Offenes Wohnzimmer mit Bücherregal und Ledersessel

Pflegetipps für Polster-, Leder- und Holzmöbel

Bei richtiger Pflege können Möbel ein lebenslanger Begleiter sein. Mit diesen Tipps bleiben die Oberflächen von Polster- und Holzmöbeln schön und hochwertig.

Möbel sind wie Kleidung – je besser die Pflege, desto länger haben Sie Freude daran. Schließlich werden Möbel ähnlich wie Kleidung täglich genutzt und sind damit permanent Schmutz, UV-Strahlung und anderem ausgesetzt. Daher haben wir Ihnen in den nachfolgenden Abschnitten die wichtigsten Möbelpflegetipps rund um Leder-, Polster-, Glas- und Holzmöbel zusammengetragen.

Vor der Möbelpflege

Schwabenhaus - SmartSpace-D-111 Entwurfsidee 6 -> Zum Haus

Am Anfang aller Möbelpflege steht die gründliche Reinigung der Einrichtungsstücke an. Die sollte bei Innenmöbeln nicht nur im Frühjahr wie zum Beispiel bei Gartenmöbeln erfolgen, sondern sollte bestenfalls ganzjährig etwa einmal pro Monat auf dem Putzplan stehen. Hierfür eignet sich bei Couch, Sessel & Co. ein Staubsauger mit Polsterdüse, der Staub sowie Krümel bei geringer Saugstärke von maximal 500 Watt vorsichtig entfernt. Gerade solche kleinen Verunreinigungen werden gerne mal übersehen und können dann unbemerkt beim Sitzen über die Stoff- oder Lederoberfläche scheuern. Aber auch Armlehnen und Kopfteile können durch harten Schmutz betroffen sein und sollten daher gleich mit gereinigt werden.

Die richtige Pflege von Stoffbezügen

Hanse Haus - Musterhaus 'Variant 35-160' -> Zum Haus

Textile Möbeloberflächen vertragen nach dem Entfernen gröberer Verschmutzungen mit dem Staubsauger oder einer weichen Bürste meist eine feuchte Nachreinigung. Manche Bezüge lassen sich sogar abnehmen und gemäß Empfehlung in der Waschmaschine waschen. Andernfalls können mit einem leicht angefeuchteten Fensterleder etwaige Verunreinigungen abgewischt werden. Wer dabei ein Reinigungsmittel nutzen möchte, sollte lediglich den lauwarmen Schaum eines Feinwaschmittels oder eine Lösung aus Neutralseife und destilliertem Wasser zur Anwendung bringen. Um ganz sicher zu gehen, kann im Zweifelsfall die Prozedur auch erst an einer unauffälligen Stelle getestet werden. Das Reinigungsmittel sollte anschließend rückstandslos mit einem Baumwolltuch wieder aufgenommen werden und der Bezug vor der nächsten Beanspruchung vollständig trocknen.

Raue und glatte Lederoberflächen pflegen

FischerHaus - Bungalow 138 -> Zum Haus

Ledermöbel sind schon etwas aufwändiger in ihrer Pflege, doch durch ihre natürliche Patina häufig auch dauerhafter als Stoffbezüge. Für die Pflegekur vor und nach der Heizperiode eignet sich bei Echtlederoberflächen eine spezielle Ledermilch oder -creme. Diese muss komplett ins Leder einziehen, sodass das Möbelstück etwa zwei Tage lang nicht genutzt werden sollte. Andernfalls können unschöne Falten oder Mulden entstehen. Je naturbelassener das Leder ist, desto mehr Pflege braucht es, um nicht hart, trocken oder brüchig zu werden. Gleichzeitig wertet der Pflegevorgang die optische Erscheinung des Möbelstücks auf.

Bei Oberflächen aus Rauleder kommt statt der Ledercreme ein spezielles fettfreies Spray zum Einsatz – und zwar genau nach Anwendungsempfehlung des Herstellers. Für die Fleckenentfernung oder Auffrischung zwischendurch eignet sich destilliertes Wasser mit alkalifreier Naturseife. Um Rückstände zu vermeiden, sollte die Seife lieber sparsam aufgetragen und die Fläche anschließend mit destilliertem Wasser und einem weichen Baumwolltuch vorsichtig nachbehandelt werden. Stärker beanspruchte Stellen wie Sitzflächen, Kopfteile oder Armlehnen können außerdem mit einer Raulederbürste leicht aufgeraut werden.

