Der Hauswirtschaftsraum – viel mehr als eine Abstellkammer

Der Hauswirtschaftsraum gehört heute in jeden Neubau. Baufamilien lernen seine Vorzüge für das alltägliche Wohnen und Leben immer mehr zu schätzen.

Früher gehörten Hauswirtschaftsraum, Waschküche, Bügelzimmer und Speisekammer zum Standard bei der Hausplanung. Nach wie vor werden Kellerräume gerne noch für diese Zwecke genutzt, allerdings planen insgesamt nur noch rund 60 Prozent der deutschen Bauherren ihr Haus mit Keller. Wohin also mit den Geräten zur Hausbewirtschaftung?

Ein effizienter Ort für die Hausarbeit

Damit die Hauswirtschaft nicht im dunklen Kämmerlein stattfinden muss, empfiehlt sich viel Tageslicht. Dann geht die Hausarbeit auch leichter von der Hand und wird nicht so negativ wahrgenommen.

Meist wird der Hauswirtschaftsraum heute in Kombination mit dem Technik- oder Abstellraum realisiert, dabei sollten Sie seine Bedeutung allerdings nicht verkennen. Denn ein sinnvoll eingerichteter Hauswirtschaftsraum ist Gold wert und macht so manche lästige Hausarbeit weitaus angenehmer. Er beherbergt alle Dinge, die Sie täglich brauchen, aber nicht immer im Blick haben möchten. Er bietet Ihnen einen effizient gestalteten Platz, an dem Ihre Hausarbeit stattfindet, an dem Sie die Arbeit aber auch ruhen lassen können, sobald Sie die Tür von außen schließen.

Allgemeines zum Hauswirtschaftsraum

Gerade bei größeren Familien bietet sich der Hauswirtschaftsraum als Speisekammer an, da viele Lebensmittel benötigt werden und eine gewisse Vorratshaltung hierbei sinn macht.

Wie der Name schon sagt, ist der Hauswirtschaftsraum für die Hauswirtschaftsarbeit gedacht. Gängige Tätigkeiten dort sind:

  • Wäsche sammeln und sortieren
  • Wäschewaschen
  • Wäschetrocknen
  • Bügeln
  • Aufbewahren von Vorräten (Lebens- und Reinigungsmittel)

Im Hauswirtschaftsraum gibt es meist eine Arbeitsfläche, eine Waschmaschine, einen Wäschetrockner, einen Wäscheständer, ein Bügelbrett, ein Bügeleisen, einen Staubsauger und andere Reinigungsutensilien, die für die Hauswirtschaft benötigt werden. Teilweise dient das Zimmer auch zur Aufbewahrung von Lebens- und Reinigungsmitteln. Fest eingebaute Regale und Schränke bieten hierfür ausreichend Abstellflächen.

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Planung für den Hauswirtschaftsraum

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Damit Sie Ihren Hauswirtschaftraum optimal nutzen können, sollten Sie bei der Hausplanung gut überlegen, welche Tätigkeiten dort verrichtet werden sollen. Der Hauswirtschaftsraum sollte zwischen 6 und 15 Quadratmetern groß sein, damit ein angenehmes und effizientes Arbeiten möglich ist. Dementsprechend sollten auch Anschlüsse für Wasser und Strom eingeplant werden. Gegebenenfalls wird auch eine Abluft für den Wäschetrockner installiert, damit sich der Wasserdampf nicht im Raum sammelt. Gerne wird der Hauswirtschaftsraum daher neben einer Küche platziert, um die nötigen Anschlüsse nur ein wenig verlängern zu müssen.

Funktionale Ausstattung

Der Raum sollte möglichst funktional ausgestattet sein, weswegen sich pflegeleichte Fliesen als Bodenbelag, aber zum Teil auch für die Wandverkleidung empfehlen. Sie lassen sich leicht reinigen und bei erhöhter Luftfeuchtigkeit nehmen sie kein Wasser in sich auf wie etwa Teppich- oder Holzböden. Eine ausreichend große Anzahl an Steckdosen ist ebenfalls sinnvoll, da die Haushaltsgeräte meist Strom benötigen und Steckleisten als Mehrfachsteckdose die Ausnahme bleiben sollten. Bestenfalls besitzt der Hauswirtschaftsraum auch ein Fenster, damit Sie bei Tageslicht arbeiten und zusätzlich bei erhöhter Luftfeuchtigkeit Stoßlüften können.

