Haustechnikraum mit Vaillant Wärmepumpe

Wärmepumpe mit Komfort-Lüftung als förderfähige All-in-one-Lösung

Platzsparende Heiztechnikzentrale im neuen Einfamilienhaus 

Wie wohl alle jungen Bauherren wollten Nadine und Christian Krüger aus Wuppertal beim Bau des neuen Eigenheims für ihre vierköpfige Familie möglichst ressourcenschonend und energiesparend bauen. Gleichzeitig mussten sie aber auch die Kosten im Blick behalten. Das Ergebnis kann sich, nicht zuletzt dank Förderung für eine umweltfreundliche Wärmepumpe mit integrierter Lüftung, sehen lassen: Etwa 75 Prozent ihrer Heizwärme bezieht Familie Krüger jetzt kostenlos aus der Umwelt, selbst bei geschlossenen Fenstern herrscht im Haus Frischluft-Feeling, und im Sommer kann die Anlage sogar noch passiv kühlen.

„Das Gute beim Neubau ist: Es gibt viele Faktoren, mit denen man die Planung beeinflussen kann, um im Rahmen des Budgets sein Traumhaus zu realisieren“, sagen Nadine und Christian Krüger. Deshalb spielten für sie im Entscheidungskatalog ökologische Kriterien eine ebenso große Rolle wie ökonomische. „In energiesparende Bauweise zu investieren, machte dabei besonders Sinn“, sagt Christian Krüger: „Aus Verantwortung zur Umwelt und damit zur Zukunft unserer Kinder, aber auch wirtschaftlich. Denn weniger Energieverbrauch bedeutet zugleich nicht nur weniger CO2-Emissionen, sondern genauso geringere Heizkosten!“ 

Die Krügers entschieden sich daher, nach den Energiestandards der KfW-Bank zu bauen und so Anspruch auf einen zinsgünstigen Förderkredit zu haben (siehe Kasten). Gebäudehülle und Heiztechnik erfüllen die Vorgaben eines KfW-Effizienzhauses 55. Im Vergleich zum Baustandard der Energieeinsparverordnung braucht dieses Haus also maximal 55 Prozent Energie. „Das haben wir durch eine dichte und gut gedämmte Gebäudehülle in Holzständerbauweise sowie eine gut isolierte Bodenplatte erreicht“, so Christian Krüger.
 

Einfamilienhaus mit Garage
Haustechnikraum mit Vaillant Wärmepumpe und persönlicher Beratung

Heiztechnik so entscheidend wie Gebäudehülle

Ausschlaggebend für die hohe Energieeffizienz war aber auch, wie die Energie erzeugt wird. In Sebastian Pönsgen vom Fachhandwerksunternehmen „Priogo“ (Zülpich) fanden die Krügers dafür einen versierten Berater. „Bei dem geringen Primärenergiebedarf des KfW-Effizienzhaus 55 ist eine Wärmepumpe eindeutig die wirtschaftlichste Lösung“, rechnete er den Krügers schlüssig vor. Um unabhängig von der Geländebeschaffenheit zu sein, empfahl er dabei, als Wärmequelle die Luft zu nutzen, nicht Erdreich oder Grundwasser. „Da die Bauherren zudem für innovative Lösungen aufgeschlossen sind, kamen wir sehr schnell auf die Luft/Wasser-Wärmepumpe ‚recoCOMPACT exclusive‘ von Vaillant. Die hat den Vorteil, dass darin auch gleich eine kontrollierte Wohnraumlüftung integriert ist“, erklärt Pönsgen. Der Vorteil: Die Wärmepumpe macht nicht nur regenerativ warm, sondern sorgt zusätzlich perfekt geregelt für den notwendigen Luftaustausch.

Die 7 kW Heizleistung der Wärmepumpe werden in dem 220 m² großen, zweigeschossigen Neubau zur Beheizung über eine Flächenheizung mit Systemtemperaturen von 35/32 °C verteilt. Das spart Energie. Und: „Ein angenehm temperierter Fußboden ist gerade für die Kinder toll, denn die spielen ja oft auf dem Boden, auf dem Teppich“, weiß Nadine Krüger die praktischen Vorzüge zu schätzen. 

Aber auch die Temperatursteuerung trägt zum Komfort bei. Der entsprechende Systemregler (Typ: „multiMATIC 700“) für das individuelle Wohlfühlklima ist per Funk mit der Anlage verbunden. Und arbeitet auch im Sommer, wenn die Wärmeeinträge durch die vielen bodentiefen Fenster zunehmen und die Räume gekühlt werden müssen. Dann sorgt der frei im Haus positionierbare Regler in Verbindung mit der Kühlfunktion der Luft/Wasser-Wärmepumpe automatisch für eine Absenkung der Raumtemperaturen um 3 bis 4 Kelvin.
 

Haustechnikraum mit Vaillant Wärmepumpe
Fernbedienung für eine Vaillant-Heizung

Lüftung tut der Gesundheit und Umwelt gut

Für noch mehr Frische gibt es außerdem die Lüftungsanlage, zum Beispiel nachts. Der Hintergrund: Wenn im Sommer die Außentemperaturen unter die Raumtemperaturen fallen, wird durch einen höheren Luftaustausch die angenehme kühlere Abendluft ins Haus geholt. „Und das ganz ohne Zugluft und bei geschlossenen Fenstern. Also bleibt auch der Straßenlärm draußen“, freut sich Nadine Krüger.

