Musterhaus mit Variationen

Wer sich in ein Musterhaus verliebt, möchte deswegen nicht unbedingt auf individuelle Planungsmöglichkeiten verzichten. So auch Familie Dunkelberger, der das Musterhaus Fellbach von Fertighaus WEISS als Blaupause für die Planung ihres Eigenheims diente. 

Viele Lösungen aus dem Musterhaus hat sie in den eigenen Entwurf übernommen, aber auch viele eigene Ideen eingebracht. Augenfälligstes Zeichen dafür ist ein flaches Zeltdach, das aus dem Musterhaus einen familienfreundlichen Zweigeschosser macht. 

Lebens- und Rückzugsräume

Die Möglichkeit, die eigenen vier Wände selbst mitzugestalten, stand für Tina und Michael Dunkelberger ganz oben auf der Wunschliste an ihr neues Eigenheim. Da traf es sich gut, dass sie mit Peter Siegle einen Berater hatten, der ihnen sehr viel Zeit für die Planung einräumte: In mehreren Terminen erarbeitete der Architekt von Fertighaus WEISS zusammen mit den künftigen Bewohnern den endgültigen Entwurf – getreu seiner Maxime, „dass man sich für die Planung eines Hauses, in dem man den Rest seines Lebens wohnen möchte, ruhig Zeit nehmen sollte.“


Mittelpunkt des 54 m2 großen Wohnensembles, dessen offene, L-förmige Gliederung die Familie vom Musterhaus übernommen hat, ist ein Kaminofen, dessen Feuerschein man auch am Essplatz genießen kann. Zweiflügelige Schiebetüren über Eck sorgen in diesem Bereich für transparente Übergänge in den Garten und für ein offenes, freies Lebensgefühl. In den Schnittpunkt zwischen Küche und Wohnraum platziert, ist der Essplatz das kommunikative Zentrum des Hauses, das auch in enger Beziehung zu Diele und Hauseingang steht. Der Wohnbereich, in einer durch ein hohes, liegendes Lichtband belichteten Nische gelegen, ist dagegen als geschützter Rückzugsort konzipiert, an dem man ungestört den Tag Revue passieren lassen, einen gemütlichen Fernsehabend genießen oder ein Buch lesen kann. Der wohldosierte Einsatz von Glas macht hier Sinn, weil das Lichtband dem Raum eine angenehme Lichtstimmung verleiht und Einblick-Möglichkeiten minimiert.


Klare Gliederung in Trakte

Diele und Treppenhaus teilen das Erdgeschoss von Haus Dunkelberger in zwei verschiedene Trakte. Im Süden liegt das offene Wohn­ensemble, im Norden befinden sich ein Büro und der Technikraum. Die Baukörperform erinnert dabei noch stark an das Musterhaus Fellbach, bei dem sich Büro und Gäste-WC in einem Anbau befinden. Allerdings wurde der Grundriss bei Haus Dunkelberger in der Querachse erweitert, um Platz für die Haustechnik zu schaffen: Die Familie wollte ihr Haus ohne Keller bauen. Den dabei benötigten Abstellraum schuf Peter Siegle unter anderem dadurch, dass er das Gäste-WC in den Wohntrakt verlegte und den Technikraum so noch einmal erweiterte. 

Das Büro befindet sich etwas abseits im Anbau. Dies ermöglicht nicht nur ein ruhiges Arbeiten, sondern auch den Einbau einer großen Glasfläche mit Südausrichtung, durch die man vom Schreibtisch aus den Eingang im Blick hat. Theoretisch könnte die Glasfläche als separate Eingangstür für ungestörten Publikumsverkehr genutzt werden. Michael Dunkelberger verzichtete auf diese Option, findet die Platzierung des Büros aber dennoch ideal: „Ich genieße in diesem Raum die Ruhe, die Sonne und den Ausblick.“ 

Im Obergeschoss hat Haus Dunkelberger  im Vergleich zum Musterhaus deutlich an Wohnqualität gewonnen. Grund dafür ist die zweigeschossige Bauweise, die in allen Räumen für mehr Kopffreiheit und Wohnfläche sorgt. Auch die Belichtungsmöglichkeiten haben sich so verbessert. Tina und Michael Dunkelberger nutzten diese Chance, um auch in den Kinderzimmern durch französische Balkone eine helle, offene Grundstimmung zu erreichen. Beide Zimmer sind von zwei Seiten belichtet und werden mit knapp 16 m2 Wohnfläche ihrer Aufgabe als Wohn- und Schlafraum sehr gut gerecht.

