Happy End in der Tabakscheune

Bei der architektonischen Gestaltung von Haus Legittimo haben Tabakscheunen Pate gestanden, wie man sie noch oft in der Region um Mannheim findet. 

Das Bautagebuch von Familie Legittimo beginnt wie viele andere: Man ging auf die Suche nach einem neuen Zuhause, weil sich das zweite Kind ankündigte und die Eigentumswohnung zu eng wurde. Ab hier entfaltet sich die Geschichte dann aber in Verwicklungen und Wendungen, wie man sie selten findet. Dabei erzählt sie zunächst von einem Scheitern: „Wir waren anfangs mit Matthias Heberle, einem befreundeten Architekten, auf der Suche nach einer größeren Wohnung oder einem Altbau. Allerdings werden dafür in unserer Region so hohe Preise aufgerufen, dass unser Freund uns vom Kauf abriet. Irgendwann fiel dann der Satz: Für dieses Geld könnt Ihr eigentlich auch bauen – und dann so, wie Ihr es gerne hättet. Das leuchtete uns ein.

„Schwieriges“ Grundstück im Ortskern

Fortan suchten Nora und Nick Legittimo also nach einem Grundstück. Und da sie nicht in einem Neubaugebiet leben wollten, konzentrierten sie sich dabei auf Baulücken im gewachsenen Ortskern. Deren Form ist nicht immer ideal, aber ihr Freund und Architekt hatte ihnen eingeschärft: „Kommt ruhig mit Grundstücken zu mir, die eine merkwürdige Form haben und scheinbar schwer zu bebauen sind. Wir entwickeln da schon ein gutes Konzept.“

Dass er damit nicht zu viel versprochen hatte, zeigte sich bei der Besichtigung ihres künftigen Bauplatzes. Der lag zentral in einem Vorort von Mannheim, war mit etlichen Bauauflagen belegt und sollte nach einem ersten Vorentwurf mit einem Reihenhaus bebaut werden – absolut nicht das, was sich Nora und Nick Legittimo vorstellten. Aber auch nicht das, was sie am Ende bauen mussten. Denn weil sie die ersten Interessenten waren, hatten sie noch die Möglichkeit, völlig anders zu planen: „Nachdem Matthias Heberle uns das erläutert hatte, schlugen wir zu: freitags war das Grundstück im Internet aufgetaucht, samstags hatten wir uns den Ortsteil angeschaut, montags einen Besichtigungstermin mit dem Makler vereinbart, und schon eine Woche später waren wir beim Notar.“

Ruhender Pol in den Verhandlungen war Keitel-Geschäftsführer Andreas Mosgallik-Keitel: „Für ihn war unser Haus etwas Besonderes, und er überzeugte alle anderen mit seinem Motto: Wir schaffen das, wir ziehen das jetzt zusammen durch. Diese positive Einstellung war wie Rückenwind für alle Beteiligten, die unser Projekt ab diesem Zeitpunkt verstanden und fortan auf optimale Lösungen fokussiert waren. Wir hatten den Eindruck: Jeder, der auf die Baustelle kommt, arbeitet tatsächlich an seinem eigenen Haus. So ist der Slogan „Wir bauen Ihr Haus, als wäre es unser eigenes“ tatsächlich für uns wahr geworden. Schließlich hatten wir ein mangelfreies Haus, einige Bagatellschäden wurden schnell und kulant behoben. Deshalb verbinden wir unsere Bauzeit mit positiven Erinnerungen und können Keitel Haus nur weiterempfehlen.“

Begeisterung beim Gestaltungsbeirat

Anschließend begann eine Planung, die ebenfalls zu den außergewöhnlichen Episoden dieser Geschichte gehört: „Matthias Heberle zeichnete keinen Grundriss, sondern machte mit uns ein Interview. So schälte sich ein erster Entwurf mit Veranda, nicht zu großen Kinderzimmern und ohne Kinderbad heraus, der in der Folge kaum noch geändert wurde. 

Außerdem bekam das von der Baufamilie gewünschte Holzhaus im Zwiegespräch mit dem Architekten eine vergrauende Lärchenfassade, ein Zinkstehfalzdach, dazu passende Fenster und, und, und... Am Ende stand ein individueller Entwurf, den der Architekt bei der Stadt zur Genehmigung vorlegte. 

Und obwohl es sich dabei um kein Haus von der Stange handelte, gab es keine Beanstandungen: „Das lag daran, dass Matthias Heberle schon früh mit der Baubehörde kooperierte. Dabei hielt er sich an die Vorgaben der Stadt, setzte das Haus wie gewünscht direkt an die Straße und passte den Baukörper durch einen Knick an die Straßenführung an. Durch den Bezug auf die hohen Bretterscheunen, in denen man im Raum Mannheim früher den Tabak getrocknet hatte, erfüllte er auch die Auflage, sich in der Nähe des denkmalgeschützten Rathauses an die ortsübliche Bebauung anzulehnen – selbst das Stehfalzdach findet sich in einigen Nachbargebäuden wieder. „Unter dem Strich hat er das Vorbild der Tabakscheune modern als Wohnhaus interpretiert – und der Gestaltungsbeirat von Mannheim war begeistert.“

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Hausbau als Herausforderung

Nun galt es, die Firma zu finden, die das Wunschhaus von Nora und Nick Legittimo bauen würde. Ein nicht ganz leichtes Unterfangen, denn die von der Familie kontaktierten Fertighausfirmen lieferten entweder ganz andere Entwürfe – etwa ohne Holzfassade oder Zinkstehfalzdach –, „oder hielten uns mit Abwehrangeboten zu extrem hohen Preisen auf Distanz.“ Auch der Gang zu lokalen Holzbaufirmen brachte keine Lösung: „Teils zogen sich die Verhandlungen endlos, weil sie keine Kapazitäten frei hatten, teils konnten sie uns nur Rohbaupreise nennen.“ 

Der Knoten platzte erst, als Nick Legittimo in seiner Verzweiflung bei Keitel Haus anrief. „Der Musterhausberater in Speyer hat sich des Themas angenommen und uns am Ende einen annehmbaren Preis angeboten – etwas oberhalb unseres Budgets, aber wir hatten schon in den Verhandlungen mit den anderen Firmen gemerkt, dass wir den Preis zu niedrig angesetzt hatten. Wir speckten also Ausstattungsdetails wir elektrische Außenjalousien oder die Schiebetür zwischen Küche und Wohnbereich ab und gingen in die Werkplanung.

