bei einem Haus mit rund 140 Quadratmetern Wohnfläche eine CO2-Speichermasse von rund zehn Tonnen.


Fazit: Mit einem Holzhaus die Zukunft sichern

Holzhäuser sparen nicht nur Energie, sie verringern sogar die CO2-Konzentration in der Atmosphäre. Das genutzte Holz hat der Atmosphäre bei seinem Wachstum mehr CO2 entzogen, als durch den Bau des Hauses freigesetzt wird. Auch erfordert die Herstellung von Bauprodukten aus Holz einen geringeren Energieaufwand als vergleichbare konventionelle Baustoffe. Holz begünstigt auf Grund seiner Materialeigenschaften eine hocheffiziente Wärmedämmung und führt damit zu einem geringeren Primärenergiebedarf für die Heizung. Die Ökobilanz eines Holzfertighauses ist also über seine gesamte Lebensdauer hinweg vorbildlich. Wer sich für das ökologische Bauen entscheidet, ist mit einem Fertighaus in Holzbauweise bestens beraten.



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