Bauherrenversicherungen. Sicher ist sicher.

Ohne Bauherrenversicherung kann das Budget beim Hausbau schlimmstenfalls auf den Kopf gestellt werden. Dann doch lieber auf Nummer sicher gehen – Bauherrenversicherungen im Überblick.

Bauherrenhaftpflicht – ein Muss unter den Bauherrenversicherungen!

Auch wenn das Haus von externen Baufirmen errichtet wird, ist es dennoch der Bauherr, der die Verantwortung für die Sicherheit auf der Baustelle trägt. Es ist zwar üblich, dass der Bauherr seine Verkehrssicherungspflichten auf die Bauleitung des Unternehmens überträgt, doch ohne eine passende Versicherung ist es nicht unmöglich den Bauherren für den entstandenen Schaden haften zu lassen. Deshalb ist die Bauherrenhaftpflichtversicherung ein absolutes Muss unter den Bauherrenversicherungen, um sich gegen Unfälle die beispielsweise durch spielende Kinder oder umstürzende Gerüste entstehen können abzusichern. Die Bauherrenhaftpflichtversicherung wird mit einem Einmalbetrag bezahlt und ist für ca. 140 Euro erhältlich. Sie gilt bis zur Endabnahme des Gebäudes.

Feuer-Rohbauversicherung oder Wohngebäudeversicherung?

Ob durch ein Gasleck, einen Kurzschluss oder Blitzschlag oder gar durch Brandstiftung – die Schäden nach einem Brand auf der Baustelle sind meist verheerend. Wer vorher eine Feuer-Rohbauversicherung abgeschlossen hat, braucht sich über die Schadensdeckung keine Sorgen machen. Sie ist eine essentielle Bauherrenversicherung und deshalb auch bei vielen Banken Bedingung für die Kreditvergabe. Der Preis dieser Bauherrenversicherung richtet sich nach den Gesamtkosten und der Laufzeit des Bauprojektes und ist in der Regel ab etwa 100 Euro aufwärts erhältlich.

Eine nennenswerte Alternative bietet die Wohngebäudeversicherung. Vor dem Spatenstich abgeschlossen, deckt sie Elementarschäden des Eigenheims nach dem Einzug ab und beinhaltet bei vielen Versicherern bereits eine kostenfreie Feuer-Rohbauversicherung während der Bauphase. So muss diese Bauherrenversicherung nur einmal abgeschlossen werden.

Bauleistungsversicherung gegen Vandalismus & Co.

Stellen Sie sich vor Sie betreten eines Morgens Ihren Rohbau und stellen fest, Ihre Baustelle ist Opfer von Vandalismus geworden. Wenn Sie eine Bauleistungsversicherung haben, sollte der erste Schock auch der Letzte in dieser Angelegenheit bleiben. Diese Bauherrenversicherung schützt Sie gegen unerwartete Schäden, die durch Tatbestände wie Vandalismus, Diebstahl bereits verbauter Materialien oder auch Unwetter verursacht werden. Und sie ist wichtig! Denn Schäden auf dem Dach oder an der Fassade können die Kosten des Bauprojektes in die Höhe schnellen lassen. Der zu entrichtende Einmalbetrag ist auch bei dieser wichtigen Bauherrenversicherung von der Laufzeit abhängig. In der Regel ist diese auf 24 Monate begrenzt und meist ab circa 300 Euro erhältlich.

Bauherrenversicherung für Selbermacher: Bauhelfer-Unfallversicherung

Viele Bauherren entscheiden sich dafür, ihr Eigenheim selbst auszubauen. Die Gefahren die ein Ausbau in Eigenverantwortung mitbringt, liegen auf der Hand: Von kleineren Schrammen und Kratzern einmal abgesehen, können schlimmere Verletzungen auch bei erfahrenen Handwerkern nie ganz ausgeschlossen werden. Logisch, dass man sich beziehungsweise seine Ausbauhelfer für den Fall eines Unfalls absichern sollte. Daher ist die Bauhelfer-Unfallversicherung ein absolutes Muss im Portfolio der Bauherrenversicherungen. Sie gilt für alle Freunde und Verwandte, die auf der Baustelle mithelfen, also für alle nicht gewerblichen Bauhelfer. Finanziell belastet eine Bauhelfer-Versicherung den Bauherrn nicht im Übermaß, da sie häufig schon für unter zehn Euro im Monat abschließbar ist. Übrigens müssen Helfer auch bei der zuständigen Baugenossenschaft gemeldet werden. Aufgepasst: Das Bauherrenpaar selbst steht nicht unter dem Schutz der Bauhelfer-Unfallversicherung.

Bauherrenversicherungen individuell anpassen

Mit einem Paket aus den genannten Versicherungen, dürfen Sie sich gut abgesichert wissen. Sie sollten darauf achten, Ihre Bauherrenversicherungen genau auf Ihr Bauvorhaben anpassen zu lassen, da in jedem individuellen Fall andere Versicherungen, wie zum Beispiel die Haftpflichtversicherung für unbebaute Grundstücke von Nöten sein können. Bei solchen und vielen anderen Fragen, steht Ihnen beim Fertighausbau Ihr persönlicher Fachberater vom ersten Tag an unterstützend zur Seite.

Er berät auf Wunsch außerdem, ob eine finanzielle Absicherung trotz Festpreisgarantie des Hausherstellers für Sie Sinn macht. In Frage kommen hierfür beispielsweise eine Risikolebensversicherung, eine Restschuldversicherung oder eine Arbeitslosenversicherung. Grundsätzlich sollten sich Bauherren auch mit diesen Versicherungen auseinander setzen, um notfalls Zahlungsschwierigkeiten über einen Zeitraum von bis zu einem Jahr überbrücken zu können. Zudem sollten Bauherren von Anfang an immer auch Rücklagen bilden.

Expertentipp: Günstige Bauherrenversicherungen dank Fertighaus

Schon wenige Hundert Euro genügen, um den Hausbau umfassend abzusichern. Da dieser in der Regel mehr als Zwei- bis Dreihunderttausend Euro kostet, sind die Gebühren für Bauherrenversicherungen vergleichsweise gering. Beim Fertighausbau lassen sich sogar noch einige Euros sparen: Teils mehr als 30 Prozent Ermäßigung geben die Versicherungsanbieter aufgrund der kürzeren Bauzeit!

Mit einem Fertighaus auf Nummer sicher gehen

Fertighäuser bieten durch den schnell Aufbau und die hochwertige Fertigung besonders viel Sicherheiten für Bauherren:

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