Gesundes Wohnen hat auch mit dem Wohnort zu tun.

Gesundes Wohnen fängt bei der Umwelt um‘s Haus an unf hört bei der Innenraumluft an auf. Diese Umweltbedingungen sollten Sie kennen.

Gesundes Wohnen ist für viele Menschen ein immer wichtiger werdendes Thema. Schließlich verbringen wir viel Zeit daheim und da ist es nicht verwunderlich, dass das Zuhause vermehrt nach gesundheitlichen Aspekten ausgesucht wird. Das Homeoffice ist eines dieser Beispiele, wieso wir uns gerne mehr Daheim aufhalten. Dabei spielen nicht nur das gesunde Raumklima und die Innenraumluft eine entschiedene Rolle. Auch die Umgebung rund um das Haus soll ein gesundes Wohnen bieten und nicht mit Umweltfaktoren wie Feinstaub, Hochwasser oder Lärm belastet sein. 

Gesundes Wohnen in Deutschland

Nicht nur das Gebäude allein hat etwas mit gesundem Wohnen zu tun. Auch der Wohnort spielt hierbei eine tragende Rolle. Das wurde mit einer aktuellen Studie belegt. Die Bausparkasse Mainz hat in den Jahren 2016 und 2018 für den Hausbau in Deutschland die Lebensqualität anhand von zehn relevanten Gesundheitsfaktoren für gesundes Wohnen überprüft. Dabei wurde nach den Kategorien Lebenserwartung, Feinstaub, Stickstoffoxide, Radon, Grundwasser, Lichtverschmutzung, Lärm, Bodenversauerung, Ozon und Hochwassergefahr unterschieden. In fünf Klassen wurden die jeweiligen Werte eingeteilt und mittels Ampelschema jedes Postleitzahlengebiet farblich gekennzeichnet. Die Studie ergab, dass alle Postleitzahlengebiete zwischen „gut“ (grün) und „mäßig“ (gelb) abschneiden. In vielen Teilen Deutschlands finden sich auch stärkere Ausreißer, die Einfluss auf die Bewertung haben und damit auch auf die Wohngesundheit. Allerdings gibt es kein Gebiet, in dem eine durchgehende Belastung (rot) oder gar starke Belastung zu finden ist.

Untersuchungen auf Bundesebene

Am Beispiel von Schleswig-Holstein lassen sich diese Einflüsse auf gesundes Wohnen besonders gut darstellen. Während an der Nordseeküste fast alle Werte positiv sind – abgesehen von der leichten Nitratbelastung im Grundwasser und der etwas erhöhten Lichtverschmutzung – wird die Ostsee-Seite durch eine erhöhte Radonbelastung und schlechte Stickstoffwerte auf „mäßig“ eingestuft. Dabei grenzen die beiden Gebiete direkt aneinander und dennoch sind solche Unterschiede festzustellen. Übrigens: Bei Hochwasser sind beide Seiten gleich stark betroffen. Grundsätzlich kann aber gesagt werden, dass die Küstenregion, das Alpenvorland und das Erzgebirge besonders gesunde Wohnbedingungen bieten.

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Gesundes Wohnen mit guter Innenraumluft

Heute befassen sich immer mehr angehende Baufamilien mit dem Gesunden Wohnen und schauen sich die Bauweise wie auch eingesetzten Baumaterialien genauer an. Dabei werden Baustoffe bevorzugt, von denen kein Gesundheitsrisiko ausgeht und die sogar förderlich für das Wohlbefinden der Bewohner sind. Natürliche Baustoffe wie Lehm oder nachwachsende Rohstoffe wie Holz, Flachs und Hanf finden immer mehr Verwendung im Bauwesen. Sie haben positiven Einfluss auf die Raumluft sowie die Wohnqualität.

Wohnzimmer in Brauntönen
lichtdurchflutete, offener Essbereich

Gesundes Wohnen können die Bewohner regelrecht spüren und im Alltag erfahren. Lehm kann bei hoher Luftfeuchtigkeit Wasser in sich aufnehmen und bei Trockenheit wieder ausdünsten, sodass ein konstantes Klima in den Raumen herrscht. Ähnlich zeigt sich dies auch bei Konstruktionsholz oder natürlichen Dämmstoffen. Solange die Materialien nicht behandelt sind, bringen sie sich durchgehend in einen Gleichgewichtszustand und passen sich fortwährend an die Raumluftfeuchtigkeit an. Förderlich ist, wenn auch die Einrichtung aus gesunden Materialien besteht, da ein alleiniger Fokus auf den Baustoff nicht die Gesamtheit der Innenraumluft ausmacht.

Holzbauweise für gesundes Wohnen

Besonders die Holzbauweisen fördern das gesunde Wohnen wie keine zweite Bauweise. Holz reguliert die Raumluft. Außerdem können Inhaltsstoffe wie ätherische Öle und Wachse eine gesundheitsfördernde Wirkung haben. Besonders Nadelholz und Zirben wirken beruhigend und positiv auf die Atemwege ein. Außerdem unterstützt der Rohstoff selbst während seines Wachstums die Atmosphäre, da er klimaschädliches Kohlenstoffdioxid aufspaltet, Sauerstoff abgibt und Kohlenstoff im Holz einlagert. Andere Baustoffe verursachen durch die Herstellung bereits Unmengen an Kohlenstoffdioxid und schneiden in der Ökobilanz teilweise gravierend schlechter ab. Zudem haben sich einige Hersteller von Holz-Fertighäusern der Nachhaltigkeit und Ökologie verschrieben und sind echte Ökospezialisten. Damit wird das gesunde Wohnen zusätzlich in den Fokus gestellt und angehende Baufamilien können sich sicher sein, was die Qualität und Gesundheitsverträglichkeit ihres Holzhauses angeht.

Egal, für welchen Landstrich Sie sich entscheiden, es wird immer Faktoren geben, die für oder gegen eine bestimmte Region sprechen. Letztendlich ist die Konzentration an Umweltfaktoren im und ums Haus entscheidet, die für ein gesundes Wohnen sorgen. Daher sollten sich Baufamilien im Vorfeld Gedanken machen, wo und wie sie später leben möchten. Gesunde Bau- und Dämmmaterialien sind bereits die halbe Miete.

Gesundes Wohnen im eigenen Haus

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