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Wichtige Aspekte bei der Planung des Hauswirtschaftsraumes in der Übersicht:

  • Fliesen für die Wand und den Boden aufgrund von anfallender Feuchtigkeit
  • Ein Fenster als Tageslichtquelle ist ideal für die Hauswirtschaft
  • Die notwendigen Wasser- und Stromanschlüsse für Waschmaschine, Trockner und Waschbecken
  • Eine ausreichende Anzahl an Steckdosen für weitere Stromverbraucher wie Bügeleisen, Nähmaschine, Radio
  • Angenehme Farbakzente machen den Raum freundlicher

Staufläche im Hauswirtschaftsraum

Der Hauswirtschaftsraum wird oftmals mit der Speisekammer kombiniert, da Produkte des Alltags dort gelagert werden, ohne dass diese in der Küche zu finden sind. Gerade lagerfähige Produkte finden hier ihren platz.

Wer sich einen Hauswirtschaftsraum einrichtet, sollte auch an die passenden Möbel denken. Zwar können Sie sich ein einfaches Regal aus dem Baumarkt oder SB-Handel kaufen, doch eine komfortablere und langfristigere Lösung sind Möbel, die von Anfang an auf eine effiziente Hausbewirtschaftung ausgelegt sind. Viele Fertighaushersteller bieten maßgeschneiderte Einbaumöbel schon bei der Hausplanung mit an und bauen diese auch gleich ein. Bestellt werden können sie sowohl über die eigenen Schreinereien der Hersteller, als auch im Küchenfachhandel. Die praktischen Möbel umfassen ausgeklügelte und platzsparende Lösungen, um Lebensmittel und Reinigungsutensilien zu verstauen. Auch Wasserkisten und Konserven sind hier bestens aufgehoben.

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Nützliche Einrichtungsgegenstände für den Hauswirtschaftsraum sind:

 

  • Deckenhohe Schränke, um den verfügbaren Platz bestmöglich auszunutzen. Dort lassen sich Besen, Eimer, Reinigungsmittel, Staubsauger sowie Wischmop mühelos unterbringen
  • Offene Regalsysteme geben einen Überblick über Vorräte wie Lebensmittel oder Getränke
  • Eine Arbeitsplatte in rückenfreundlicher Höhe, um dort verschiedene Arbeiten komfortabel zu verrichten
  • Eine Einbauspüle für das Bodenwischen
  • Einen Wäscheständer zum Wäsche trocknen
  • Ein übersichtliches Abfalltrennsystem macht die Ausstattung des Hauswirtschaftsraums komplett

Expertentipp: Wohin mit den Küchengeräten?

Im Hauswirtschaftsraum finden sich nicht nur Geräte wie die Waschmaschine oder der Wäschetrockner, sondern viele Menschen platzieren dort auch den Gefrierschrank, einen zweiten Kühlschrank oder Küchengeräte, die nicht täglich gebraucht werden. Während sie auf der Arbeitsfläche in der Küche häufig von A nach B geschoben werden, um an alles heranzukommen, findet sich im Hauswirtschaftsraum sicher ein besserer Platz.

Das Bügelzimmer im Hauswirtschaftsraum

Da sich im Hauswirtschaftsraum oft Geräte wie die Waschmaschine und der Trockner finden, ist es nahe liegend auch das Bügelbrett dort mit unterzubringen, damit keine weiten Wege entstehen, oder das Bügelbrett jedesmal ins Wohnzimmer getragen werden muss.

Der Hauswirtschaftsraum wird auch gerne als Bügelzimmer genutzt, da sich die Waschmaschine in nächster Nähe befindet und es genug Platz für das Bügelbrett samt Bügeleisen gibt. Zudem müssen Sie dann auch nicht in die Wohnräume ausweichen. Ein spezieller Schrank mit integriertem Bügelbrett kann die ganze Sache noch komfortabler machen.

Wahlweise kann auch die Arbeitsplatte auf den Unterschränken im Hauswirtschaftsraum als hitzebeständige Fläche realisiert werden, sodass das Bügelbrett überflüssig wird und Sie eine noch größere Fläche zum Glätten der Kleidung haben. Wer besonders viel Platz im Hauswirtschaftsraum hat und an der Nähmaschine talentiert ist, kann auch eine Nähecke dort unterbringen. So können abgerissene Knöpfe im Nu angenäht und löchrige Socken ruckzuck gestopft werden.

Kombi-Zimmer: Hauswirtschafts- und Technikraum in einem

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Eine effiziente Hausplanung ermöglicht es, auch die Haustechnik im Hauswirtschaftsraum unterzubringen. Denn die technischen Anlagen nehmen heutzutage lange nicht mehr so viel Platz weg, wie früher und besitzen oftmals auch noch ein schönes Design. So fügen sich die Geräte hervorragend in das Gesamtbild ein. Da moderne Fertighäuser heute standardmäßig mit fortschrittlicher Technik wie einer Lüftungsanlage ausgestattet sind, macht es Sinn, sich frühzeitig Gedanken über den besten Standort für die Haustechnik und Hausbewirtschaftung zu machen.

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