Fachhandwerker Sebastian Pönsgen verweist an dieser Stelle aber zusätzlich auf den energetischen Nutzen, den diese Technik hat: „Effizienzhäuser sind deshalb so energiesparend, weil sie die erwärmte Luft nicht durch undichte Wände, Fenster und Dächer entweichen lassen. Ein regelmäßiger Luftaustausch muss trotzdem sichergestellt werden. Dafür die Fenster zu öffnen, macht jedoch keinen Sinn, denn dann ginge ja die beheizte Luft verloren.“ Stattdessen gewinnt eine gute Lüftungsanlage sogar die Wärmeenergie aus der Abluft zurück. Bei Familie Krüger macht die Anlage (Typ „recoVAIR 360“) das besonders gut: Statt der allgemein üblichen 80 Prozent Wärmerückgewinnung überträgt die Kombination aus Wärmepumpe und Lüftungsanlage bis zu 95 Prozent der Abluftwärme auf die frische Zuluft. Deswegen zählt sie auch zu den förderfähigen Baukosten.
 

Einfamilienhaus mit Lüftungsanlage zur Temperaturregulierung
Schlafzimmer mit Lüftungsanlage im Fußboden

Auf die eigene Stromerzeugung vorbereitet

Den Strom für die Heiztechnikzentrale liefert künftig übrigens die Photovoltaikanlage vom Hausdach, so die Planung der Krügers. Die elektrischen Leitungen dafür liegen schon – und zwar bis in die Garage für die „Betankung“ eines Elektroautos. Die Förderanträge dafür sind ebenfalls schon ausgefüllt. Denn auch diese Investition in eine regenerative Energieversorgung wird vom Staat belohnt. 

Staatliche Förderungen noch lukrativer

Mit der Verabschiedung des Klimapakets wurden die Fördergelder für energiesparendes Bauen ab 2020 deutlich angehoben. Aber auch die Förderbedingungen für den Neubau oder die Sanierung haben sich verändert.

Die KfW Bank fördert vor allem Bau- und Sanierungsvorhaben durch zinsgünstige Kredite und Tilgungszuschüsse. Die verbesserten Konditionen des KfW Förderkredits 153, den auch Familie Krüger genutzt hat, sehen jetzt so aus:

  • Förderfähige Kosten bis zu einer Darlehenshöhe von 120.000 € pro Wohneinheit ab 0,75 Prozent Sollzins per anno und 10-jähriger Zinsbindung.
  • Vom Kredit müssen 15 Prozent nicht zurückgezahlt werden. Das sind bei einem KfW-Effizienzhaus 55 bis zu 18.000 Euro. 
  • Es wird ein Baukindergeld in Höhe von 12.000 Euro pro Kind gezahlt, das nicht zurückgezahlt werden muss. Die Auszahlung erfolgt in 10 jährlichen Raten zu je 1.200 Euro.
  • Wichtig: Zu den Förderbedingungen zählt, eine Heizung einzubauen, die erneuerbare Energien zumindest anteilig nutzt. Vorhaben mit Ölheizungen werden nicht mehr gefördert. Lüftungsanlagen zählen zu den förderfähigen Kosten, wenn sie eine Wärmerückgewinnung haben.

Eine weitere staatliche Förderung ist das Marktanreizprogramm (MAP) vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Es zielt auf Einzelmaßnahmen, wie die Erneuerung der Heizungsanlage, und zahlt prozentuale Zuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Bei einer Luft/Wasser-Wärmepumpe bedeutet das beispielsweise:

  • Im Neubau 35 Prozent der Investitionshöhe, die auch Umfeldmaßnahmen einschließt. Das sind beispielsweise Nebenkosten für das Fundament einer Wärmepumpe.
  • Im Bestand 35 Prozent der Investition bzw. 45 Prozent, wenn die neue Wärmepumpe eine Ölheizung ersetzt.
  • Wichtig: Für die Wärmepumpe muss die Effizienz nachgewiesen und beim BAFA gelistet sein. Lüftungsanlagen werden gefördert, wenn sie – wie bei Familie Krüger – Bestandteil einer Wärmepumpe sind und regelungstechnisch gemeinsam betrieben werden. Dann zählen auch die Lüftungskanäle und anderes Zubehör zu den förderfähigen Kosten.

Unter bestimmten Voraussetzungen können die Förderungen der KfW und der BAFA sowie Förderprogramme der Bundesländer miteinander kombiniert werden. Den optimalen Mix an Förderungen ermittelt beispielsweis ganz individuell der Fördergeld Service von Vaillant.
Mehr Informationen unter:
vaillant.de
kfw.de
bafa.de

In Kooperation mit

Vaillant Deutschland GmbH & Co. KG

Berghauser Str. 40
42859 Remscheid
Telefon: 02191 – 57 67 920
E-Mail: service@heizungonline.de
Webseite: www.vaillant.de

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