Wenn keine Wünsche offen bleiben

Wer bereits ein Haus hat, für den ist ein Neubau eine spannende Aufgabe: Man sieht an der aktuellen Wohnsituation, wo es Verbesserungsbedarf gibt und möchte gleichzeitig Altbewährtes nicht missen. Gut, wenn man in dieser Situation auf Experten zählen kann. Auch Elisabeth und Bernd Schulz* wohnten in einem Einfamilienhaus, als sie auf der Suche nach einem Baupartner im Musterhaus in Fellbach auf Peter Siegle trafen. Siegle ist seit fünfzehn Jahren als Fachberater für Fertighaus WEISS tätig und begleitete Familie Schulz in dieser spannenden Zeit.

Projekt Traumhaus in zwei Schritten

Ziemlich in die Jahre gekommen war das Haus aus der ersten Hälfte des neuzehnten Jahrhunderts, in dem Familie Schulz mit ihren beiden Söhnen wohnte. Da beide Partner aufgrund ihrer beruflichen Situation wenig Freizeit haben, entschlossen sie sich, auf eine aufwändige Sanierung ihres Hauses zu verzichten und fassten stattdessen den Neubau eines Fertighauses ins Auge. Von einem Vorschlag ihres Fachberaters Peter Siegle war das Ehepaar gleich angetan: Vor der Bauphase zog es samt seinen Söhnen in ein eingeschossiges Gartenhaus, das sich ebenfalls auf dem Grundstück befindet und wohntauglich ausgebaut wurde. „So konnte Familie Schulz weiterhin Zuhause wohnen, ohne durch den Bau allzu stark beeinträchtigt zu werden“, erklärt Siegle. „Gleichzeitig konnten sie als Bauherren hautnah am Geschehen sein. Schließlich ist es wichtig, mit einem guten Gefühl in ein so großes Projekt wie den Hausbau zu gehen.“

Ihren Vorstellungen entsprechend plante Familie Schulz gemeinsam mit Siegle ein großzügiges Einfamilienhaus. Auf zwei Vollgeschossen zuzüglich ausgebautem Dachgeschoss und einem Wohnkeller bietet dieses rund 300 Quadratmeter Wohnfläche. So konnte ein sehr komfortables Raumprogramm verwirklicht werden. Das versetzte Satteldach ist ein architektonisches Statement – und sorgt zudem für mehr Kopffreiheit im Dachgeschoss. Zur Straßenseite hin zeigt das Haus mit seiner schlichten Putzfassade, der weiß-grauen Farbgebung und den Lichtbändern pures Understatement. Durch die Lage an einer vielbefahrenen Straße sorgten sich die Bauherren um die exponierte Lage des Eingangsbereiches. Daher nahmen sie den Vorschlag Siegles gerne an, vor dem Eingangsbereich einen eingeschossigen Baukörper mit Flachdach zu positionieren, der nahtlos in die Garage übergeht. Zudem wurden die Fenster seitlich angeordnet. Die Gartenseite des Hauses hebt sich durch die graue Putzfarbe wie eine Scheibe von der vorderen Haushälfte ab. Ein weiß verputzter Rechteckerker mit Flachdach vergrößert das Wohnzimmer in den Terrassenbereich hinein.

Ein Haus fürs Leben

Nach dem Eintreten finden sich die Besucher in einer hellen und geräumigen Diele wieder, die trotz der Nähe zur Straße nicht eingesehen werden kann. Mäntel, Schuhe und Regenschirme finden in einem individuell gefertigten Einbauschrank Platz oder verschwinden in der begehbaren Garderobe. Der Wohn- und Esstrakt mit Küche und separater Speisekammer wurde durch eine gläserne Doppeltüre separiert. Mit mehr als 48 Quadratmetern Wohnfläche ist das Wohn- und Esszimmer geräumig dimensioniert. Dort wirkt der Übergang zu Terrasse und Garten dank der großflächigen Fensterfront fließend. Auch das Untergeschoss wurde teilweise zum Wohnraum ausgebaut. „Ein Wohnkeller erlaubt es, zusätzliche Räume nach den Vorstellungen der Bauherren einzuplanen“, erläutert Siegle. „Familie Schulz wünschte sich hier einen Hobbyraum, der dank des Lichthofs über ausreichend Tageslicht verfügt. Viel Stauraum war eine weitere Priorität.“

