Satteldach – ein Dach für alle Fälle?

Das Satteldach ist der Klassiker unter den Hausabdeckungen. Nicht nur das Haus vom Nikolaus ist mit einem Satteldach gedeckt, sondern auch ein Großteil der Häuser in Deutschland.

Das Satteldach ist ein Dach für alle Fälle. Der unkomplizierte Aufbau des Dachstuhls sowie seine flexible Dachneigung und Traufhöhe haben es zum beliebtesten Dach der deutschen Häuslebauer gemacht. 

Satteldächer überall in Deutschland

Von Flensburg bis an den Bodensee, von der Lausitz bis in die Eifel – deutschlandweit findet man Häuser mit Satteldach. Sie halten sämtlichen Wettereinflüssen sehr gut stand. In Regionen, in denen es viel regnet oder stürmt bietet ein stärker geneigtes Satteldach einen guten Schutz vor eindringendem Wasser. Niederschläge haben keine Chance die Dachhaut zu überwinden, da sie schnell in die Regenrinne abgeleitet werden. Nahe den Alpen und in anderen schneereichen Gebieten Deutschlands kommt häufiger das Satteldach mit niedrigem Neigungsgrad zum Einsatz. Es verringert im Winter das Risiko eines gefährlichen Abrutschens von Schneelawinen. 

Wie das Haus vom Nikolaus

Der Aufbau des Satteldachs setzt sich aus zwei zueinander geneigten Dachflächen zusammen. Beide laufen bis zum höchsten Punkt des Hauses, dem sogenannten Dachfirst, aufeinander zu. Der Dachstuhl ist so simpel wie ein Dreieck aufgebaut. Er wird auf den Baukörper gesetzt, sodass Haus und Satteldach gemeinsam an das Haus vom Nikolaus erinnern – zumindest mit Blick auf die Giebelseite des Hauses. Übrigens wird das Satteldach mitunter auch als Giebeldach bezeichnet, da es von Giebeln eingefasst ist. Bei einer Dachneigung von 45 Grad nennt man es auch Winkeldach.

Satteldach, Sparrendach, Pfettendach 

Die Dachflächen sind bei einem Satteldach gerade und rechtwinklig. Sie liegen auf sogenannten Dachsparren auf sowie je nach Konstruktion des Dachstuhls auf zusätzlichen waagerechten Pfetten. Man spricht bei diesen Bauweisen des Satteldachs auch von einem Sparren- oder Pfettendach. Sie ermöglichen eine sehr variable Neigung und eine flexible Traufhöhe. Dies ist die Höhe zwischen dem Erdboden und dem Traufpunkt. Der Traufpunkt ist ein Messpunkt für die Höhe des Hauses. In ihm treffen die senkrechte Außenwand und die geneigte Dachfläche aufeinander. Oftmals wird die erlaubte Traufhöhe im Bebauungsplan vorgeschrieben.

Das Satteldach ist simpel, kostengünstig und flexibel

Die simple Konstruktion des Satteldachs macht es zu einer kostengünstigen Alternative. Zudem ist ein Dach umso weniger anfällig für Schäden, je einfacher es konstruiert ist. Wer sein Satteldach dennoch etwas ausschmücken möchte, kann zum Beispiel Gauben oder sogar einen dritten Giebel einbauen. Diese sogenannten „Dachzacken“ mit Fenstern an ihrer Giebelseite lassen zugleich Tageslicht ins Innere des Dachgeschosses. Ansonsten kommen hierfür Dachfenster oder Giebelfenster an der Hausfront in Frage. Wer sein Satteldach schließlich sinnvoll auf das übrige Haus abstimmt, erhält auch im obersten Stockwerk praktische Wohnfläche. Bei einem modernen Eigenheim in Holzfertigbauweise helfen Fachberater bei der Rundum-Planung des Hauses mit Satteldach.

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