Eigenheim mit großem Gemütlichkeitsfaktor

KfW-Effizienzhaus - Bauqualität & Energiestandards beim Hausbau

Ein KfW-Effizienzhaus ist ein Eigenheim, mit dem seine Besitzer dank Förderzuschuss schon beim Bauen bares Geld sparen. Außerdem sind die Kosten für Strom und Energie dauerhaft niedriger.

Ein Eigenheim soll langfristig hohen Wohnkomfort zu gut kalkulierbaren Konditionen bieten. Mit einem KfW-Effizienzhaus erhalten Sie ein zukunftssicheres Zuhause, das genau diese Kriterien erfüllt. Es ist förderfähig durch die KfW-Bank und besitzt sparsame Haustechnik. Meist generiert es sogar selbst Strom über eine Photovoltaikanlage.

Was ist ein KfW-Effizienzhaus?

Ein Effizienzhaus ist ein Haus zum Energie sparen und damit auch zum Kosten sparen. Es wird aus energieeffizienten Baumaterialien errichtet und mit sparsamer Gebäudetechnik ausgestattet. Die KfW-Bank hat eigene Energiestandards für Effizienzhäuser ins Leben gerufen. Das staatliche Finanzinstitut ist die größte nationale Förderbank der Welt. Sie fördert Sie als Bauherren, wenn Sie sich für ein energieeffizientes Eigenheim entscheiden. Denn damit tun Sie nicht nur etwas Gutes für die eigene Familie, sondern für alle Menschen und die gesamte Umwelt. KfW-Effizienzhäuser unterstützen die Ziele der Energieeinsparverordnung (EnEV) sowie die Energiewende von fossilen zu erneuerbaren Energieträgern.  

Vorteile von KfW-Effizienzhäusern auf einen Blick:

  • Sparen von Energiekosten
  • Immobilienwert steigern
  • Erhöhung des Wohnkomforts
  • von Fördergeldern profitieren

Verschiedene KfW-Effizienzhaus-Standards

Die KfW bemisst die Energieeffizienz von Häusern anhand des Referenzgebäudeverfahrens, das auch in der Energieeinsparverordnung EnEV vorgesehen ist. Dazu werden die energetischen Werte für den Neubau mit denjenigen eines in Größe und Bauform vergleichbaren Hauses, das nur die in der EnEV festgelegten gesetzlichen Standard-Anforderungen erfüllt, verglichen. Anhand der Standards wird die Förderfähigkeit der Häuser bestimmt.

Zu den Effizienzhaus-Standards bei Neubauten zählen:

  • KfW-Effizienzhaus 55
  • KfW-Effizienzhaus 40
  • KfW-Effizienzhaus 40+

Zu den Effizienzhaus-Standards bei Bestandsimmobilien /Sanierungen zählen:

  • KfW-Effizienzhaus 55
  • KfW-Effizienzhaus 70
  • KfW-Effizienzhaus 85
  • KfW-Effizienzhaus 100
  • KfW-Effizienzhaus 115
  • KfW-Effizienzhaus Denkmal

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KfW-Effizienzhaus 55

Hier darf der Jahresprimärenergiebedarf nur 55 % des Bedarfes des dazugehörigen Referenzgebäudes ausmachen, während gleichzeitig der Transmissionswärmeverlust denjenigen des Referenzgebäudes um wenigstens 30 % unterschreiten muss.

KfW-Effizienzhaus 40

Der Jahresprimärenergiebedarf darf nur 40 % des Bedarfes des Referenzgebäudes betragen, der Transmissionswärmeverlust darf nur genau auf dem Wert des Referenzgebäudes liegen.

KfW-Effizienzhaus 40 Plus

Ein KfW-Effizienzhaus 40 Plus erfüllt die Anforderungen an ein KfW-Effizienzhaus 40 und verfügt zusätzlich über folgendes Plus Paket:

  • eine stromerzeugende Anlage auf Basis erneuerbarer Energien
  • ein stationäres Batteriespeichersystem (Stromspeicher)
  • eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung
  • eine Visualisierung von Stromerzeugung und Stromverbrauch über ein entsprechendes Benutzerinterface 

Standards für Bestandimmobilien

Nicht nur bei Neubauten spielt die Energieeffizienz eine Rolle, denn es werden auch Sanierungen von Bestandsimmobilien gefördert. Auch in alten Häusern steckt Optimierungspotenzial. Eine energetische Sanierung sorgt für eine dauerhafte Verringerung des Energiebedarfs einer Immobilie und senkt damit einhergehend die Energiekosten. Neben den Effizienzhaus-Standards bei Bestandsimmobilien ist zudem oftmals die Rede von Passivhäusern und Plus-Energiehäusern. Ein Passivhaus kann theoretisch allein durch Sonneneinstrahlung, Abwärme aus Raumluft und Elektrogeräten sowie durch Körperwärme der Bewohner beheizt werden. Ein Plus-Energiehaus produziert im Jahresverlauf mehr Energie, als seine Bewohner verbrauchen. 

