Der Hauskaufvertrag für den Fertighauskauf

Von der ersten Idee bis zum fertigen Hausbauprojekt ist es ein weiter Weg. Ein wichtiger Meilenstein ist dabei die Unterzeichnung des Hauskaufvertrages.

Kein Haus ohne Hauskaufvertrag: Was mit einer simplen Unterschrift endet, hat weitreichende Konsequenzen. Zum einen schuldet man dem Haushersteller – oder besser der Bank, die den Hausbau finanziert – eine mehr oder weniger große Menge Geld und der Hersteller schuldet die vereinbarte Leistung in Form eines schönen, neuen Eigenheims.

Das wird im Hauskaufvertrag geregelt

Stilvoll gestalteter Garten

Der Hauskaufvertrag: Klingt einfach, ist aber ein ziemlich komplexes Gebilde mit vielen Bestandteilen. Darum ist es wichtig, sich vor dem Hauskauf mit dem Hauskaufvertrag zu beschäftigen.

Der Hauskaufvertrag ist ein Werkvertrag

Bild: pixabay © Free-Photos

Der Hauskaufvertrag – oder auch Hausbauvertrag – ist in der Regel ein so genannter Werkvertrag. Die Inhalte des Werkvertrages richten sich nach den §§ 631ff. des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB). Seltener kommt die Anwendung der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB) zum Tragen. Sie kann von den Vertragsparteien vereinbart werden, was allerdings nicht so oft geschieht.

Wichtige Fakten zum Hauskaufvertrag

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Wer einen Hauskaufvertrag über ein neu zu bauendes Fertighaus abschließt, kauft ein Produkt wie zum Beispiel ein Auto. Und genau wie beim Auto ist ein Notar in diesem Fall nicht notwendig. Das gilt zumindest dann, wenn zuvor vom Bauherrn bereits ein Grundstück erworben wurde. Wird ein Grundstück von einem Haushersteller miterworben, dann wäre eine notarielle Beurkundung dieses Vertrages notwendig. Zudem könnte – falls mit Keller gebaut wird – der Abschluss eines gesonderten Kellerkaufvertrages notwendig werden. Fertigkeller gibt es übrigens perfekt auf das individuelle Fertighaus zugeschnitten, denn die namhaften Fertigkellerhersteller kooperieren seit langem erfolgreich mit den Herstellern moderner Holzfertighäuser.

Die wesentlichen Bestandteile des Hauskaufvertrages

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Diese Bestandteile sollten im Hauskaufvertrag enthalten sein: Da wäre zum einen die Bau- und Leistungsbeschreibung. Sie enthält exakte Angaben über die einzelnen Gewerke und die Grundausstattung des Hauses sowie die vereinbarte Ausbaustufe – vom Ausbauhaus bis zur schlüsselfertigen Bauausführung. Dazu kommen Angaben zur Vergütung und zu den Zahlungsmodalitäten, alle wesentlichen Termine wie zum Beispiel die Vereinbarung über einen Fertigstellungstermin, Sicherheiten, die Kündigungsmodalitäten und Ausführungen über die Folgen einer Kündigung. Auch zusätzliche Vereinbarungen, die im Rahmen der später durchgeführten Ausstattungsberatung zwischen den Parteien getroffen werden, müssen mit einer genauen Aufführung der entstehenden Kosten im Hauskaufvertrag enthalten sein. Außerdem sind Sonderanfertigungen und besondere Absprachen festzuhalten.

Eine wichtige Besonderheit beim Hauskaufvertrag mit einem Fertighaushersteller des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau (BDF) ist, dass sich dieser zur Einhaltung strenger Qualitätsanforderungen verpflichtet. Dazu gehören unter anderem eine Festpreisgarantie und ein garantierter Fertigstellungstermin des neuen Eigenheims. Um das Projekt Hausbau trotz dieser Sicherheiten mit einem rundum guten Gefühl anzugehen, sollten Baufamilien dennoch alle Einzelheiten ihres Hauskaufvertrags lesen und etwaige Unklarheiten vor dem Unterzeichnen bei ihrem persönlichen Berater ansprechen.

Unser Tipp:

Die renommierten Holz-Fertighaushersteller unterstützen Sie beim Hausbau wo es geht! Dazu zählen natürlich auch die Abwicklung des gesamten Hauskaufvertrages sowie die Unterstützung bei Problemen mit der Grundstückssuche und der Entscheidung für oder gegen einen Keller. Fertighausbau heißt bauen ohne unnötigen Stress. So wird die Umsetzung des Eigenheimtraums zu einer entspannten Angelegenheit!


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