Kunststoffoberflächen sind oft pflegeleichter

Wolf System - Kundenhaus -> Zum Haus

Auch bei Möbeln mit Kunststoffoberflächen, wie sie beispielsweise in der Küche vorkommen, ist das feuchte Baumwolltuch immer die erste Wahl. Optional kann auch ein haushaltsübliches Reinigungsmittel wie Spülmittel in geringer Dosierung eingesetzt werden, um dem eingestaubten oder verschmutzten Möbelstück zu altem Glanz zu verhelfen. Bei der ersten Reinigung sollte das Reinigungsmittel sicherheitshalber zunächst an einer verdeckten Stelle getestet werden, um später nicht unschöne Schlieren oder Verfärbungen zu erzeugen.

Metalloberflächen nur mit weichen Tüchern reinigen

GRIFFNER - Musterhaus Classic Linz -> Zum Haus

Metallelemente an Möbeln, wie zum Beispiel Stuhl- und Tischbeine, sollten nur mit einem sehr weichen, angefeuchteten Tuch abgewischt werden, um die Oberfläche nicht zu verkratzen oder anderweitig zu beschädigen. Nur im Originalzustand sind die Metallteile durch Galvanisieren, Einbrennlackieren und Beschichten gegen Rost geschützt. Ein Micorfasertuch oder verunreinigter Lappen kann die Oberfläche beschädigen und angreifbar machen für Feuchtigkeit und Korrosion. Bei Flecken empfiehlt sich handwarme Seifenlauge, die sofort trocken nachpoliert werden muss.

Glas und Spiegel trockenwischen

RENSCH-HAUS - CLOU 174 -> Zum Haus

Zur Fleckenbeseitigung an Glas- oder Spiegeloberflächen sollte wie bei Metall ein besonders weiches Baumwolltuch zum Einsatz kommen. Alternativ eignet sich auch ein Fensterleder wie beim Fensterputzen. Hierbei können dann handelsübliche Glasreiniger oder lediglich lauwarmes Wasser verwendet werden. In jedem Fall müssen Feuchtigkeitsrückstände wie Tropfen und Streifen sorgfältig mit einem trockenen Tuch nachgewischt oder mit einem Abzieher entfernt werden. Schließlich sammeln sich oftmals Wasserstropfen am unteren Rand der Fläche, die ansonsten Kalkflecken zurücklassen.

Rattan- und Flechtwerk am besten vorsichtig absaugen

STREIF Haus - Musterhaus Mannheim -> Zum Haus

Staub und Schmutz auf Möbeln aus Rattan- oder Flechtwerk können vorsichtig mit einem Staubsauger samt Bürstenaufsatz entfernt werden. Auch hier kann ein leicht angefeuchtetes Baumwolltuch weiterhelfen. Sollten Sie generell unsicher bei der Reinigung und Pflege Ihrer Möbelstücke sein, hilft meist auch ein Blick in die Produktinformationen oder auf die Internetseite des Möbelherstellers. Das gilt auch bei vielen Polstermöbeln sowie eher seltenen Oberflächenmaterialien.

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Die Pflege von Massivholzmögeln

Die Reinigung von Massivholzmöbeln unterscheidet sich im Wesentlichen kaum von den anderen Möbelmaterialien, da auch hier sparsamer Wassereinsatz gilt. Je nach Oberflächenbehandlung sind die Poren von natürlichen Massivholzmöbeln weniger oder mehr geschlossen und sollten keine Staunässe in sich aufnehmen. Denn im Gegensatz zu anderen Werkstoffen kann Holz Feuchtigkeit einlagern und wieder abgeben, was je nach Wassermenge zum Quellen oder Schwinden des Holzes führen kann. Das ganze Jahr über sollte daher auf eine durchschnittliche Luftfeuchtigkeit von 45 bis 55 Prozent in den Räumen geachtet werden. Der tägliche Luftaustausch durch Stoßlüften ist hierfür am wichtigsten. 

