Terrasse mit großem Kaminofen und Sitzecke

Die Terrasse im Winter nutzen

Die Nutzung des Gartens muss sich nicht nur auf die warmen Monate beschränken. Mit einigen wenigen Hilfsmitteln entsteht eine komfortable Winterterrasse.

Sobald der Herbst anbricht, heißt es für viele Gartenfans erst einmal Abschied nehmen von den schönen Sonnenstunden auf der Terrasse. Viele Gärten sehen in den Wintermonaten verwaist aus und bleiben ungenutzt. Das muss nicht sein. Um die Terrasse im Winter zu nutzen, müssen lediglich einige Vorkehrungen getroffen werden, die den Aufenthalt an der frischen Luft gemütlich machen. Lesen Sie hier, was Sie bei Ihrer Winterterrasse beachten sollten.

Die passende Wärmequelle für die winterliche Terrasse

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Damit auch zartbesaitete Männer und Frauen das Herbst- und Winterwetter im eigenen Garten genießen können, ist eine vernünftige Wärmquelle das A und O. Hierfür eignen sich der Gartenkamin, ein Heizpilz und -strahler sowie die Feuerschale oder -korb. Da Wärme grundsätzlich nach oben steigt, ist es ratsam, die Wärmequelle unter einer Pergola oder anderen Überdachung zu platzieren, wo sich die warme Luft hält. Achten Sie dabei auf ausreichend Abstand zwischen Wärmequelle und Dach, damit dieses nicht in Flammen aufgeht. Mit Seitenwände halten Sie den Wind ab und unterstützen so Ihre gemütliche Winterterrasse. Nachfolgend einige mögliche Wärmequellen im Vergleich.

Der Gartenkamin

Kaminofen im Garten für die Winterterrasse

Ein Gartenkamin hat einen festen Platz auf der Terrasse und sollte aus Stein oder Beton gefertigt sein. Bereits bei der Platzierung sollten Sie sich gut über die Brandschutzbestimmungen informieren, damit es später keine Probleme gibt. Die Kosten für einen Gartenkamin können unterschiedlich ausfallen, da dieser aus verschiedenen Materialien, wie beispielsweise auch aus Bruchsteinen, gefertigt werden kann. Im Fachhandel gibt es fertige Bausätze, die rund 1.000 Euro kosten. Ein Vorteil dieser Wärmequelle für die Winterterrasse ist, dass Sie auf einem Gartenkamin auch grillen können. Bedenken Sie, dass Sie zum Beheizen des Kamins Brennholz benötigen.

Der Heizpilz

Heizpilz für die Winterterrasse

Zu den geruchfreien Wärmequellen zählt der Heizpilz, da er im Gegensatz etwa zum Kamin mit Propangas befeuert wird und nicht mit Holz oder Kohle. Gerade von Weihnachtsmärkten und der Außengastronomie sind Heizpilze bekannt. Auch hier sollten Sie auf ausreichend Abstand zu allen brennbaren Gegenständen achten. Im Vergleich zum Gartenkamin sind die Kosten für das Brennmaterial höher. Aus ökologischer Sicht hat der Heizpilz ebenfalls Nachteile: Denn Propangas setzt mehr Treibhausgase frei und schadet damit stärker dem Klima.

Der Heizstrahler

Der Heizstrahler benötigt grundsätzlich einen Stromanschluss, und dafür meist ein zusätzliches Verlängerungskabel, das Sie an den gewünschten Ort auf Ihrer Winterterrasse verlegen müssen. Ein Vorteil des Heizstrahlers ist, dass er ohne Lärm- und Geruchsbelästigung unmittelbar Wärme abstrahlt. Wichtig: Verbraucher sollten beim Kauf eines Heizstrahlers auf ein TÜV-geprüftes Gerät der Schutzklasse IP 24 achten. Da auch diese Geräte einen hohen Stromverbrauch verursachen, machen Heizstrahler eher bei eigener Stromerzeugung Sinn, etwa bei einer eigenen Solaranlage auf dem Dach.

