Küche mit Speisekammer

Ein Stauraum mit Ordnungssystem

Damit Sie sich in ihrem Abstellraum oder der Speisekammer leichter zurechtfinden, können Ordnungssysteme im Alltag weiterhelfen, die Suche nach bestimmten Dingen zu erleichtern.

„Ordnung muss sein“ – eine Floskel, die bei so manchem nur für ein müdes Augenrollen sorgt. Doch so abwegig ist die Aussage nicht, denn zum einen werden geordnete Dinge schneller gefunden und zum anderen ist die Motivation höher, sich auf die Suche zu begeben. Gerade im Keller, auf dem Dachboden oder in der Speisekammer ist es nicht immer leicht, die Ordnung zu wahren. Immer wieder kommen neue Sachen hinzu und nicht immer nehmen wir uns die Zeit, diese richtig einzuordnen. Häufig finden sich dort auch Dinge, von denen wir uns nicht partout trennen möchten, aber die wir auch nicht regelmäßig benötigen. Manches gerät sogar in Vergessenheit. Nachfolgend möchten wir Ihnen einige Tipps an die Hand geben, wie Sie Ihre Abstellräume im Haus einfach auf Vordermann bringen und langfristig in Ordnung halten.

Das Ordnungssystem für den Keller oder Dachboden

Gerade Stauräume wie der Keller oder Dachboden können sich über die Zeit zu einem regelrechten Sammelsurium an überflüssigen Gegenständen und Utensilien entwickeln, was nicht sein muss. Da finden sich Reste an Ausbaumaterialien, in die Jahre gekommene Sportgeräte, Bastelsachen sowie Heimwerkerbedarf und andere Schätze. So werden Sie Herr über die Chaoslage!

Tipp 1: Erstmal ausmisten

Bevor Sie Ordnung ins Chaos bringen, sollten Sie sich erstmal einen Überblick über alles verschaffen und ausmisten. Dort finden sich dann unter anderem Gegenstände wie defekte Geräte, verschlissene Materialien und anderer Müll, der in den letzten Jahren eingestaubt ist und eigentlich nicht mehr benötigt wird. Alle Sachen sollten erst einmal in drei verschiedene Kategorien sortiert werden:

  • „Wird (noch) gebraucht“
  • „bleibt auf Zeit“ (festes Datum setzen z.B. 6 Monate)
  • „kann weg“

Das sollte möglichst in einem anderen Raum passieren – lediglich für die Aufräumaktion – und nur zwischengelagert werden. Gerade in der zweiten Kategorie werden Gegenstände separat aufgehoben und zum Beispiel nach einer gewissen Zeit nochmal angeschaut und neu entschieden, ob sie langfristig noch gebraucht werden. Wenn Sie ehrlich zu sich sind, sollte bereits ein (Groß-)Teil aus dem Keller, Abstellraum usw. verschwunden sein, was das Ordnen der verbliebenen Dinge wesentlich erleichtert.

Tipp 2: Neues Ordnungssystem etablieren

Hauswirtschaftsraum mit Stauraum für Getränke und Co

Nun sollte der Keller oder Dachboden möglichst leer sein und bereit, zunächst gründlich gesäubert zu starten. Oberflächlicher Schmutz wird mit einem Besen weggefegt und anschließend der Boden mit einem Wischmopp nass rausgewischt. Sollten sich Lichtschächte an den Außenwänden im Keller finden, können diese auch gleich von Laub und Schmutz befreit und deren Fenster geputzt werden. Schließlich kann Tageslicht beim späteren Einräumen sowie Suchen schon weiterhelfen. Damit im kommenden Herbst der Lichtschacht nicht erneut reinigungsbedürftig ist, können Lichtschachtabdeckungen den Schmutz einfacher fernhalten. Anschließend wird der Raum mit ausgedienten oder neugekauften Schränken oder Regalen sinnvoll ausgestattet. Im Baumarkt finden sich auch einfach Metallregale, die zur Ordnung beitragen. Die vorhandene Fläche sollte möglichst sinnvoll genutzt werden, damit später alles seinen Platz findet.

Tipp 3: Mit Kategorien und Beschriftungen arbeiten

Sobald Ihr neues Ordnungssystem steht, können die übrig gebliebenen Gegenstände einsortiert werden. Dinge, die öfters gebraucht werden, sollten möglichst einfach zugänglich sein, während anderes auch weiter hinten stehen kann. Bestenfalls werden die Gegenstände und Utensilien in Kisten, Kartons oder Schubfächern verstaut. Das ermöglicht mehr auf einer Fläche unterzubringen und gleichzeitig stauben die Sachen nicht so schnell oder gar nicht ein. Die Behälter können dann zusätzlich noch mit einem Stift oder Etikettiergerät beschriftet werden, um einen noch schnellen Überblick zu schaffen. Je präziser die Beschriftung gewählt werden, desto schneller finden Sie sich später zurecht.