Besser als die Vorgaben der EnEV

Je weniger Energie ein KfW-Effizienzhaus benötigt, desto besser fördert die KfW-Bank Sie als Baufamilie bei Ihrem Hausbau. Letztmalig wurden die Förderstandards zum 1. April 2016 überarbeitet. Seitdem erhält das einstige KfW-Effizienzhaus 70 keine Förderung mehr. Das Effizienzhaus 40 Plus hat die KfW-Bank dagegen neu ins FörderprogrammEnergieeffizient Bauen“ aufgenommen. Die KfW-Bank fördert nur Eigenheime, die deutlich besser sind, als es der Gesetzgeber in der EnEV aus dem Jahr 2014 vorschreibt.

Förderstandards für das KfW-Effizienzhaus: KfW 55, KfW 40 und KfW 40 Plus

Die Referenzgrößen für die Energieeffizienz eines Gebäudes sind der Primärenergiebedarf und der Transmissionswärmeverlust. Ein KfW-Effizienzhaus 55 braucht nur 55 Prozent der Energie des Referenzhauses der KfW. Das KfW-Effizienzhaus 40 benötigt gerade einmal 40 Prozent. Den Standard KfW-Effizienzhaus 40 Plus erreichen Sie, indem Sie über eine energieeffiziente Bauweise – wie zum Beispiel den Holz-Fertigbau – hinaus weitere haustechnische Anlagen und Geräte installieren. Hierzu gehören beispielsweise ein Stromspeicher, eine Be- und Entlüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung sowie eine Photovoltaikanlage auf dem Dach des KfW-Effizienzhauses.  

Was springt für Sie als Bauherren dabei heraus?

Wer sein neues Eigenheim als KfW-Effizienzhaus realisiert, erhält von der KfW-Bank einen Kredit in Höhe von bis zu 100.000 Euro mit einem effektiven Jahreszins ab 1,46 Prozent. Zusätzlich bekommen Sie als Bauherr einen Tilgungszuschuss von bis zu 15.000 Euro. Hier sparen Sie also bares Geld. Ebenso sparen Sie langfristig laufende Energiekosten, die Sie sonst an einen Energiekonzern zahlen müssten. Sogar die Unabhängigkeit vom Netzbetreiber ist weitestgehend möglich, da besonders sparsame Effizienzhäuser mit Photovoltaikanlage selbst mehr Strom produzieren als ihre Bewohner im Laufe eines Jahres verbrauchen. So machen sich auch etwaige Mehrausgaben für die effiziente Haustechnik schon nach kurzer Zeit bezahlt.

Der Gebäudeenergieausweis ist gesetzlich vorgeschrieben

Der Ausweis des Energiebedarfs ist für Neubauten schon des längeren verpflichtend. Doch auch Verkäufer gebrauchter Eigenheime müssen seit 2008 einen „Energiepass“ vorlegen. Er macht die energetische Qualität von Alt- und Neubau vergleichbar und liefert damit gute Argumente, sich statt für den Kauf einer Altimmobilie, für den Bau eines energieeffizienten Holz-Fertighauses zu entscheiden.

Vom Energieverbraucher zum Energieerzeuger

Fertighäuser sind wie geschaffen für den Einsatz erneuerbarer Energien. Als Bauherren wünschen Sie sich sicherlich eine möglichst weitgehende Unabhängigkeit von den steigenden Kosten für Öl oder Gas. Ein Fertighaus bietet Ihnen die Möglichkeit, Strom und Wärme selbst zu erzeugen. So genannte Plus-Energie-Häuser enthalten alle Komponenten, die hierfür nötig sind. Für die Heizung kommen vor allem Wärmepumpen und Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung zum Einsatz, für die Stromerzeugung sind vor allem Photovoltaikmodule zuständig. In der Gesamtbilanz erzeugen solche Häuser mehr Strom und Wärme aus erneuerbaren Quellen, als eine Familie im Haushalt verbraucht. Der Überschuss wird in das Stromnetz eingespeist - oder zum Beispiel dazu verwendet, ein Elektrofahrzeug aufzuladen.

Ein Fertighaus als KfW-Effizienzhaus

Die Qualitätsgemeinschaft Deutscher Fertigbau (QDF) empfiehlt Ihnen als angehenden Baufamilien, den Fertighaushersteller ihrer Wahl offen auf das Thema Energieeffizienz anzusprechen. Die qualitätsgeprüfte Fertighaushersteller verpflichten sich zur Einhaltung strenger Qualitätsvorgaben, auch im Bereich des effizienten, zukunftssicheren Bauens. Die Fachberater jedes Hausherstellers mit QDF-Siegel unterstützen Sie bei der Planung eines KfW-Effizienzhauses. Zudem helfen sie Ihnen beim Beantragen von Fördermitteln der KfW-Bank. Insgesamt sind Fertighäuser besonders gut als KfW-Effizienzhaus umsetzbar.

KFW-Fertighäuser in der Übersicht

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