Tafelbauweise

Die Tafelbauweise ist die häufigste Bauart im Holz-Fertigbau. Die einzelnen vorgefertigten Elemente bestehen aus Riegelwerken mit Wärmedämmung und beidseitigen Beplankungen aus Holzwerkstoffen oder Gipsplatten. Die Größe dieser Elemente für die Innen- und Außenwände (und teilweise auch für die Dächer) reicht bis zu ganzen Wänden von zehn bis zwölf Metern Länge. Die verwendeten Hölzer sind technisch getrocknet. Die Lasten werden im Gegensatz zum Holzskelett von der kompletten Wand - bestehend aus Gerippe und Beplankung - getragen. Vor der Witterung wird die tragende Konstruktion durch die Fassaden geschützt. Die Holz--Tafelbauweise erlaubt einen hohen Grad an Vorfertigung, was für kurze Bauzeiten sorgt. So kann die Gebäudehülle eines Einfamilienhauses in einem Arbeitstag regendicht montiert werden. Das Konstruktionsprinzip ist mit dem Holzrahmenbau identisch, der aber einen geringeren Grad an Vorfertigung aufweist.