Welche Luftfeuchtigkeit ist zuhause gesund?

Eine gut regulierte Luftfeuchtigkeit hat Auswirkungen auf das Raumklima und die Gesundheit. Doch worauf muss man achten? Hier erfahren Sie alles was Sie wissen müssen.

Egal, ob zu Hause oder am Arbeitsplatz: Die richtige Luftfeuchtigkeit ist für ein wohltuendes Raumklima unerlässlich. Eine ideale Luftfeuchtigkeit in Räumen wirkt sich nämlich nicht nur auf den Wohnkomfort, sondern ebenso auch auf die Gesundheit aus. Nicht zuletzt deshalb sollte man stets um eine optimale Luftfeuchtigkeit im Eigenheim bemüht sein. Doch an welchen Werten kann man sich orientieren und wie kann man die Luftfeuchtigkeit selbst regulieren? Wir informieren Sie und geben Ihnen nützliche Ratschläge wie Sie mit einer gesunden Luftfeuchtigkeit durch das ganze Jahr kommen.

Luftfeuchtigkeit im Raum: Den richtigen Wert ermitteln

Bild: pixabay © PIX1861

Die Idealwerte für die Luftfeuchtigkeit variieren zwischen den einzelnen Räumen des eigenen Zuhauses.

Während in der Küche durchs Kochen viel Wasser verdampft und die Luftfeuchtigkeit damit beeinflusst wird, sind es im Badezimmer die durchschnittlich höhere Temperatur sowie das Duschen oder Baden samt kondensierendem Wasser, was auf die Luftfeuchtigkeit einwirkt. Deswegen liegt in diesen Räumen der optimale Durchschnittswert für die Luftfeuchtigkeit mit etwa 50 bis 70 Prozent etwas höher als in den anderen Räumen des Hauses.

Im Rest des Hauses gilt ein Durchschnittswert von durchschnittlich 45 bis 55 Prozent Luftfeuchtigkeit als optimal. Jedoch hat jeder Mensch seinen eigenen Optimalwert, was das Wohlbefinden anbelangt. Empfindet man die Luft allerdings selbst als spürbar zu trocken, so wird es Zeit, etwas zu tun, um die Luftfeuchtigkeit zu regulieren.

 

Um die Luftfeuchtigkeit zu messen, braucht man lediglich ein sogenanntes Hygrometer, welches die Luft analysiert und den Wert der Luftfeuchtigkeit in einer Prozentzahl angibt. An diesem Wert kann man sich dann orientieren und das Innenraumklima nötigenfalls regulieren. Ein solches Hygrometer ist bereits für einen Preis von 15 bis 20 Euro erhältlich, oftmals auch in Geräten kombiniert, die zu mehreren Klimafaktoren wie Innen- und Außentemperatur Auskunft geben. Für einen kleinen Aufpreis kann man auch einen Luftbefeuchter kaufen, mit dem sich auf die gemessen Werte eingehen und die Luftfeuchtigkeit regulieren lässt.

Warum ist die Luftfeuchtigkeit so wichtig?

Bild: unsplash © Patrick Hendry

Eine optimale Luftfeuchtigkeit in der Wohnung hat logischerweise einen erheblichen Einfluss auf die Qualität des Raumklimas. Darüber hinaus jedoch macht es vor allem aus gesundheitlichen Gründen Sinn, ein Auge auf die Luftfeuchtigkeit im Eigenheim zu werfen. Abweichungen von den empfohlenen Werten können in zweierlei Richtung Einfluss auf die Gesundheit nehmen. Sollte dauerhaft eine zu hohe Luftfeuchtigkeit im Raum herrschen, so besteht die Gefahr von Schimmelbildung. Dieser wird sich auf spätestens auf Dauer negativ auf die Gesundheit aus.

Ist die Luftfeuchtigkeit in der Wohnung hingegen dauerhaft zu niedrig und die Atemluft trocken, so trocknen auch die Schleimhäute in den Atemwegen aus. Die Krankheitserreger aus der Luft, die sich bei niedriger Luftfeuchtigkeit noch wohler fühlen, können dann ungehindert in den Körper eindringen. Die Ansteckungsgefahr vor allem während der Grippe-Zeit ist dann in Räumen mit trockener Luft noch deutlich höher ist als in Räumen mit gut regulierter Luftfeuchtigkeit.

Besonderes Augenmerk in der kalten Jahreszeit!

Gerade im Winter sollte man die Luftfeuchtigkeit in Kombination mit der eigenen Gesundheit im Blick haben. Die Wechsel zwischen Warm und Kalt können dem Körper ebenso zu schaffen machen, wie nasskaltes Wetter und eisiger Wind. Etwa auf der Arbeit oder in öffentlichen Räumen sind zudem vermehrt Krankheitserreger in der Luft, welche sich bei trockener Heizungsluft leichter durchsetzen als bei gut regulierter Luftfeuchtigkeit. Dies alles kann zur Einladung für die nächste Grippe oder Erkältung werden. Deshalb ist es gerade im Winter umso wichtiger, die Luftfeuchtigkeit im Griff zu haben.

Neben richtigem Heizen und Lüften, kann es besonders im Winter Sinn machen, der Raumluft zusätzlich Feuchtigkeit zuzuführen. Luftbefeuchter sind dabei die einfachste Lösung, aber auch Pflanzen können unterstützend einwirken. Zimmerpflanzen geben bis zu 90 Prozent des aufgenommenen Wassers wieder ab und können somit die Luftfeuchtigkeit in Räumen steigern. Nicht zuletzt deshalb sollte man dem eigenen grünen Daumen eine Chance geben. Ein angenehmes Raumklima ist die Folge. Eine weitere Möglichkeit: Wasser verdampfen lassen. Beim Kochen geschieht das ganz von selbst. Und wer in seiner Wohnung Heizkörper oder einen Ofen hat, kann dort ebenfalls Gefäße abstellen oder dranhängen, aus denen Wasser verdampfen kann.

Holz – der stille Helfer für angenehme Luftfeuchtigkeit

Bild: unsplash © Luther Bottrill

Holz ist seit Jahrhunderten ein beliebter Werkstoff. Doch neben der Langlebigkeit und der Optik bringen mit Holz gebaute Häuser und massive Holzmöbel noch eine weitere sehr nützliche Eigenschaft mit: Hygroskopie! Das ist die Fähigkeit von Stoffen, Feuchtigkeit zu speichern und wieder abzugeben. Holz ist einer der Stoffe, der diese Fähigkeit besitzt. Es kann die Feuchtigkeit aus der Raumluft aufnehmen und sie bei trockener Umgebungsluft wieder abgeben. Dadurch wird der natürliche Werkstoff still und heimlich zum Helfer bei der Mission Luftfeuchtigkeit. Hygroskopie ist auch ein Grund, weswegen Holzhäuser in Fertigbauweise per se für ihr sehr angenehmes Raumklima bekannt sind. Um sich davon zu überzeugen und weitere Inspirationen rund um das Thema Fertigbau zu erhalten, lohnt sich ein Besuch in einer der Fertighauswelten und ein Beratungsgespräch bei einem Fachberater in Ihrer Nähe.

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