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Während sich das Familienleben im Erdgeschoss abspielt, wurden die Jugendzimmer der beiden Söhne in das erste Obergeschoss gelegt. Dort haben die beiden ein Bad für sich allein, das sie lediglich hin und wieder mit Gästen der Familie teilen müssen, die auf demselben Stockwerk residieren. Im Dachgeschoss, das über eine hölzerne Podesttreppe erreicht wird und das durch eine Türe vom Treppenhaus separiert wird, haben sich die Eltern ganz nach ihrem Geschmack eingerichtet. Zusätzlich zum Schlafzimmer wurde eine geräumige Ankleide eingeplant. Die Dachschräge im Bad des Dachgeschosses wurde durch Einbauschränke als zusätzliche Staumöglichkeit nutzbar gemacht. Zudem verfügt das Bad – ein echtes Highlight – über eine angeschlossene Sauna. Nach dem Saunieren kann zum Abkühlen die Loggia genutzt werden.

Fokus auf die Innenausstattung

An einem ganz individuellen Bauvorhaben haben nicht nur die Bauherren ihre Freude – auch der Fachberater ist begeistert: „Das Ehepaar hat viel Wert auf einen individuellen Grundriss gelegt, und auch eine sehr hochwertige Ausstattung war gewünscht. Bei Haus Schulz konnten wir zeigen, was möglich ist“, schwärmt Siegle. „Ein wichtiges Gestaltungselement sind zum Beispiel die wandbündigen Fenster und Türen im Obergeschoss, die ein hochwertiges Wohngefühl auch physisch erlebbar machen.“ Für Bodenbeläge sowie die Treppen wurde Eichenholz verwendet. Eine einläufige aufgesattelte Treppe führt vom Erdgeschoss ins erste Obergeschoss, während die Treppe vom Obergeschoss ins Dachgeschoss als eingestemmte Podesttreppe ausgeführt wurde. Neben den Treppen stammen auch die Einbauschränke aus der hauseigenen Schreinerei von Fertighaus WEISS. Diese wurden für den Keller, die Garderobe, das Treppenhaus und das Bad individuell gefertigt.

Durchdachte Bau- und Haustechnik

Die Konstruktion von Haus Schulz gründet auf einem gedämmten, sickerwasserdichten Keller. Erd-, Ober- und Dachgeschoss des Einfamilienhauses wurden in Holztafelbauweise errichtet. Die verbaute WEISS-Klimawand mit einer Gesamtwandstärke von 348 mm wurde mehrfach überlappend konstruiert. Die Außenwand weist einen U-Wert von 0,142 W/m2K auf – und sorgt damit für hervorragende Dämmung und einen sehr guten sommerlichen Wärmeschutz. In Verbindung mit fugenlos aufgetragenem Edelputz und dreifachverglasten Fenstern ist sie eine sichere, langlebige Hülle und die Grundlage für energieeffizientes und komfortables Wohnen. Geheizt wird in dem Effizienzhaus nach KfW-Standard 70 mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe mit kontrollierter Wohnraumlüftung und Wärmerückgewinnung. In allen Wohngeschossen sowie Teilen des Untergeschosses wurde eine Fußbodenheizung installiert. Die Hausarbeit wird erleichtert durch eine Zentralstaubsauganlage, die hervorragend in das Hauskonzept passt. Doch bevor die Baugenehmigung vom Amt erteilt wurde, mussten die Architekten von Fertighaus WEISS etwa bei der Traufhöhe und der Dachterrasse nachverhandeln. In den meisten Punkten konnten auf diese Weise Kompromisse erzielt oder die Wünsche der Bauherren umgesetzt werden. So erhielt Familie Schulz ein wunderbares Haus nach Maß, in dem keine Wünsche offen bleiben.

* Namen auf Wunsch geändert

Bauen mit Fertighaus WEISS - Individuell geplante Fertighäuser.

Seit 1881 entwirft, plant und baut die Fertighaus WEISS GmbH mit Sitz in Oberrot-Scheuerhalden Fertighäuser nach Maß. Getreu dem Leitsatz „Planen und Bauen aus einer Hand“ fertigt das Familienunternehmen Architektenhäuser, die dem neuesten Stand der Technik entsprechen und damit einen Maßstab für nationale Fertighausfirmen setzen. Jedes Haus wird von erfahrenen WEISS-Architekten individuell entworfen und nach bestem Wissen und Gewissen von zuverlässigen, kompetenten sowie sachkundigen Mitarbeitern umgesetzt.

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