Klassische Stadtvilla mit Flachdachanbau und integrierter Physiotherapie Praxis

Alles auf eine Karte gesetzt

Tamara Öztürk sprüht vor Energie. Während sich andere frischgebackene Mütter erst mal nur ums Baby kümmern, nutzte die Physiotherapeutin ihre Elternzeit und plante den Bau einer Stadtvilla. Mittlerweile führt sie darin ihre eigene Praxis und hat, quasi nebenbei, ein zweites Kind bekommen. 

Tamara Öztürk freut sich, dass sie bei der Planung ihrer Praxis einen guten Hausberater an ihrer Seite hatte. Ursprünglich sollten die Patienten vor einem kleinen Stehtisch weiter hinten unter der Treppe ins Obergeschoss auf ihren Termin warten. Da sollte der Mini-Empfang hin, schön platzsparend und unauffällig. Stattdessen gibt es jetzt einen schicken Empfangstresen rechts neben der Eingangstür. „Der Berater meinte gleich, das sei unter der Treppe viel zu eng“, sagt die Chefin lachend, „da hat er wirklich recht gehabt.“ Für den großen Empfangsbereich musste zwar der Raum dahinter etwas schrumpfen, aber unterm Strich gefällt ihr das Ergebnis sehr. Und den Patienten erst recht.

Barrierefreier Komfort

Beim Rundgang durch die von außen grau verputzte Stadtvilla im Zentrum eines nordhessischen Dorfes erwähnt die Geschäftsinhaberin weitere Extras, die aus dem Einfamilienhaus eine vollwertige Physiotherapiepraxis machen. Zum Beispiel die extra weiten Flure, die einen Meter breiten Türen, die verbreiterte Treppe und das großzügig dimensionierte Gäste-WC, in dem die Patienten heute barrierefreien Komfort genießen. Fast alles geht auf wertvolle Tipps vom FingerHaus-Beratungsteam bzw. Architekten zurück. 

Gehbehinderte Patienten müssen keine Treppen steigen, um unter die fachkundigen Hände von Tamara Öztürk zu gelangen. Im Erdgeschoss liegen zwei Behandlungszimmer sowie der Raum mit den Trainingsgeräten. Eine Etage höher liegt das Büro, der Umkleidebereich plus Duschbad und WC, ein weiterer Behandlungsraum und natürlich der große Gruppenraum, wo die Yoga- und Entspannungskurse stattfinden. Wer hier auf der Matte liegt, genießt wohlige Wärme im Rücken. „Die Fußbodenheizung ist für die Patienten sehr angenehm“, bestätigt Tamara Öztürk und freut sich auch über die effektive Lüftungsanlage: „Wir müssen nicht immer wieder die Fenster öffnen. Das ist schon toll!“

Selbständigkeit im Eigenheim

FingerHaus - Kundenhaus Medley 3.0 300 A -> Zum Haus

Als die angestellte Physiotherapeutin entschieden hatte, sich in ihrem Wohnort selbstständig zu machen, war ihr sofort klar: „Ich wollte etwas Eigenes und keine Miete zahlen.“ Ihr Wohnhaus hätte zwar theoretisch noch eine Etage frei gehabt, doch für eine Praxis reichte die Deckenhöhe nicht. 2,50 Meter sollten es mindestens sein. Also schaute sie sich nach Häusern und Grundrissen um. Dass sie am Ende bei FingerHaus landete, überraschte niemanden. „Das Unternehmen liegt ja direkt hier um die Ecke, und wir kennen auch Leute, die dort arbeiten“, sagt Tamara Öztürk. 

Zuerst fasste die zukünftige Bauherrin einen Bungalow ins Auge, aber da passte der Grundriss nicht, und ein frei geplantes Domizil war ihr dann doch zu kostspielig. Schließlich entschied sie sich für ein MEDLEY 300 A mit Walmdach plus Flachdacherker. Rund 171 Quadratmeter Nutzfläche stehen ihr hier zur Verfügung. „So eine Stadtvilla hat mir schon immer gefallen“, erzählt sie, „zwei vollwertige Geschosse und die Deckenhöhe von 2,50 Metern – das passte alles.“ Um ihre Hausbaupläne in die Tat umzusetzen, kaufte sie im Jahr 2011 ein 860 Quadratmeter großes Grundstück mitten in Bottendorf, nur fünf Minuten Fußweg von Ihrem Haus entfernt. Die perfekte Größe und Lage für eine Praxis. 

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Hausplanung mit Umwegen

So richtig losgehen konnte es aber noch nicht: Die erste Schwangerschaft kam dazwischen. Tamara Öztürk ließ sich jedoch von der Geburt ihrer Tochter nicht ausbremsen und nutzte die Elternzeit, um Ihr Traumhaus zu planen. Ende 2013 rollten die Bagger an, im Dezember war die Bodenplatte fertig und im Februar 2014 wurde die Stadtvilla aufgestellt – in nur zwei Tagen. „Ich war morgens vor der Arbeit noch auf der Baustelle, da war fast noch nichts zu sehen“, berichtet die Bauherrin, „und als ich am Nachmittag wiederkam, stand das Haus schon fertig da.“ Im Sommer des gleichen Jahres bekam sie ihren Schlüssel und machte sich daran, die Wandfarben und Bodenbeläge auszusuchen. Die Wahl fiel auf Weiß und zarte Naturtöne (Hellgrau, Gelb) für die Wände. Die Böden sollten Linoleum erhalten: grau marmoriert für die Flure sowie in heller Holzoptik für die Behandlungsräume. „Ich wollte erst das fertige Haus sehen, und mich dann um die Innenausstattung kümmern“, erklärt die Therapeutin ihre Entscheidung. Die schöne Buchenholztreppe, die Türen sowie die Bäder mit den cremefarbenen Wandfliesen waren sowieso im Hauspreis enthalten.  

Im September 2014 machte sie sich selbständig und eröffnete gleichzeitig ihre Praxis. „Ich habe einfach alles auf eine Karte gesetzt“, erzählt die 35-Jährige und lacht. Große Bedenken quälten sie damals nicht, schließlich hatte sie einen Plan B in der Tasche: „Wenn es nicht klappt mit der Praxis, machen wir ein Wohnhaus draus“, sagte sie sich damals. Doch es klappte, und zwar sehr gut. Mittlerweile arbeiten vier Therapeuten für sie, wobei die beiden Teilzeitkräfte gerade in Elternzeit bzw. Mutterschutz sind. Außerdem gibt es noch eine Kollegin für den Empfang. Tamara Öztürk selbst genießt eigentlich auch gerade Elternzeit – ihr kleiner Sohn ist 3,5 Monate alt – ist aber dennoch rund acht Stunden pro Woche mit in der Praxis. Nach und nach will sie ihr Pensum steigern. Die zweifache Mutter geht voll in ihrer Arbeit auf und schätzt zugleich die unmittelbare Nähe zu ihrem Wohnhaus und natürlich zur Oma, die außer ihrem Ehemann regelmäßig die Kinder hütet. „Das ist ein beruhigendes Gefühl“, so die Bauherrin.

Alles läuft super. Nur eines würde Tamara Öztürk heute anders machen. „Hätte ich damals gewusst, dass die Praxis so gut läuft, wäre das Haus gleich größer geworden“, erzählt sie. Vor allem der Gruppenraum könnte ihrer Meinung nach mehr Platz bieten. Doch die Therapeutin hat auch dafür schon eine Lösung parat: „Wir setzen dann eben noch einen Anbau an das Haus. Vielleicht einen schicken Wintergarten.“
 

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