Der Feuerkorb, bzw. die Feuerschale

Feuerkorb und Feuerschale haben eine lange Tradition, wenn es um das Aufwärmen bei kühlen Temperaturen geht. Sie werden gerne schon in den Abendstunden im Früh- und Spätsommer aufgestellt. Wie auch beim Gartenkamin sollten Sie bei diesen beiden Varianten ebenfalls auf einen ausreichenden Abstand zu brennbaren Materialien achten. Allerdings sind beide Varianten mobil nutzbar, was Ihnen mehr Möglichkeiten für die winterliche Nutzung der Terrasse bietet. Verbrennen Sie nur trockenes und unbehandeltes Holz, um eine starke Rauchentwicklung und Geruchsbelästigung zu vermeiden. Da auch trockenes Holz zum Funkenflug neigt, sollten Sie die Feuerstelle nicht bei starkem Wind nutzen. Außerdem sollte immer Löschmittel parat stehen, falls die Flammen doch über das Behältnis schlagen.

Feuerkörbe bestehen meist aus pulverbeschichteten Metallen. Entweder sind die Körbe komplett verschlossen oder weisen unten noch eine Glutschale auf. Für noch mehr Vergnügen lassen sich Aufbauten zum Wintergrillen dazukaufen. Klassiker am offenen Feuer und auch im Winter bei der ganzen Familie beliebt sind außerdem das Stockbrot backen und Marshmallow rösten.

Die Feuerschalen bestehen meist aus Keramik und werden auf einem Aufsatz über das Feuer gestellt. Beide Varianten sind meist am preiswertesten von allen Außenheizungen und können zusätzlich zum Grillen genutzt werden.
 

Feuerschale für die Winterterrasse
Feuerkorb für die Winterterrasse

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Für ein bequemes Plätzchen

verschneite Terrassenmöbel

Ist die Wärmequelle gesetzt, können als nächstes die Sitzgelegenheiten ausgesucht und eingerichtet werden. Diese sollten dann auch mit Kissen und Decken versehen werden, um ein behagliches Ambiente auf der Winterterrasse zu schaffen. Gartenmöbel aus Holz, Metall oder Polyrattan können mit der Kälte problemlos umgehen, wobei sie nach Gebrauch wieder abgedeckt werden sollten. Je nach Geschmack können Sie hier zwischen Stühlen, Bänken oder Sesseln wählen. Gerade Loungemöbel für den Garten werden seit einigen Jahren immer beliebter und zieren immer mehr Außenbereiche von Hausbesitzern. Sitzmöbel mit Rückenlehne halten Zugluft von der Körperrückseite fern. Abnehmbare Kissen und Polster können Sie auf Wunsch drinnen lagern und vor Gebrauch anwärmen.

Die Gartengestaltung im Winter

Weihnachtsdekoration im Garten

Damit der winterliche Garten nicht zu trostlos aussieht, während Sie es sich auf der Terrasse gemütlich machen, sollten auch immergrüne sowie winterharte Pflanzen in Ihrem Garten wachsen. Zur Gartengestaltung eignen sich zum Beispiel Buchsbaum, Zwergwacholder oder andere Nadelgehölze sowie Efeu. In großen Töpfen kann ihnen der Frost noch weniger anhaben und sie können auch winterlich dekoriert oder mit elektrischen Lichterketten verziert werden. Zudem können Sie rund um Ihre Winterterrasse Laternen, Windlichter oder Fackeln aufstellen, um ein stimmungsvolles Lichtermeer zu schaffen. Auch der Terrassentisch bietet viel Platz für eine herbstliche, winterliche oder weihnachtliche Dekorierung mit Tannenzweigen, Kränzen oder Gestecken. Mit Figuren, Schneekristallen oder Weihnachtskugeln lässt sich das Ensemble perfekt abrunden.

Weitere Deko für den winterlichen Garten

Vogelhaus im Garten

Bei der Auswahl an Dekorationen für Ihren ganzjährig genutzten Garten haben Sie unzählige Möglichkeiten. Ist der Sommer vorüber und sind die Blumen im Garten verblüht, sorgen Herbstfarben an Bäumen und Büschen für ein natürliches Farbenspiel. Mit Heidekraut und Zierkürbissen können Sie weitere Farbtupfer setzen. Ein Wind- oder Glockenspiel findet im Herbst natürlichen Antrieb durch den Wind. Wechselt die Natur von Herbst auf Winter, dann macht ein Vogelhäuschen im Garten nicht nur für Sie und Ihre Nachbarn optisch etwas her, sondern auch die heimische Vogelwelt erfreut sich an den bunten Häuschen. Die können mit losen Körnern sowie vorgefertigten Vogelfutter ausgestattet werden und sorgen für ein wildes Treiben in Ihrem winterlichen Garten.

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