Die war auch mit Keitel Haus nicht ganz unkompliziert, denn Haus Legittimo steckt bis zum Rand voll mit ungewöhnlichen Details. So mussten die Tropfbleche zwischen den Fassaden und der gewünschte Anschluss der französischen Balkone im Obergeschoss verhandelt werden, die Bretterfassade war so zu planen, dass sie über die ganze Fassade perfekt in der Flucht war und es keine Ausschnitte an den Fenstern gab. Da es zu diesem Zweck leicht variierende Bretterbreiten und -abstände gibt, bedeutete dies viel Handarbeit für das Fertighausunternehmen. Ähnlich verhielt es sich mit dem asymmetrischen Zinkstehfalzdach, das auch nicht unbedingt zum Standard gehört.

Ruhender Pol in den Verhandlungen war Keitel-Geschäftsführer Andreas Mosgallik-Keitel: „Für ihn war unser Haus etwas Besonderes, und er überzeugte alle anderen mit seinem Motto: Wir schaffen das, wir ziehen das jetzt zusammen durch. Diese positive Einstellung war wie Rückenwind für alle Beteiligten, die unser Projekt ab diesem Zeitpunkt verstanden und fortan auf optimale Lösungen fokussiert waren. Wir hatten den Eindruck: Jeder, der auf die Baustelle kommt, arbeitet tatsächlich an seinem eigenen Haus. So ist der Slogan „Wir bauen Ihr Haus, als wäre es unser eigenes“ tatsächlich für uns wahr geworden. Schließlich hatten wir ein mangelfreies Haus, einige Bagatellschäden wurden schnell und kulant behoben. Deshalb verbinden wir unsere Bauzeit mit positiven Erinnerungen und können Keitel Haus nur weiterempfehlen.“

Ein Schmuckstück im Ortskern

Und das Ende der Geschichte? Ein Schmuckstück im Speckgürtel Mannheims, dessen Bewohner sich absolut wohl fühlen. Am meisten genießt Nora Legittimo die hohen Räume im Obergeschoss, auf Platz zwei folgt der schöne Eingangsbereich mit offenem Treppenhaus und Galerie. Nicht zu vergessen den schönsten Moment des Tages, den Ehemann Nick treffend auf den Punkt bringt: „Wenn wir nach Hause kommen, unser Haus sehen und mit einem Schlag wissen: Wir haben alles richtig gemacht.“ Dass der fünfeckige Baukörper mit seiner Holzfassade, dem steilen Zinkstehfalzdach und der Holzfassade sich einerseits gut in Ortsbild einfügt, dieses Ortsbild aber andererseits durch etwas nie Dagewesenes bereichert, merken auch Passanten, die das Ehepaar bei der Kirmes oder dem Weihnachtsmarkt direkt vor der Tür trifft. „Die stehen dann am Weihnachtsmarkt an einem Stand schauen sich unser Haus an und sagen: Das ist ja ein tolles Haus, so etwas habe ich noch nie gesehen!“

Eine Innengestaltung, die auch der Gestaltungsbeirat Mannheims sehr positiv bewertet. In einer Broschüre über besondere Bauprojekte im Ort, in der Haus Legittimo als einziges Privathaus vorgestellt wird, kann man es nachlesen: „Dies bestätigt sich im Inneren, wo sich funktionsgerecht die komplexe Außengestaltung in unterschiedlichen Räumen mit unterschiedlichen Höhen und Zuschnitten wiederspiegelt.“ Auch das äußere Erscheinungsbild von Haus Legittimo wird in der Broschüre gewürdigt: „Im Ortszentrum historisch vorhandene Elemente wie Satteldach, Giebelflächen und das bei Scheunen oft verwendete Material Holz werden nicht, wie so oft, nur als Alibi und Abziehbild übernommen, sondern in eine neue Gestalt transformiert. Das Gebäude überzeugt vielmehr als unverwechselbares Holz- und Wohnhaus mit ganzheitlicher Gestalt, das funktional, technisch sinnvoll konzipiert und nachhaltig ausgerichtet ist.“

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Seit mehr als 85 Jahren leben und arbeitet KEITEL Haus mit dem natürlichen, ökologischen Baustoff Holz und setzt dessen Vorteile gezielt ein. Gemeinsam mit dem Ihnen planen wir Ihr individuelles Einfamilien- oder Doppelhaus, Reihenhaus, Mehrfamilien- oder Generationenhaus als wäre es unser Eigenes. Wir realisieren auch Wünsche wie "Wohnen und Arbeiten unter einem Dach" oder Sonderplanungen und Gebäudeerweiterungen. Als Inhaber stehen wir persönlich für eine Unternehmenspolitik mit festen Werten: Qualität vor Quantität, Individualität vor Einheitsbrei, Beratungskonzept statt Überredungskünste, detaillierte Baubeschreibung statt Kleingedrucktes.

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