Das Treppenhaus und ein Hauswirtschaftsraum – auch er mit zusätzlicher Abstellfläche – liegen als Puffer zwischen Eltern- und Kindertrakt. Seinen Schlafbereich hat das Ehepaar als helle, aber kompakte  Rückzugsnische mit Balkon gestaltet, die über einen offenen Übergang mit einer Ankleide verbunden ist. Eine Schiebetür führt von hier aus direkt ins Bad, das über einen zweiten Eingang auch von den Kindern genutzt wird. 

Modern in Gestaltung und Technik

Auch bei der Außengestaltung ihres Entwurfs hat Familie Dunkelberger etliche Anregungen vom Musterhaus Fellbach aufgenommen. Dazu gehört neben der Gliederung in Haupthaus und Anbau auch die Holzschalung, deren Einsatz die Baufamilie allerdings auf die Südseite des Anbaus begrenzte. Dass sich ihr Entwurf dennoch deutlich vom Musterhaus unterscheidet, liegt vor allem am flachen Zeltdach. Michael Dunkelberger: „Ursprünglich hatten wir sogar geplant, einen kubischen Entwurf mit Flachdach zu bauen, dafür bekamen wir allerdings keine Baugenehmigung.“ 

Das Zeltdach bildet vor diesem Hintergrund einen guten Kompromiss zwischen Wunsch und Wirklichkeit: Optisch kommt es mit 16 Grad Neigung einem Flachdach schon sehr nahe, allerdings setzt der breite Dachüberstand einen starken Akzent und verschiebt das Erscheinungsbild vom Kubus in Richtung Stadthaus. Im Zusammenspiel mit der schlichten Fassade, deren Anmutung vor allem durch die geradlinigen, sich wiederholenden und variierenden Fensterformate geprägt wird, ergibt sich aus dieser Lösung ein sehr harmonisches Gesamtbild. Auch der Balkon, von der Familie als Auflockerung der Fassade ins Spiel gebracht, erwies sich unter dem Strich als Glücksgriff: Die breite Baukörpersilhouette auflösend, fügt er sich als einfache Scheibe mit filigranen Stützen und einem transparenten Edelstahlgeländer sehr gut ins moderne Hauskonzept ein.


Gleiches gilt für die zeitgemäße Haustechnik, die Haus Dunkelberger im Zusammenspiel mit seiner bei Fertighaus WEISS üblichen, hochgedämmten Hülle zu Effizienzhaus 55-Weihen verhilft. Wärmequelle des Hauses ist eine Luft-Wasser-Wärmepumpe mit integrierter Lüftungsanlage, die bei der Trinkwassererwärmung zusätzlich von einer Solaranlage auf dem Dach unterstützt wird. Eine Ausstattung, mit der sich der Primärenergiebedarf des Hauses auf sogar rund 41 Prozent der EnEV-Vorgabe reduziert. Für die Bewohner bedeutet dies eine weitgehende Unabhängigkeit von fossilen Rohstoffen und ein langes, unbeschwertes Leben in ihrem Haus. Kein Wunder, dass sie jederzeit wieder mit Fertighaus WEISS bauen würden.

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Fertighaus WEISS: Individuell geplante Fertighäuser

Seit 1881 entwirft, plant und baut die Fertighaus WEISS GmbH mit Sitz in Oberrot-Scheuerhalden Fertighäuser nach Maß. Getreu dem Leitsatz „Planen und Bauen aus einer Hand“ fertigt das Familienunternehmen Architektenhäuser, die dem neuesten Stand der Technik entsprechen und damit einen Maßstab für nationale Fertighausfirmen setzen. Jedes Haus wird von erfahrenen WEISS-Architekten individuell entworfen und nach bestem Wissen und Gewissen von zuverlässigen, kompetenten sowie sachkundigen Mitarbeitern umgesetzt. Mehr erfahren

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