Tipps für das Home Office

Immer mehr Menschen arbeiten zumindest tageweise von zu Hause aus. Mit ein wenig Aufwand wird aus einem ungenutzten Raum ein funktionales Home Office.

So richtet man ein Home Office ein

Ist ein Raum vorhanden, der im besten Falle hin und wieder als Gästezimmer genutzt wird, eignet er sich perfekt für die Einrichtung eines Home Office. Zunächst steht die Anschaffung eines Schreibtisches auf dem Plan, der genügend Ablagefläche bieten sollte – je nach zukünftiger Nutzung. Auf jeden Fall sollte Platz für einen Laptop oder ein Tablet sowie für einen Drucker und einen Bildschirm vorhanden sein. Ein separater, großer Bildschirm strengt die Augen nicht so an und man kann stressfreier arbeiten. Dazu gehört natürlich auch ein gut einstellbarer Bürostuhl, der gerne ein paar Euro mehr kosten darf – der Rücken wird es danken. 

Auch an passende Regale denken

Bei der Arbeit fällt selbst in heutigen, digitalen Zeiten noch viel Papier an. Deshalb sind Regale, in die Aktenordner passen, eine wichtige und richtige Anschaffung. Auch Lehrbücher, die wohl auch in Zukunft nicht aussterben werden, finden dort übersichtlich Platz. Ein weiteres wichtiges Utensil ist ein Rollcontainer – in ihm finden Stifte, der Locher, der Tacker, Klarsichthüllen, Druckerpapier, Druckerpatronen und alle anderen Dinge Platz, die der angehende Home Office-Besitzer für die Arbeit benötigt. Last but not least notwendig: Gutes Licht! Reicht die natürliche Beleuchtung durch die Fenster nicht aus oder ist es zum Beispiel in der kalten Jahreszeit früh dunkel, sollte eine angenehm helle Lichtquelle vorhanden sein – sonst ermüden die Augen viel zu schnell.

Ein letzter Tipp: Kein überflüssiger Schnickschnack im Home Office

Ein Fernseher, ein Radio oder Illustrierte haben in einem Home Office eigentlich nichts verloren. Zum einen lenken diese Dinge ab und gehören ins Wohnzimmer oder in die Küche. Zum anderen gibt es rechtliche Vorgaben: Wer sein Home Office als Arbeitszimmer steuerlich geltend machen möchte, hat das Zimmer auch nur als Arbeitszimmer zu nutzen. Es geschieht zwar nicht häufig, aber die Nutzung kann bei berechtigten Zweifeln kontrolliert werden. Fährt auf dem Arbeitstisch die Modelleisenbahn im Kreis und läuft im Hintergrund die neueste Kochsendung im Fernsehen, kann es von Seiten des Finanzamtes schnell ungemütlich werden. Daher der wichtigste Tipp: Ein Home Office, das steuerlich geltend gemacht wird, sollte auch ein Home Office sein und nicht zum Hobbyraum umgewandelt werden.