Optimale Ausleuchtung des Hauses

Fünf Tipps für mehr Licht im eigenen Haus

Licht kann für unsere Stimmung entscheidend sein. Umso mehr verwundert es, dass bei der Planung eines Eigenheims oft erst spät an geeignete Ausleuchtung gedacht wird. Nachträgliche Änderungen sind unter Umständen aufwendig und teuer. Wer sich frühzeitig ein paar Gedanken macht, ist also klar im Vorteil.

Grundriss und Einrichtung sind wichtig, gar keine Frage. Doch wer beim Bau des eigenen Hauses erst dann, wenn alles steht, mit der Suche nach passenden Lampen beginnt, übersieht etwas ganz Wesentliches: Sonnenschein weckt die Lebensgeister, schummriges Licht macht müde. Eine geschickte Nutzung des natürlichen Lichts ist die Lösung. Ganz nebenbei spart das auch Strom – und damit Kosten. Die folgendenTipps könnten in dieser Hinsicht eine erhellende Wirkung haben.
 

Lichtkonzept frühzeitig in die Planung einbinden

Welche Möglichkeiten bietet das Grundstück? In welche Himmelsrichtungen zeigen die Fassaden? Wie flexibel ist die Raumaufteilung? All diese Aspekte spielen für die Lichtverteilung im Haus eine wichtige Rolle. Und gerade bei einem Neubau lassen sich die Potenziale optimal nutzen. Beliebt ist etwa das Konzept der sogenannten Lichttrasse: Markante Linien im Grundriss werden dabei optisch weitergeführt und durchziehen zum Teil das gesamte Haus.

Große Fenster sind das A und O. Wenn es draußen dunkel wird, müssen Deckenlampen und einzelne Spots übernehmen.
Auch für den ruhigen Schlaf kann die richtige Lichtstimmung entscheidend sein.

Doch auch abseits der offen gestalteten Durchgänge sollten alle Räume zu jeder Tages- und Jahreszeit ausreichend Licht abbekommen. Da hierbei viele unterschiedliche Faktoren zu berücksichtigen sind, kann die Abstimmung des Konzepts mit einem spezialisierten Berater sinnvoll sein.

Immer flexibel bleiben

Weitwinklig abstrahlende „Downlights“ sorgen für eine angenehme Grund-Ausleuchtung.

Im Detail wird die Ausleuchtung mittels künstlicher Lichtquellen optimiert. Grundlage sind dabei meist Deckenlampen, die weitwinklig abstrahlen. Sie sorgen in allen Räumen für ein gleichmäßiges, angenehmes Licht. Die Größe der Lampen sollte möglichst genau nach der jeweils zu beleuchtenden Fläche berechnet werden. Ergänzend kommen Spotlights zum Einsatz. Diese können mit ihren zielgerichteten Lichtkegeln dorthin scheinen, wo es besonders hell sein soll – etwa in Richtung des Lesesessels im Wohnzimmer oder an eine sonst dunklere Wand, an der Kunstwerke oder die Familienfotos hängen.
 

„Energiefresser“ vermeiden

LED-Technik ermöglicht auch Effekte und Spielereien. Sogar die Farbe der Lampen lässt sich oft variieren.

Der Stromverbrauch kann je nach Art der Lampen stark variieren. Die klassische Glühbirne oder Halogenlampen sind zwar durchaus hell, aber alles andere als effizient – der Großteil ihrer Energie geht als Wärme verloren. LED-Technik ist da die bessere Wahl. Und moderne LED-Lampen sorgen in der Regel für eine ebenso warme Stimmung wie die inzwischen fast ausrangierten Glühbirnen. Gleichzeitig sind LED-Lampen flexibel: Viele Exemplare sind stufenlos dimmbar. Einige können sogar die Farbe wechseln. Wer am Computer konzentriert arbeiten muss, bevorzugt womöglich ein helles und eher bläuliches Licht. Beim entspannten Ausklingen des Abends mit Freunden dürfte ein gedämpftes, gelbliches Licht dagegen besser ankommen. Und wenn die Freunde gegangen sind, ist vielleicht sogar ein noch etwas dämmrigerer Ton gefragt.

Lichteffekte als Gestaltungselement

„Lichtbänder“ können Akzente setzen und sogenannte Backlight-Effekte erzeugen.

Moderne LED-Technik bietet aber noch mehr: Mit „Lichtbändern“ lassen sich im Wohnraum interessante Effekte erzielen. Wenn sie etwa hinter Sofas, Bildern oder Schränken angebracht werden, entsteht ein sogenannter Backlight-Effekt. Je nach farblicher Gestaltung wird daraus ein echter Hingucker. Besonders effektvoll ist ein solches Lichtband beispielsweise unter dem zurückgenommenen Sockel eines Küchenblocks. Hier kann das Licht den Eindruck erwecken, die Schränke würden schweben. 
 

LED-Panels verbreiten ein angenehmes Licht und verleihen selbst massiven Gegenständen eine gewisse Leichtigkeit.

Automatische Steuerung des Lichts

Die Elektronik im Haus wird immer vernetzter – die Beleuchtung ist da keine Ausnahme. Viele Lampen lassen sich inzwischen sowohl per Fernbedienung als auch über bestimmte Smartphone-Apps bedienen. Eine weitere Option ist die Einbindung in die Gebäude-Automation. Dabei können alle künstlichen Lichtquellen gemäß den individuellen Wünschen und Bedürfnissen programmiert werden. Ein solches System, auch bekannt unter dem Begriff Smart Living, bietet viele Vorteile. Zum Beispiel wenn einer der Bewohner am frühen Morgen ins Bad schlendert, wird automatisch ein gedämpftes Licht eingeschaltet; wenn jemand in der Küche aktiv ist, werden alle genutzten Arbeitsflächen hell ausgeleuchtet; wenn am Abend der Fernseher angeht, wechselt das Wohnzimmerlicht sofort in den gedimmten Heimkino-Modus.

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