Ein Pollenschutzgitter zum Durchatmen

In der Heuschnupfenzeit können Pollenschutzgitter das Leben für Allergiker angenehmer gestalten. Zudem sind sie eine gute Möglichkeit, Räume vor Insekten zu schützen.

Kaum sprießen die ersten Knospen an den Bäumen und Sträucher und Blumen blühen auf den Wiesen, da geht für viele Allergiker wieder die anstrengende Heuschnupfenzeit los. Tränende und geschwollene Augen, starker Niesreiz und eine verstopfte Nase sind da keine Seltenheit. Je nach Ausprägung der Allergie können bereits 50 Körner in einem Kubikmeter Luft allergische Reaktionen verursachen. Um wenigstens in den eigenen vier Wänden aufatmen zu können empfiehlt sich ein Pollenschutzgitter für alle Fenster am Haus.

Pollenschutzgitter am Fenster

Vielen Pollen unterschiedlicher Pflanzen machen Allergikern zu schaffen. Mit den richtigen Maßnahmen beim allergikergeeigneten Bauen und Wohnen wird der Alltag weitaus angenehmer.

Pollenschutzgitter schirmen Allergiker vor dem Eindringen von Pollen ab und sorgen so gerade auch für einen besseren Schlaf. Bis zu 90 Prozent – je nach Angaben der Hersteller – der Pollen werden durch ein Schutzgitter aufgehalten und kommen so nicht ins Innere des Hauses.

 

Woraus bestehen Pollenschutzgitter?

Die Pollenschutzgitter bestehen meist aus einem sehr feinmaschigen Kunststoffvlies oder aus Drahtgittern, welche eine spezielle Beschichtung aufweisen, damit die feinen Partikel angezogen werden und sich im Gitter verfangen. Zudem hält der Pollenschutz nicht nur die Flora auf, sondern bietet auch einen optimalen Insektenschutz.

Die Eigenschaften von Pollenschutzgittern

Vliese können bis zu 90 Prozent der Pollen aus der Luft filtern, sodass die Wohnung fast pollenfrei bleibt. Durch ihre feinen Kunststoffmaschen wird allerdings die Sicht aus dem Fenster eingeschränkt und damit kommt auch etwas weniger Tageslicht ins Innere der Räume. Daher empfehlen sich schwarze statt weiße Pollenschutzvliese, da mit ihnen die Durchsicht etwas besser ist. Hochwertige Pollenschutzgitter vom Fachmann bieten hierbei mehr Wohnqualität, sind aber etwas teurer. Nach jeder Saison sollten die Gitter bei 30 Grad in der Waschmaschine gewaschen werden, damit sie im Folgejahr wieder voll funktionsfähig sind.

Montage der Pollenschutzgitter

Die feinmaschigen Vliese werden meist mit selbstklebendem Klettband auf dem Fensterrahmen befestigt. Im Vorfeld sollten Rahmen und Fenster sauber geputzt werden.  Staub und Schmutz müssen entfernt sein, damit die Klebestreifen auch vernünftig haften. Die haftende Seite sollte dann möglichst fest an den Rahmen gedrückt werden, damit keine Lücken zwischen Rahmen und Band entstehen. Es gibt aber auch für Balkontüren sowie Dachfenster passende Pollenschutzgitter. Unter Umständen müssen sie dann noch auf die passende Größe zugeschnitten werden.

Zum Klemmen, Kleben oder Schrauben?

Als Alternative gibt es auch Klemmsysteme für das Fenster, die zusätzlich einen Rahmen besitzen und damit auch langlebiger als die geklebten Pollenschutzgitter sind. Durch die feinen Gitter kann allerdings auch die Frischluftzufuhr eingeschränkt sein und damit wird gerade im Sommer die warme Innenraumluft schlechter ausgetauscht. Es gibt auch Systeme, bei denen die Pollenschutzgitter an den Rahmen von Türen und Fenstern geschraubt werden. Mieter benötigen dann die Erlaubnis vom Vermieter, wenn Sie an Fenster- oder Türrahmen Schrauben eindrehen möchten.

Weitere Tipps für Pollenallergiker

Neben Pollenschutzgittern sollten Allergiker in der Heuschnupfenzeit gewisse Regeln beachten, um leichter durch Tag und Nacht zu kommen:

  • Körperliche Anstrengung und Stress sollten wenn möglich vermieden werden
  • Vor dem zu Bett gehen die Haare waschen
  • Bettbezug und Kleidung öfter wechseln
  • Die Wohnung nur in Zeiten von niedrigem Pollenflug lüften
  • Keine auswärts getragene Kleidung ins Schlafzimmer mit nehmen
  • Nicht mit allergieverstärkenden Stoffen in Kontakt kommen (z.B. Alkohol, gechlortes Wasser, Zigaretten)
  • Pollenflugkalender beachten

     

Alternativen zum Pollenschutzgitter

Auch ein Luftreiniger kann gegen Pollen zum Einsatz kommen, wobei sich diese Geräte eher in Kombination mit den Pollenschutzgittern eignen. Je nach Raumgröße sollte dann ein passender Luftreiniger aufgestellt werden, um möglichst effizient die Luft zu filtern. Zudem unterstützen die Geräte das gesunde Raumklima. Gleichzeitig reinigen die Geräte die Luft auch von Schmutz und Staub, was dem einen oder anderen Putzmuffel zugutekommt. Allerdings sollte Sie sich die Geräte im Betrieb genauer anschauen, nicht dass die Lärmbelästigung später das Schlafen erschwert.

Integrierter Pollenschutzfilter im Fertighaus

Moderne Fertighäuser besitzen oftmals eine Lüftungsanlage, die sich um den Sauerstoffaustausch in den Räumen automatisch kümmert. Diese besitzen meist einen intergierten Pollenschutzfilter, was Allergikern besonders hilft.

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