Umzugstipps – entspannt zuhause ankommen

Ausmisten, Kisten packen, Wohnung ummelden – Wer eine neue Wohnung bezieht, muss an vieles denken. Damit das problemlos klappt, können diese Umzugstipps hilfreich sein.

Spätestens Mitte Zwanzig erfahren die meisten jungen Leute, was es heißt, auf den eigenen Füßen zu stehen und von zu Hause auszuziehen. Dann steht der Umzug in eine Studenten-WG oder in die erste eigene beziehungsweise gemeinsame Wohnung mit dem Partner bevor. Was dabei alles zu beachten ist, merken viele erst, wenn sie mitten drin stecken. Wir haben einige Umzugstipps zusammengestellt, die jeden Umzug von Vornherein vereinfachen.

Umzugstipp 1: Nicht zu früh einpacken

Es ist ratsam, erst ein bis zwei Tage vor dem Umzug seine Kisten zu befüllen, da sonst wichtige Unterlagen, Kleidung oder ähnliches bereits verstaut sind. Häufig kommt es vor, dass man das eine oder andere doch noch einmal braucht, bevor man die alte Behausung verlässt und dann sucht man ewig danach.

Umzugstipp 2: Ausmisten, bevor gepackt wird

Bereits einige Tage oder Wochen vor dem Umzug sollte man sich in seiner aktuellen Wohnung genau danach umschauen, was sich in den letzten Jahren alles angesammelt hat. Viele Sachen sind nur Staubfänger oder nehmen unnötig Platz in den Umzugskisten weg – und unnötig schwere Kisten und Kartons schleppen mag niemand. Ein ausführliches Ausmisten empfiehlt sich daher. Die Umzugshelfer werden es Ihnen danken! Gerade alte und kaputte Klamotten, gesprungenes sowie gebrochenes Geschirr oder veraltete Unterlagen sind schwer und werden oftmals in der neuen Behausung nicht benötigt.

Umzugstipp 3: Genügend Kartons besorgen

Schaut man sich in der Wohnung um, glaubt man häufig, dass ein paar Kartons schon reichen würden. Erst wenn man dann packt, fällt einem auf, wieviel man eigentlich besitzt. Daher ist es ratsam ausreichend Umzugskartons aus dem Baumarkt bereitzuhalten, denn wie heißt es doch so schön: „Haben ist besser als brauchen“.

Umzugstipp 4: Viele Helfer anfragen

Auch beim Organisieren von Umzugshelfern sollte man nicht glauben, dass jeder bereitwillig mit dabei ist. Es können gar nicht genug Helfer sein, denn man sollte auch einkalkulieren, dass der eine oder andere kurz vorher noch abspringt. Schließlich gibt es schöneres, als an einem regnerischen Samstagmorgen Umzugskisten von anderen Leuten in den vierten Stock zu schleppen. Um einen gewissen Anreiz für die Umzugshelfer zu schaffen, kann ein Helferfest nach dem Umzug im Voraus angekündigt werden.

Umzugstipp 5: Ein Profi hilft ungemein

Wenn die Freunde sich nicht mehr zu einem Umzug mobilisieren lassen und der Tag des Auszugs immer näher rückt, kann man sich auch professionelle Hilfe von einem Umzugsunternehmen holen. Dessen Mitarbeiter haben viel mehr Erfahrung mit sperrigen Möbeln oder schwierigen räumlichen Gegebenheiten. Auch ein ungesicherter Transport ist damit hinfällig. Lediglich zum Delegieren sollte man vor Ort sein, damit später auch alles an seinem richtigen Platz steht.

Umzugstipp 6: To-Do-Liste erstellen

Damit man nicht den Überblick verliert, kann eine Umzugsliste sehr helfen. Neben Strom-, Wasser- und Heizungsanschluss sollte auch für den Telefon-/Internetanschluss gesorgt sein, bevor man einzieht. Ratsam ist es auch, die wichtigsten Kontaktdaten vom neuen wie alten Vermieter parat zu haben. Eine grobe Zuordnung, was sich in welcher Kiste befindet, erleichtert später auch den Einzug und das Ausräumen. Ebenfalls sollten die Kisten mit einer eindeutigen Beschriftung versehen werden und ungefähr gleich schwer sein. Bevor man die alte Wohnung verlässt, sollte man die Zählerstände von Wasser, Strom und Heizung ablesen, damit später nicht noch eine ungerechtfertigte Rechnung in die neue Wohnung flattert.

Die Mutter aller Umzugstipps: Es ist unerlässlich, den Umzug Behörden und Ämtern zu melden. Je nach Bundesland können Geldstrafen verhängt werden, wenn man das Einwohnermeldeamt nicht zeitnah darauf hinweist. Hilfreich kann auch ein Nachsendeantrag sein, der bei der Post hinterlegt wird, damit Briefe, Rechnungen und Pakete ihren Besitzer finden. Und wenn man schon mal mit dem Amt in Kontakt ist, kann man auch beantragen, dass am Umzugstag Stellflächen vor dem Haus freigehalten werden.

Beachtet man diese Umzugstipps, dürfte dem Start in ein neues Zuhause nichts mehr im Wege stehen und man wird sich schnell in seiner neuen Umgebung zurechtfinden und einleben.


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