Arbeitsecke oder häusliches Arbeitszimmer?

Arbeiten im Homeoffice liegt voll im Trend. Immer mehr Haus- und Wohnungsbesitzer richten deshalb eine Arbeitsecke in den eigenen vier Wänden ein. Die ist aber nicht gleichbedeutend mit einem häuslichen Arbeitszimmer.

Kein „Radau“, eine vertraute Umgebung und kein Stress mit dem Stau auf dem Weg zur Arbeit: Das sind die Vorteile eines häuslichen Arbeitszimmers sowie einer heimischen Arbeitsecke. Letztgenannte lässt sich Platz sparend in fast jeden Raum integrieren, ist damit aber genau genommen weniger als ein häusliches Arbeitszimmer. Eine besonders gute Möglichkeit, um eine Arbeitsecke einzurichten, bietet das Schlafzimmer: Hier gibt es tagsüber die meiste Ruhe, während im Wohnzimmer oder in der Küche eher mal viel Betrieb herrscht. Ist ein größerer Flur vorhanden, kann auch hier eine Arbeitsecke eingerichtet werden – allerdings zumeist verbunden mit etwas mehr Lärm oder weniger Tageslicht. Ist der Dachboden isoliert oder gibt es zum Beispiel einen Hobbyraum im Keller, kann auch dort eine Arbeitsecke oder sogar ein eigenes häusliches Arbeitszimmer Sinn machen.

So sollten ein häusliches Arbeitszimmer oder die Arbeitsecke aussehen

In Zeiten nahezu papierloser Büros kann sowohl eine Arbeitsecke als auch ein häusliches Arbeitszimmer heute zumeist viel kleiner ausfallen, als noch vor wenigen Jahren. Ein Laptop, eventuell ein Drucker, Platz für einige wenige Aktenordner, ein Schreibblock und einige Schreibutensilien – meist reicht dieses Equipment für den normalen Hausgebrauch bereits aus. Dementsprechend klein kann der Tisch ausfallen, der allerdings eine vernünftige Höhe haben sollte. Ganz wichtig dabei ist die Sitzgelegenheit: Daran sollte nicht gespart werden, es sei denn, man sitzt pro Woche nur für wenige Minuten in der Arbeitsecke beziehungsweise dem häuslichen Arbeitszimmer. Der Rücken wird es danken, wenn ein vernünftiger Bürostuhl für eine gesunde Sitzposition sorgt.

Licht und Wohnlichkeit beim Arbeiten nicht vergessen

Fast so wichtig wie der Stuhl ist eine vernünftige Beleuchtung der Arbeitsecke oder des häuslichen Arbeitszimmers. Helles Kunstlicht mit einem warmen Farbton lässt die Augen nicht so schnell ermüden. Noch besser ist natürliches Tageslicht, weshalb man im besten Falle in der Nähe eines Fassaden-, Dach- oder Kellerfensters arbeiten sollte. Damit Arbeitsecke oder Arbeitszimmer nicht zu kühl wirken, kann eine Pinnwand mit Postkarten und persönlichen Fotos oder ein schönes Bild für mehr Lebendigkeit und Wohlfühlatmosphäre sorgen. Das gilt gerade, wenn mehr Platz vorhanden ist und mehrere Stunden pro Woche in einem häuslichen Arbeitszimmer verbracht werden. Blumen und Pflanzen tragen dann ebenfalls zu gemütlicher Wohnlichkeit bei. Dann klappt es auch mit dem Spaß bei der Arbeit umso besser.


 

Wichtig: Die Arbeitsecke ist kein häusliches Arbeitszimmer!

Laut aktueller Rechtsprechung können Aufwendungen für einen in die häusliche Sphäre eingebundenen Raum, der mit einem nicht unerheblichen Teil seiner Fläche auch privat genutzt wird, steuerlich nicht als Betriebsausgaben  beziehungsweise Werbungskosten berücksichtigt werden. Oder kurz gesagt: Die Kosten für eine ins Wohnzimmer integrierte Arbeitsecke sind nicht als Werbungskosten oder Betriebsausgaben von der Steuer abziehbar. Dafür bedarf es eines räumlich getrennten häuslichen Arbeitszimmers.

Welche der beiden Lösungen für das eigene Home Office mehr Sinn macht, sollte im Einzelfall genau überlegt werden. Denn der Steuerersparnis für ein häusliches Arbeitszimmer stehen womöglich höhere Anschaffungskosten für Möbel usw. gegenüber. Zudem steht in den meisten Haushalten eher kein komplettes Zimmer zum Arbeiten daheim zur Verfügung. Dann kann die Arbeitsecke die sinnvollere Alternative sein.

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