Die Hausumrandung – Spritzschutz für das Haus

Zum Hausbau gehört auch die Gartengestaltung mit Hausumrandung. Baufamilien sollten hierbei immer den Spritzschutz für das Haus mit einplanen, damit die Fassade lange hält.

Hausumrandung – Sobald die letzten Handgriffe am Neubau abgeschlossen sind, bezieht in der Regel die Baufamilie ihr neues Eigenheim. Dabei ist es nicht unüblich, dass der eigene Garten oder die Grünfläche rund ums Haus einer Kraterlandschaft gleicht. Viele Bauherren beginnen dann in Eigenregie mit der Gartengestaltung und dem Beete anlegen. Dabei sollte aber unbedingt der Spritzschutz für das Haus bedacht werden. Mit einer entsprechenden Hausumrandung wird die Fassade geschont wird und es bilden sich keine Algen.

Wofür benötigt man einen Spritzwasserschutz am Haus?

Eine hohe Feuchtigkeit und das Haus waren schon immer Komponenten, die nur bei fachgerechter Konstruktionsweise perfekt harmonieren. Daher gibt es eine Vielzahl an konstruktiven Lösungen, Feuchtigkeit soweit wie möglich von der Bausubstanz fern zu halten:

  • Weite Dachüberstände sind die gängigste Maßnahme gegen den Regen und somit für den Spritzschutz am Haus.
  • An den meisten Häusersockeln findet sich außerdem eine Hausumrandung beispielsweise aus Kieselsteinen als Spritzschutz.

Denn eine fehlende Hausumrandung kann schon nach kurzer Zeit für Verschmutzungen und Algenbildung auf der Fassadenoberfläche sorgen. Nicht zuletzt kann auch die Hauskonstruktion durch einen unzureichenden Spritzschutz am Haus Schäden erleiden: Beispielsweise verwenden Hersteller von Fertighäusern einen besonders umwelt- und gesundheitsfreundlichen, natürlichen Holzschutz ohne Chemie. Dieser konstruktive Holzschutz umfasst explizit auch den Spritzschutz für die Fassade. Zudem fordert der Gesetzgeber in den jeweiligen Landesbauordnungen einen Mindestabstand von 15 Zentimetern zwischen Haus und Erdreich. Damit sind Bauherren auch rechtlich dazu verpflichtet, eine Hausumrandung zu verwirklichen. Beim schlüsselfertigen Fertighaus kann dies zum Leistungspaket des Herstellers gehören.

Varianten der Hausumrandung

Wer sich schon einmal mit dem Thema Spritzschutz für das Haus befasst hat, kann auf die unterschiedlichsten Varianten und Vorzüge zurückgreifen:

Hausumrandung mit Kieselsteinen

Am häufigsten findet man die klassische Hausumrandung mit großen und kleinen, abgerundeten oder eckigen Kieselsteinen. Die Steine werden im Zwischenraum zwischen der Fassade und den Randsteinen oder Platten verteilt, sodass Regen problemlos ins Erdreich versickern kann, ohne auf dieser Fläche abzuprallen und dabei die Fassade zu verunreinigen. Bevor man aber die Steine verteilt, sollte unterhalb davon ein Unkrautvlies ausgelegt werden. Außerdem sorgen auch die Steine für ein vermindertes Auftreten von Unkraut an der Fassade. Optional kann unter den Steinen auch ein Schotterstreifen eingebracht werden, was dann das Unkrautvlies einspart.

Hausumrandung mit Pflastersteinen

An überdachten Flächen können auch Pflastersteine oder Terrassendielen verlegt werden. Da diese Materialien den aufkommenden Regen stärker abprallen lassen, sollten sie allerdings nur dort eingesetzt werden, wo nur wenig Regen hinkommt. Gerade im Bereich der Terrasse sollte auf eine Schwelle verzichtet und eher ein Gitterrost mit Rinne eingesetzt werden. Die Abwasserrinne kann ohne Abstand an die Fassade angesetzt werden, damit bei Regen das anfallende Wasser ablaufen kann. Hierbei sollte unbedingt eine Rasenabschlusskante mit eingeplant werden, um das Gitter darauf ablegen zu können. Unterhalb des Gitters kann auch ein versickerungsfähiger Untergrund wie ein Kiesbett vorhanden sein. In Bereichen, bei denen man Abstand zur Putzkante halten muss – wie zum Beispiel beim Türeingang – gibt es auch genormte Lösungen.

Hausumrandung mit Wassergraben

Eine weitere Option für die Hausumrandung ist ein dauerhafter Wassergraben. Zwar sind hiermit auch höhere Kosten verbunden, aber er macht dafür auch optisch einiges her und der Graben kann zusätzlich als Fischteich genutzt werden. Das ist nicht nur ein echter Hingucker im Garten, sondern bietet zudem auch noch Lebensraum für Tiere.

Was man bei der Hausumrandung vermeiden sollte

Die Hausumrandung sollte unter keinen Umständen aus Erde oder Humus bestehen, da sonst der Spritzschutz für die Hausfassade nicht funktioniert. Die Fassade würde bereits nach einigen Wochen stark in Mitleidenschaft gezogen. Auch das Verlegen von Pflastersteinen bis unmittelbar an die Hausfassade, ohne einen ausreichenden Dachüberstand einzuhalten, ist abzuraten. Besser, es befindet sich noch eine Kieselschicht oder eine Ablaufrinne mit Gitter vor der Fassade, sodass anfallendes Wasser abfließen kann – das gilt ganz besonders auch bei kubischen Bauten mit Flachdach. Grundsätzlich sollte eine Rasenabschlusskante angebracht werden, damit auch Gras nicht in die Hausumrandung hineinwächst.

Spritzschutz am Haus selber anlegen

Wer sich selbst um die Gartengestaltung oder den Spritzschutz für das Haus kümmern möchte, sollte auf ein paar Dinge achten: Kiesel und Sand eignen sich für die Hausumrandung hervorragend. Zuerst sollte ein Graben mit einer Breite von etwa einem halben Meter ausgehoben werden. Die Grabentiefe sollte bei 80 Zentimetern liegen, da Gräben mit einer niedrigeren Tiefe von zum Beispiel 20 Zentimetern bei Starkregen zu wenig Wasser abführen. Bei Frost kann anfallendes Regenwasser in der Rinne nicht abfließen und durch die Ausdehnung von Wasser zu Eis Druck auf die Kellerwand ausüben. Zudem sollte der Kieselgraben rund ums Haus verfestigt werden, damit er eine ausreichende Stabilität besitzt. Dann klappt es auch ganz sicher mit dem Spritzschutz für die Fassade und mit der langfristigen Freude am Eigenheim.

Expertentipp:

Wer seine Hausumrandung nach einigen Jahren verschönern möchte, kann als erste Maßnahme ganz einfach die Kieselsteine in einem Wasserbecken abwaschen und abbürsten. Das ist preiswert und effektiv. Vom Reinigen der Steine mit dem Wasserschlauch oder Hochdruckreiniger direkt am Haus ist hingegen abzuraten. Denn dabei kann selbst der beste Spritzschutz die Hausfassade nicht mehr wie gewünscht schützen.

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