Multifunktionszimmer statt reines Gästezimmer

Die ungeahnten Potenziale eines Gästezimmers

Wenn Freunde oder Verwandte zu Besuch kommen, sollen sie sich natürlich wohlfühlen. Ein voll ausgestattetes Gästezimmer galt für viele Bauherren daher lange als Standard. In der Praxis steht ein solcher Raum aber die meiste Zeit leer. Bei kluger Planung lässt sich diese „Platzverschwendung” vermeiden.

Wenn Freunde oder Verwandte zu Besuch kommen, sollen sie ihren Aufenthalt so richtig genießen können.

Ein gemütlicher Rückzugsraum für Gäste ist viel wert. Gebraucht wird ein reines Gästezimmer bei den meisten aber erfahrungsgemäß nur wenige Tage im Jahr. Was also passiert mit der kostbaren Wohnfläche, wenn der Besuch wieder abgereist ist? Der Trend geht zum Multifunktionszimmer – wann immer die Hausbewohner unter sich sind, nehmen sie den für Gäste vorgesehenen Raum für andere Zwecke in Beschlag.

Ein Raum für volle Flexibilität

Das Multifunktionszimmer bietet viele Möglichkeiten. Solange Besuch im Haus ist, sorgt der separate Wohnbereich für die gewünschte Privatsphäre – für die Gäste ebenso wie für die Gastgeber. Im Alltag erfüllt der Raum dann andere Funktionen. Die Hausbewohner nutzen ihn als Näh- oder Bügelzimmer, als Hobbyraum oder als Büro. Weil nur die wenigsten Familien durchgehend Besuch haben, wird auf diese Art kein Wohnraum verschwendet. Gleichzeitig werden auch die anderen Zimmer deutlich „entlastet“.
 

Eine Galerie bietet Platz zum Schlafen – oder zum Abstellen von Sachen. Unabhängig davon lässt sich das eigentliche Zimmer durchgehend als Büro nutzen.

Mit einfachen Mitteln zu mehr Komfort

Als Gastgeber möchte man großzügig sein. Freunde und Verwandte sollen den Aufenthalt schließlich genießen. Ein großes Bett würde das Multifunktionszimmer allerdings unnötig blockieren. Moderne Schlafsofas sind da die ideale Lösung. Sie bieten oft den gleichen Schlafkomfort wie feste Betten. Alte Schaumstoff- oder Luftmatratzen müssen nur in Ausnahmefällen zum Einsatz kommen, wenn sich wirklich mal die gesamte Verwandtschaft angekündigt hat.

Nur wenige Familien haben durchgehend Besuch. Die meiste Zeit kann das für Gäste vorgesehene Zimmer daher auch zum Bügeln genutzt werden.
Die Lösung ist ein Multifunktionszimmer. Wenn die Gäste abgereist sind, dient es beispielsweise als Musikraum.

Wenn viele Leute im Haus sind, wird besonders das Bad leicht zum Nadelöhr, vor allem am Morgen. Ein erhebliches Plus an Komfort bietet daher ein aufgewertetes Gäste-WC. Ein normaler Waschtisch und eine Dusche können schon ausreichen. Und bei cleverer Planung hält sich der zusätzliche Platzbedarf in Grenzen. Lästiger Stau vor der Badezimmertür wird auf diese Art in jedem Fall vermieden. Darüber hinaus bleiben Gäste und Gastgeber bei der Morgentoilette unter sich – auch das kann für alle Beteiligten ein angenehmer Vorteil sein.

Ein Plus an Platz durch geschicktes Kombinieren

Mit individuellen Grundriss-Konzepten können Bauherren besonders viel aus ihrem Multifunktionszimmer herausholen. Eine bewährte Option ist die, einen weiteren „halben“ Raum mit einzubinden. Dieses „halbe“ Zimmer kann etwa als bequem erreichbarer Abstellort für all das genutzt werden, was vor Ankunft der Gäste schnell aus dem Weg geräumt werden soll. Der „Umbau“ des Multifunktionszimmers wird dadurch vereinfacht und beschleunigt. Außerdem macht es gleich einen aufgeräumteren Eindruck. Je nach sonstiger Nutzung ist auch eine Zweiteilung des temporären Gästezimmers möglich. In dem Fall lassen sich im kleineren Teil beispielsweise Matratzen für die Kinder der Gäste unterbringen. Deren Eltern können dann bis in den späten Abend hinein mit den Gastgebern gemütlich im Wohnzimmer sitzen, ohne die Kinder beim Zubettgehen noch einmal zu stören.

Eine Aufwertung des Gästebads vermeidet morgendlichen Stau vor der Dusche.
Ein WLAN-Zugang ist für die meisten Gäste heute wichtiger als ein eigener Fernseher.

Die gemischte Nutzung des Zimmers sollte natürlich nicht dazu führen, dass die Gäste inmitten von Werkzeugen und anderen Hobby-Utensilien schlafen müssen. Sinnvoll sind daher ausreichend große Schränke oder Unterbett-Kommoden, in denen sich solche Dinge bei Bedarf verstauen lassen. Zu bedenken ist dabei, dass die Gäste in dem Zimmer auch freie Fächer für ihre eigenen Sachen brauchen. Über einen kleinen Kühlschrank würden sich viele Besucher bestimmt ebenfalls freuen. Der Gäste-Fernseher scheint dagegen eher aus der Mode zu kommen – wichtiger ist in der Regel ein unkomplizierter WLAN-Zugang.
 

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Bien-Zenker hilft Ihnen dabei, eine optimale Raumnutzung mit maximaler Gemütlichkeit für Gäste zu kombinieren. Bei der konkreten Planung Ihres Multifunktionszimmers steht Ihnen eine Hausberaterin oder ein Hausberater in Ihrer Nähe gerne zur Seite.

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