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Das Ordnungssystem für die Ordnungskammer

Auch in der einen oder anderen Speisekammer herrscht Chaos, was zu abgelaufenen Lebensmitteln führt und umso ärgerlicher ist. Da in diesem Raum ständig Dinge entnommen werden und dazu kommen, ist die Ordnung umso schwerer einzuhalten. Daher ist umso größere Disziplin gefragt, um später nicht Unmengen an verdorbenen Lebensmitteln entsorgen zu müssen. Orientieren Sie sich am System im Supermarkt und räumen Sie neue Lebensmittel nach hinten und ziehen Vorhandenes regelmäßig vor.

Die Einrichtung für die Speisekammer

Einmachgläser mit verschiedenen Obstsorten

Für Ihre Speisekammer im Haus eignen sich einfache, raumhohe Regalsysteme mit verstellbaren Regalböden ebenso wie vom Schreiner passgenau hergestellte Schränke mit Türen. So können die Abstellflächen individuell angepasst und bis unter die Decke mit Lebensmitteln bestückt werden. Eine mobile Trittleiter hilft dabei, auch an die oben gelagerten Produkte oder Geräte zu kommen. Grundsätzlich sollten Lebensmittel und Gebrauchsgegenstände voneinander getrennt aufbewahrt werden, sodass eine klare Sortierung zu erkennen ist. Gläser mit Dichtungsgummi sind praktisch und ästhetisch zugleich und Sie erkennen den Inhalt sofort. Zusätzlich lassen sich diese auch noch beschriften oder etikettieren. Weinliebhaber können zudem auch noch ein Weinregal mit rundlichen Öffnungen in der Speisekammer aufstellen. Die sehen oft auch sehr dekorativ aus und werten damit den eigentlichen Funktionsraum nochmal auf.

Schritt 1: Einen Überblick verschaffen

Regale mit Lebensmitteln zur Lagerung

Zuerst sollte die komplette Speisekammer leergeräumt werden, damit sie sich leichter und strukturiert neu ordnen lässt. Hierbei sollten gleich abgelaufene Lebensmittel weggeschmissen werden, um Platz zu schaffen. Lebensmittel, die bald ihr Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten haben, sollten ebenfalls separat gesammelt werden, damit eine Verwertung noch stattfinden kann. Optional können diese bereits auch in die Küche gebracht werden, damit sie in den kommenden Tagen aufgebraucht werden. Alles unvergängliche kann dann an einem dritten Ort gestapelt werden. Damit sich die Speisekammer zukünftig leichter organisieren lässt, empfehlen sich möglichst offene Regale mit Fächern, Körben oder lebensmittelechten Plastikbehältern, die die Lebensmittel gut fassen. Auch diese können je nach Inhalt beschriftet werden.

Schritt 2: Die neue Struktur

Hauswirtschaftsraum mit Kühltruhe und Schrank
  1. Lebensmittel sortieren Sie im Optimalfall immer nach Größe und Gebrauchshäufigkeit. So werden schwere Gegenstände nach Möglichkeit unten gelagert werden, während leichtere Verpackungen auch auf dem obersten Regalfach abgestellt werden können. Alle Lebensmittel, die schnell ablaufen oder oft gebraucht werden, sollten möglichst auf Augenhöhe und vorne zu finden sein. Optional lassen sich die Lebensmittel auch in Kategorien organisieren wie: backen, kochen, Snacks und Getränke.
  2. Bei Ihren Vorratsbehältern sollten Sie immer auf die Bezeichnung „lebensmittelecht“ achten, damit sie keinen Beigeschmack erhalten oder Speisen schneller verderben.
  3. Bei undurchsichtigen Verpackungen können Sie zum Beispiel außen Gummibänder anbringen, damit die Füllmenge immer von außen ersichtlich ist. So wird bei schwindendem Inhalt das Gummiband immer weiter nach unten angepasst und die Menge ist stetig erkennbar.
  4. Lebensmittel, die mehrfach verpackt sind, können – um Platz sparen – aus der Hauptverpackung genommen werden und so passt weitaus mehr ins Regal.
  5. Mit einer Kreidetafel oder einem Whiteboard lässt sich eine vorläufige Einkaufsliste in der Vorratskammer festhalten. Alle Produkte, die zur Neige gehen, können so übersichtlich notiert werden und der Einkaufszettel schreibt sich zukünftig fast von selbst.
  6. Nehmen Sie sich regelmäßig etwas Zeit, um immer wieder Ordnung in der Vorratskammer zu erhalten.
  7. Ein regelmäßiges Reinigen der Speisekammer sollte selbstverständlich sein, denn auch in verschlossenen Behältern können sich ab und zu kleine Ungeziefer einnisten. Zudem können sich auch in gekauften Lebensmitteln bereits unsichtbar Lebensmittelmotten finden, die dann andere Lebensmittel befallen.

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