Umzug mit wenig Umzugsstress – geht das überhaupt?

Manchem treibt schon die reine Vorstellung vom geplanten Umzug den Angstschweiß auf die Stirn. Doch wie lässt sich der unvermeidliche Umzugsstress reduzieren oder sogar weitestgehend vermeiden?

Ein Umzug kann gewaltig nerven. Eine neue Wohnung suchen oder ein Haus bauen, die Renovierung der alten vier Wände angehen, alte Verträge kündigen, neue Verträge abschließen, Umzugskartons besorgen, Klamotten ausmisten, alles bruchsicher verpacken… Die Kiste voller Umzugsstress ließe sich beliebig weiter füllen. Doch er lässt sich auch relativ leicht verringern.

Doppelmiete kann Umzugsstress verringern – wenn es finanziell klappt

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Eins ist klar: Ganz ohne Stress geht es bei keinem Umzug. Aber man kann ihn zumindest reduzieren. Ist eine einmonatige Doppelmiete finanziell tragbar? Dann kann der Umzug sehr viel entspannter und über einen längeren Zeitraum vonstattengehen. Das ist auf jeden Fall besser, als wenn alles innerhalb nur eines Wochenendes erledigt sein muss. Ist das wirtschaftlich nicht drin, gibt es aber weitere Möglichkeiten, den Umzugsstress klein zu halten. Dazu gehört zum Beispiel, sich von unnützen Dingen rechtzeitig zu trennen.

Zeitig ausmisten reduziert Umzugsstress

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Über die Jahre häuft sich eine Menge Zeug an. Wer also weiß, dass er in näherer oder fernerer Zukunft umziehen wird, sollte sich Stück für Stück von nie genutzten und damit oft sinnlosen Dingen verabschieden. Vieles im Kleiderschrank wird zum Beispiel wenig bis gar nicht getragen. Ist es noch gut: Ab zum Second-Hand-Warenhaus damit. Auch die eine oder andere Hilfsorganisation freut sich über Kleidung oder man versucht es über ein Kleinanzeigen-Portal im Internet. Das gilt natürlich auch für alles andere im Haushalt, was eigentlich nicht mehr mit umziehen muss. Jedes verkaufte Elektrogerät, jedes veräußerte Möbelstück, das man in der neuen Bleibe sowieso nicht stellen kann und jeder verschenkte Teller, der nicht mehr benötigt wird, muss später nicht beim Umzug mühsam geschleppt werden und reduziert den Umzugsstress nachhaltig.

Selber machen oder mit einem Umzugsunternehmen umziehen?

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Zwei grundsätzliche Möglichkeiten bieten sich beim Umzug an: Selbst mit Freunden und gemietetem LKW umziehen oder ein professionelles Unternehmen mit dem Umzug beauftragen. Selbst umziehen ist die günstigere und meist auch geselligere Alternative. Sie bedeutet aber auch einen ordentlichen Umzugsstress. Der LKW muss besorgt werden, die Helfer treffen pünktlich ein oder auch nicht, der ein oder andere Helfer sagt kurzfristig ab, ein Halteverbot vor der alten Wohnung muss selbst organisiert werden, dazu kommt viel Geschleppe und Schäden an den eigenen Sachen sind eigenverantwortlich mit der Versicherung abzuwickeln. Dafür lässt sich mit dem eigenen Umzug eine Menge Geld sparen.

Etwas teurer, aber auch stressfreier: Das Umzugsunternehmen

Während man beim selber umziehen meist mit einigen hundert Euro auskommt, kann der Umzug mit einem professionellen Unternehmen schnell mal im niedrigen bis mittleren vierstelligen Bereich landen – das hängt natürlich vom Unternehmen, von der Menge und Beschaffenheit des Umzugsgutes und von der Entfernung des neuen Heimes ab. Vorteil hier: Wenn man sogar das Packen der Umzugskartons beauftragt, ist der Umzug tatsächlich weitgehend stressfrei. Wichtig ist allerdings, dass man bei der Auswahl nicht gleich das billigste Unternehmen mit dem tollsten Lockangebot beauftragt. Denn wenn die teuren Biedermeier- oder Massivholzmöbel auf dem Asphalt zerschellen oder das hundert Jahre alte Klavier tiefe Kerben abbekommt, kann der Umzugsstress schnell zu konsequenter Schnappatmung führen.

Umzugsstress durch ein schlüsselfertiges Eigenheim reduzieren

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Wer mit Kind und Kegel von einer Mietwohnung in ein Eigenheim umzieht, trifft diese Umzugsentscheidung meist fürs Leben. Denn das Domizil soll dauerhaft die neue Heimat werden. Um den Umzugsstress dabei so gering wie möglich zu halten, empfiehlt sich ein schlüsselfertiger Neubau, der von Anfang an auf die Wünsche und Bedürfnisse der Baufamilie zugeschnitten und vollständig ausgebaut wird. Ein fixer Fertigstellungstermin und ein Festpreis sind bei den besten Fertighausherstellern selbstverständlich. So kann sich die Familie auf den Umzug konzentrieren und dem Umzugsstress so weit wie möglich aus dem Weg gehen, während das Hausbauunternehmen die letzten Arbeiten am individuellen Traumhaus fertigstellt. Bei Baufamilien mit Kindern und/oder Haustieren gehört auch ein eigener Garten unbedingt zum schlüsselfertigen Haus dazu. Ob und inwieweit der Fertighaushersteller diesen schon vor dem Umzug anlegt, wird im Bauvertrag festgelegt.

Unser Tipp gegen Umzugsstress:

Hat man einen großen Freundeskreis und sind nicht gerade die wertvollsten Designermöbel zu transportieren, macht der selbst organisierte Umzug richtig Spaß. Sollen allerdings teure Dinge transportiert werden und hat man kaum helfende Hände in der Nachbarschaft wohnen, dann reduziert ein gutes Umzugsunternehmen den Umzugsstress ganz erheblich. Tests zu den großen Umzugsunternehmen gibt es übrigens im Internet, bei den kleinen am Ort empfiehlt sich das Gespräch mit der Nachbarschaft und mit Freunden, die ja alle irgendwann mal umgezogen sind. Und die wirklich wertvollen Dinge wie ein altes Gemälde oder den teuren Plattenspieler kann man auch gut selbst im PKW transportieren. Das Entladen klappt vor einem ländlich gelegenen Eigenheim meist problemloser als in Innenstadtlage.


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