Dacharten - verschiedene Hausdächer im Vergleich 

Alles unter einem Dach

Wie sehr Dächer das Gesamtbild eines Hauses beeinflussen, ist uns häufig gar nicht bewusst. Das Aussehen eines Hauses wird durch die Form des Daches und der gewählten Kniestockhöhe geprägt. Welche Dachart letztendlich für das Traumhaus gewählt wird, ist von den baulichen Vorgaben des Bauamtes und dem Bebauungsplan abhängig. Zudem macht es in vielen Regionen einen Sinn, die Dachart an den Umwelteinflüssen anzupassen. Ein Dach ist nicht nur ein Schutz vor Wind und Wetter, sondern auch ein Ausdruck des persönlichen Stils.

Es ist gar nicht so einfach die richtige Form zu finden. Wir haben für Sie die wichtigsten Dacharten unter die Lupe genommen. Jedes Dach hat seine Besonderheiten - die Entscheidung treffen am Ende Sie als Bauherr.

Satteldach: klassisch und zeitlos

„Es ist das Haus vom Nikolaus“ – Dieses Zeichenspiel ist fast jedem bekannt und mit der am weitesten verbreitete Dachart, dem Satteldach, ausgestattet.

Die Dachart wird als klassisch und zeitlos bezeichnet und gilt seit vielen Jahren als äußerst beliebt.  Am Satteldach laufen die zwei geneigten Dachflächen zum höchsten Punkt des Hauses, dem sogenannten Dachfirst. Es entstehen zwei freie Giebelflächen. Ein Satteldach kann ausgebaut werden und dadurch ein zusätzlicher Wohnraum geschaffen werden.

Die Höhe der Neigung ist abhängig von der jeweiligen Region. Zur Erklärung: In Gebieten, in denen es häufig starke Niederschläge gibt, wird versucht eine geringe Angriffsfläche am Dach zu erzeugen, damit der Ablauf in die Regenrinne schneller von statten geht. In schneereichen Regionen werden Satteldächer mit geringeren Neigungen und großem Dachüberstand auf den Hauskörper gesetzt, um das Risiko von abrutschenden Schneelawinen zu verringern.

Wenn Sie allerdings ein flach geneigtes Dach bevorzugen, steht diesem - Dank dem heutigen Stand der Technik - nichts im Wege.

Walmdach: harmonisch und robust

Das Walmdach besteht aus vier schrägen Dachflächen, die sich ebenfalls am Dachfirst treffen. Die beiden seitlichen Giebelschrägen bezeichnet man als Walm, die zwei Übrigen als Traufseiten. Diese Dachart gilt als robust, weil das Haus von allen Seiten geschützt wird. Besonders im alpinen Raum ist das Walmdach sehr beliebt, weil es die Angriffsmöglichkeiten von Wind und Schnee verringert.

Es gibt verschiedene Abwandlungen und Ausführungen, die ebenfalls unter der Bezeichnung „Walmdach“ geführt werden. Am bekanntesten sind das Schopfwalm - oder Krüppelwalmdach, sowie das Zelt – oder Pyramidendach.

Flachdach: modern und vielfältig

Flachdächer sind tatsächlich niemals ganz flach, sonst würde das Regenwasser nicht ablaufen können.

Das empfohlene Gefälle liegt bei etwa 5 %, was um die 2,9 Grad entspricht. Optisch ist die geringe Neigung nicht erkennbar, da außen immer eine Attika verläuft.

Kennen Sie schon die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten eines Flachdaches?

Hervorzuheben ist das Schaffen einer Ruheoase mit Terrasse und Liegestuhl auf dem eigenen Hausdach.

Pultdach: innovativ und lichtdurchflutet

Absolut im Trend liegt das Pultdach, was seinen Ursprung in der Industrie hat. Diese Dachartm fällt durch seine einseitig geneigte Dachfläche auf, die eine optimale Möglichkeit zur Installation einer Photovoltaikanlage oder Solarthermie bietet. Der Neigungsgrad variiert zwischen 11 – 60 %.

Es gibt noch weitere unzählige Varianten und Abwandlungen der vorher aufgeführten Dacharten. Bevor Sie sich aber für eine Form entscheiden, sollten Sie sich beim zuständigen Bauamt informieren, welche Vorgaben der Bebauungsplan Ihres Grundstückes vorsieht. Falls kein Plan vorliegt, muss man vorab mit dem Bauamt sprechen und sich an der umliegenden Bebauung orientieren.

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