Reinigung von Massivholz

Sander Haus - Ferienhaus Hofmeyer -> Zum Haus

Für die Reinigung ist das nebelfeuchte Baumwolltuch mit PH-neutraler Seife am besten geeignet. Zum Entstauben bietet sich ein Staubwedel an, da die Düsen eines Staubsaugers Kratzer hinterlassen können. Wiederum neigen Mikrofasertücher zu minimalen Kratzern auf der Holzoberfläche, die dann mit dem passenden Oberflächenmaterial nachbehandelt werden müssen. Ansonsten kann die Langlebigkeit und fortwährende Schönheit eines massiven Möbelstücks beeinträchtigt werden. Direkte Sonneneinstrahlung kann zudem die Oberfläche auch farblich verändern – das fällt vor allem auf, wenn Dekorationsstücke oder Deckchen lange Zeit nicht bewegt wurden auf.

Die einzelnen Oberflächenbehandlungen von Holzmöbeln

Zu den gängigsten Oberflächenbehandlungen von Holz gehören Lack, Öl und Wachs. Da alle drei Vergütungsmaterialien unterschiedliche Eigenschaften aufweisen, finden sich in den drei nachfolgenden Unterpunkten ausführlichere Beschreibungen hierzu:

Lacke versiegeln die Oberfläche

SchwörerHaus - Schwedenhaus -> Zum Haus

Lack verschließt die Poren an der Oberfläche von Massivholz und schützt sie vor äußeren Einflüssen wie zum Beispiel durch Flüssigkeiten von auslaufenden Getränken. Durch den Lack wird die Atmungsaktivität des Naturstoffs ein Stück weit gehemmt. Allerdings erübrigt sich bei einem lackierten Möbelstück die Nachbehandlung, denn die Oberfläche ist dauerhaft versiegelt. Zusätzlich bieten Wasserlacke eine höhere UV-Beständigkeit gegenüber anderen Oberflächenbehandlungen. Der Pflegekomfort bei lackierten Oberflächen ist besonders hoch.

Öle bieten eine Atmungsaktivität

Fertighaus WEISS - Haus Griffiths -> Zum Haus

Bei einer geölten Oberfläche wie zum Beispiel bei Esstischen, kann das Öl tief in die Poren eindringen, aber verschließt diese nicht. Somit kann das Massivholz noch atmen und behält seine natürliche Fähigkeit, die Luftfeuchtigkeit zu regulieren eher als lackierte Oberflächen. Zusätzlich sorgt Öl für eine Verstärkung der holzeigenen Pigmente und setzt damit die Intensität der Farben bei Möbeln noch besser in Szene. Es können auch natürliche Öle aus Raps, Oliven oder Leinen zum Einsatz kommen. Im Optimalfall sollte einmal im Jahr eine Nachbehandlung stattfinden, sodass der Schutz der Möbeloberfläche aufrechterhalten wird. 

Wachse sorgen für hohe Abriebfestigkeit

BAUFRITZ - Stadthaus Bongart -> Zum Haus

Eine weitere natürliche Variante der Oberflächenbehandlung bietet Wachs. Ebenso wie Öl bringt es farbliche Akzentuierungen des Holzes zur Geltung und bietet darüber hinaus einen größeren Abriebschutz. Oftmals wird Bienenwachs mit Leinöl kombiniert, um so die Vorteile beider Oberflächenbehandlungen zu vereinen. Wachs wirkt wasserabweisender als Öl und kann sehr gut kleine Kratzer und Dellen kaschieren. 

Wichtige Angaben vom Hersteller

LUXHAUS - Walmdach 160 -> Zum Haus

Die meisten Möbelhersteller fügen ihren Produkten Empfehlungen zu geeigneten Pflegemitteln bei. Schließlich haben auch die Möbelhersteller ein Interesse daran, ihre Kunden langfristig glücklich zu machen. Auch der Möbelhandel sollte sich auskennen, vor allem bei Oberflächen mit besonderem Pflegebedarf. Wer von Anfang an auf die richtige Reinigung und Pflege achtet, hat lange Freude an seinen Möbeln und verleiht ihnen ansehnlich dauerhaften Glanz. Übrigens: Massivholz besitzt eine antistatische Wirkung und zieht somit keinen weiteren Staub und Schmutz an. Ganz frei bleiben die Massivholzmöbel vom umherschwirrenden Staub dennoch nicht, aber der Reinigungsaufwand wird gegenüber anderen Materialien erheblich reduziert.

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