Fingerhut Haus Ligno

Feines Detail beim Hausbau: Die Gartentreppe

Das neugebaute Eigenheim sagt viel über den Geschmack und die Individualität seines Besitzers aus. Der Gartentreppe sollte dabei genauso viel Beachtung geschenkt werden, wie dem Rest des Familiendomizils.

Viele Eigenheime werden heute in Hanglage gebaut. Um zur Haustür zu kommen, braucht der Bauherr daher, wenn ein normaler Weg zu steil wäre, eine Gartentreppe. Auch terrassenförmig angelegte Gärten beziehungsweise Beete können mit einer kleinen Gartentreppe bequem verbunden werden. Wie diese letztendlich aussieht, bleibt ganz dem Geschmack des Hausbesitzers überlassen. Die Möglichkeiten sind – wie beim Hausbau selbst – extrem vielfältig.

Gartentreppe bauen lassen oder selber machen?

Grundsätzlich lässt sich sagen: Kleine Gartentreppen unter einem Meter Höhe können recht einfach installiert werden. Ab einem Meter Höhe sollten bereits einige Kenntnisse vorhanden sein – mal eben eine Gartentreppe bauen ist bei völliger Unerfahrenheit keine gute Idee. Eine Lösungsmöglichkeit hier: Eine fertige Gartentreppe aus dem Fachhandel. Aus Holz oder Metall gefertigt, lassen sich diese vormontierten Objekte mit relativ wenig Aufwand in den heimischen Garten integrieren. Vorsicht bei Eingangstreppen zum Haus oder bei Kellertreppen: Hier sind genaue Bauvorschriften einzuhalten, der Einbau durch Fachkräfte ist daher bei diesen Treppen dringend anzuraten. Es kann auch sein, dass eine Baugenehmigung eingeholt werden muss. Hier gilt es, sich vor dem Treppenbau zu informieren

Was für Gartentreppen gibt es?

Wollte man alle gängigen Arten von Gartentreppen benennen, würde das in einer recht umfangreichen Enzyklopädie münden. Gängige Materialien für die Stufen und die Einfassungen sind zum Beispiel Holz, Stein, Beton oder Metall, aber auch Ziegel oder Pflaster. Diese Materialien können exklusiv verwendet oder auch untereinander kombiniert werden. Als Füllung zwischen oder unter den Stufen kommen zahlreiche weitere Materialien in Betracht. Das können zum Beispiel Kieselsteine, Erde (gerne auch begrünt), Beton oder Schotter sein. Bei der Gartentreppe gilt einmal mehr: Erlaubt ist, was gefällt und vor allem, was dauerhaft hält. Abgerundet wird sie zum Beispiel durch ein raffiniert angebrachtes Geländer oder durch ein schönes Beleuchtungskonzept.

Wie ist eine Gartentreppe aufgebaut?

Eine Gartentreppe besteht für gewöhnlich aus drei Komponenten: Einem stabilen Fundament sowie den Setz- und den Trittstufen. Das Fundament kann aus Beton mit einer darunter liegenden Schicht aus verdichtetem Kies gefertigt werden, dies ist die stabilste Variante. Auch ein reines, gut verdichtetes Kiesfundament mit darunter liegender Drainage kann bei leichteren beziehungsweise kleineren Treppenkonstruktionen in Frage kommen. Ist das Fundament gelegt, kann dieses zum Beispiel mit Schotter aufgefüllt werden. Auf diesem Konstrukt stehen beziehungsweise liegen dann die Setz- und die Trittstufen aus den unterschiedlichsten Materialien.

Unser Tipp:

Fragen Sie immer im Fachhandel nach! Dort weiß man am besten, welche Gartentreppe in Ihrem speziellen Einzelfall die beste Lösung ist. Und denken Sie daran: Die Stufen sollten nicht mehr als 15 Zentimeter hoch und nicht zu tief sein, sonst sind Stolperer durch Zwischenschritte beim Gehen vorprogrammiert. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und das gilt einmal mehr fürs Treppensteigen.


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