1970er Jahre: Fertighäuser zum Energie sparen

Nur klein und funktional war passé: In den 1970er Jahren wurden Fertighäuser auch zu repräsentiertem Wohlstand. Ausgeklügelte Holzwände machten sie außerdem zu Energiesparhäusern.

Nachdem sich in den 1950er und 1960er Jahren immer mehr Zimmereien auf die Fertigbauweise spezialisiert haben und Fertighäuser bei Bauinteressierten immer beliebter geworden sind, entwickeln sich auch die 1970er Jahre zu einem sehr erfolgreichen Jahrzehnt für die Fertighausbranche.

Fertighäuser der 70er Jahre sind bereits Energiesparhäuser

Der Erfolg der Fertighäuser in den 70er Jahren hat mehrere Gründe: Die Branche arbeitet immer enger mit den Bausparkassen zusammen. Dadurch wird den Baufamilien die Finanzierung ihres Traumhauses erleichtert. Als sich außerdem die Energiekrise im Jahr 1973 anbahnt, unterbieten die Fertighaushersteller bereits den damals vorgeschriebenen k-Wert. Das heißt, die Fertighäuser der 1970er Jahre sind bereits Energiesparhäuser, weil sie dank ihrer technisch ausgeklügelten Holzwände weniger Heizwärme verlieren (k-Wert).

Neue Musterhausausstellungen in ganz Deutschland

Neue Fertighausausstellungen entstehen im dicht besiedelten Nordrhein-Westfalen in Wuppertal und im Ballungsraum Stuttgart, in Fellbach. Diese Ausstellungen zeigen Anfang der 1970er Jahre neben Fertighäusern auch noch Schwimmbäder. Sie werden von Beginn an von mehreren hunderttausend Menschen besucht. Weitere Ausstellungen entstehen unter anderem in Hamburg-Buchholz, Hochdahl bei Frankfurt, Wulfen, Heppenheim, Dortmund und Mainz. Der Marktanteil des Anbieters Neckermann liegt bei satten 40 bis 45 Prozent. Doch in Zukunft werden immer mehr Fertighäuser über die Musterhausausstellungen vertrieben.

1970er Jahre: Fertighäuser begeistern mit Glanz und architektonischer Vielfalt

Neben dem Bungalow in Fertigbauweise kommen in den 1970er Jahren Fertighäuser in drei weiteren wichtigen Architekturgattungen auf den Markt: Das Fertighaus im alpenländischen Stil, das „Landhaus“ und das „Fachwerkhaus 2000“ in Fertigbauweise mit viel Glas und Holz. Alle drei Stilrichtungen sind immer wieder verbessert worden und werden bis heute gebaut. Die Häuser mit Dachgeschoss sind jedoch bald beliebter als der Bungalow. Denn Dachgeschosse kann man im Bedarfsfall gut zu zusätzlicher Wohnfläche ausbauen.

Den Baufamilien geht es nicht mehr nur um Funktionalität, sondern auch immer mehr um Schönheit in der Architektur. In den Fertighäusern der 1970er Jahre wird viel auf Prestige und eine luxuriöse Repräsentation des Eigenheims geachtet. Nach dem Motto „Wir haben’s und wir zeigen’s auch“ entstehen prächtige Fertighausvillen – gerne auch mit Schwimmbad im Garten.


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