Wie hoch sind die Kosten für den Bauantrag?

Die Kosten für den Bauantrag lassen sich anteilig zum Hauspreis berechnen. Wer seinen Traum vom Eigenheim für die ganze Familie erfüllen möchte, braucht die Baugenehmigung der zuständigen Baubehörde.

Der Traum vom Eigenheim muss kein Traum bleiben. Zu beachten ist allerdings, dass neben den reinen Kosten für das Haus auch viele weitere Posten auftauchen, die bezahlt werden müssen. Dazu gehören auch die Kosten für den Bauantrag.

Erst wird der Bauantrag gestellt

Eine kurze Anfrage bei der zuständigen Baubehörde hilft: Sie weiß genau, welche Materialien für die Einreichung des Bauantrags und die Erteilung der Baugenehmigung notwendig sind. Entweder man reicht den Antrag selbst ein oder beauftragt zum Beispiel den zuständigen Mitarbeiter des Hausherstellers oder aber den Architekten damit. Dieser kann vorab ebenfalls bei der Zusammenstellung der notwendigen Unterlagen helfen.

Ein kleiner Tipp: Bauvoranfrage vor dem Bauantrag stellen

Eine Bauvoranfrage schon vor dem Grundstückskauf klärt, ob auf dem ausgesuchten Grundstück überhaupt gebaut werden darf und welche Einschränkungen möglicherweise vor der Baugenehmigung bestehen. Die Kosten für die Bauvoranfrage liegen bei einem einfachen Einfamilienhaus meist im zweistelligen Bereich. Sollte ein umfassender Prüfbedarf seitens der Baubehörde bestehen oder sogar ein größeres Bauvorhaben wie zum Beispiel ein Mehrfamilienhaus geplant werden, steigen die Kosten. Für die Erteilung des Bauvorbescheids durch die Baubehörde werden weitere Kosten fällig. Außerdem hat der Bauvorbescheid als Grundlage für den Bauantrag eine zeitlich begrenzte Gültigkeit von zwei Jahren.

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Die Kosten für den Bauantrag

Die Berechnung der Kosten für einen Bauantrag ist eigentlich relativ einfach. Man kann davon ausgehen, dass rund 0,5 Prozent der kompletten Kosten des Hausbaus auf den Bauantrag entfallen. Kostet das ausgesuchte Traumhaus also etwa 250.000 Euro, entstehen Kosten für den Bauantrag von rund 1.250 Euro. Es gibt auch eine weitere Berechnungsformel. Sie lautet: Umbauter Raum in Kubikmetern x Bauwert in Euro pro Kubikmeter. Dieser gesamte Bauwert wird mit 0,5 Prozent multiplziert und man erhält einen guten Richtwert für die Kosten des Bauantrags, die vor Erteilung der Baugenehmigung fällig werden.

Mit diesen Faustregeln können Bauherren einen wichtigen Punkt auf ihrer Checkliste mit den Baunebenkosten bereits frühzeitig kalkulieren, einplanen und abhaken. Wer beim Hausbau übrigens eine Festpreisgarantie wünscht, der kann sich für ein Fertighaus entscheiden - das gibt es in unterschiedlichen Ausbaustufen und Preisklassen. Je größer der Anteil an Eigenleistungen, desto geringer werden die Kosten.

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