Fertighaus sanieren oder neu bauen? Was ist die bessere Variante?

Viele angehende Baufamilien sollten sich bei der Wahl ihres Traumhauses die grundlegende Frage stellen, ob sie neu auf der Wiese bauen oder ein Bestandsgebäude sanieren möchten.

Sie wollen ein Eigenheim erwerben und stehen nun vor der Frage, wie Sie das passende Haus für Ihre Anforderungen und Wünsche finden? Sie haben sich bereits schlau gemacht und interessieren sich für Fertighäuser? Dann bleibt jetzt nur noch die Frage offen, ob Sie ein Fertighaus sanieren oder kaufen wollen. Was hier die bessere Wahl für Sie ist, müssen Sie selbst abwägen. Vielleicht helfen ein paar Fakten dabei, die richtige Entscheidung zu treffen.

Wägen Sie gut ab: ein Fertighaus sanieren oder neu bauen?

Wer sich auf die Suche nach einem Eigenheim begibt, steht vor der Wahl, selbst von Grund auf etwas zu schaffen oder ein bereits gebautes Traumhaus zu kaufen. Allerdings sind die gebauten Realitäten nicht immer in Schuss und benötigen oft Renovierungen oder gar Sanierungen. Oftmals ist auch die Energieeffizienz der alten Gebäude suboptimal. Das altersgerechte Wohnen kann ein weiteres Hindernis in einem Altbau sein. Daher stellt sich die Frage: „Ein Fertighaus sanieren oder neu bauen?“ Um diese Frage beantworten zu können, müssen Sie gut überlegen und kalkulieren, was Ihr Budget und Ihre Nerven hergeben.

Ein Fertighaus sanieren als Option

Mit dem Kauf eines alten Fertighauses verhält es sich ähnlich wie bei einem Oldtimer. Stimmt die Substanz und gibt es lediglich ein wenig Patina, ist das Geld gut angelegt. Bei der Auswahl des richtigen Hauses hilft zum Beispiel die „Hausakte“ der Qualitätsgemeinschaft Deutscher Fertigbau (QDF). Sie zeigt auf, ob und wie das Haus im Laufe seines Lebens gewartet wurde – ähnlich wie das Scheckheft beim Automobil. Helfen bei der Beurteilung eines alten Fertighauses zum Sanieren kann auch ein Bausachverständiger, der auch die Bereiche unter die Lupe nimmt, die man als Laie nicht unbedingt untersuchen würde.

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100 Jahre und mehr: Fertighäuser werden richtig alt

Ein modernes Fertighaus hält mehr als 100 Jahre. Das gilt natürlich nur, wenn es gut behandelt wird. Jedoch bezieht sich das grundsätzliche Pflegebedürfnis nicht nur auf Fertighäuser. Autos zum Beispiel werden gepflegt zum begehrten Klassiker, der Rest landet unweigerlich nach Jahren treuer Dienste auf dem Schrottplatz. Optimal: Ein Holz-Fertighaus ist so flexibel, dass es auch als gebrauchtes Objekt ganz nach dem Geschmack des angehenden Hausbesitzers umgebaut oder erweitert werden kann.

Worauf ist zu achten? Welche Details sind wichtig beim Fertighaus sanieren?

Empfehlenswert ist es, gleich am Anfang einen Blick auf das große Ganze zu werfen. In Schritt zwei geht es in die detailliertere Betrachtung und im dritten Schritt um einen sauberen Abschluss.

Details, auf die Sie achten sollten:

  • energetischer Zustand des Gebäudes
  • Dämmung der Außenwand, des Dachs und der Kellerdecke
  • Alter von Fenster und Heizkessel
  • Funktion der Heizung und Öfen
  • Anstriche von Fassade, Fenstern und Türen
  • Wasser- und Stromanschluss

Nachdem alles begutachtet wurde, gilt es ein energetisches Konzept für das Haus zu stellen. Dieses sollte direkt mit den persönlichen Wünschen und Anforderungen von Ihnen als Bauherren abgeglichen werden, denn wenn es darum geht, ein Fertighaus zu sanieren, dann können Umbaumaßnahmen bei der Sanierung direkt berücksichtigt und eingeplant werden.

Abriss und Neubau als Option

Falls das alte Fertighaus nur mit größeren Umbaumaßnahmen so verändert werden kann, dass es dem persönlichen Geschmack des zukünftigen Hausbesitzers entspricht, kommen auch ein Abriss und ein Neubau in Frage. Fertighäuser lassen sich nämlich leicht recyceln und die Planung und der Neubau sind in gewohnter Fertigbaumanier schnell und stressarm umgesetzt. Dank der individuellen und sehr flexiblen Bauweise kann sogar die alte Bodenplatte oder der alte Keller weiter genutzt werden – vorausgesetzt, sie sind qualitativ noch in Ordnung. So entsteht ganz schnell ein neues Eigenheim für die ganze Familie.

Neu bauen bietet viele Möglichkeiten

Um nicht von bösen Überraschungen heimgesucht zu werden, ist es in manchen Fällen ratsam, sein Geld in einen Neubau, statt in eine Sanierung von unbekannten Altbaugebäuden zu investieren. Dank der flexiblen Fertigbauweise von Holzhäusern können auch Elemente aus Bestandsgebäuden kopiert werden und somit bekommt man quasi die Version 2.0 des entdeckten, alten Traumhauses. Und oben drauf wird die Planung des Neubaus mit Energieeffizienz, altersgerechter Bauweise, Werthaltigkeit und Ökologie gesetzt. Diese Punkte spielen bei angehenden Eigenheimbesitzern eine große Rolle, da man auch für die Zukunft gewappnet sein möchte.

Abrissprämie von Hausherstellern

Manche Hersteller von Holz-Fertighäusern erleichtern den Endkunden die Entscheidung bezüglich neu bauen oder ein bestehendes Fertighaus sanieren. Mit attraktiven Abrissprämien, ähnlich wie in der Vergangenheit in der Automobilindustrie, fällt die Entscheidung für den Neubau leicht. Gerade bei Sanierungsfällen steht in der Regel neben dem Austausch der Fenster und Türen auch eine Dämmung der Fassade und des Daches zur verbesserten Energieeffizienz an. Dies kann von der Kostenseite her schnell in die Zehntausende gehen. Umbaumaßnahmen für einen altersgerechten Wohnsitz sollten auch nicht außer Acht gelassen werden. Daher ist in manchen Fällen der Neubau die kostengünstigere Option für junge Baufamilien. Denn schließlich möchte man auch schnell in sein neues Domizil einziehen und nicht durch Miet- sowie Sanierungskosten doppelt belastet sein. Das klappt in einem schlüsselfertigen Fertighaus am besten.

Fertighaus sanieren – die Entscheidung ist gefallen!

Ist Ihre Entscheidung gefallen? Sie wollen ein Fertighaus sanieren und nach Ihren Wünschen umbauen? Das wichtigste Hilfsmittel für Sie wird bei der Fertighaus-Sanierung ein guter Bauzeitplan und die Hilfe von Fachkräften sein. So können Sie sich bestens auf die Koordination und Organisation konzentrieren, damit die Sanierung schnell vorangetrieben werden kann. Letztendlich ist es sicherlich auch Ihr Ziel, so bald wie möglich in Ihr neues Traumhaus einzuziehen.

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