Tiny House: Lebensräume neu gedacht

Der Trend zur Landflucht und die händeringende Suche nach Baumöglichkeiten in Ballungszentren fordern neue Lösungen wie das Green Living Space.

Die Entwicklung der Bauaktivitäten zwischen Friesland und dem Bodensee, zwischen dem Oderbruch und dem Hohen Fenn in der Eifel wird aktuell von zwei wesentlichen Trends bestimmt. Auf der einen Seite gibt es die Landflucht, was teilweise zu nahezu komplett leer gezogenen Dörfern beispielsweise in Mecklenburg-Vorpommern führt. Auf der anderen Seite wird in Ballungszentren händeringend nach Baumöglichkeiten gesucht. Eine Lösung bietet hier die Green Living Space. Das Konzept der flexiblen grünen Minihäuser hat SchwörerHaus zusammen mit IKEA, Gira und Vaillant entwickelt.

Tiny House in wenigen Stunden bezugsfertig

Green Living Space – der Name ist bei diesem Projekt Programm. Auf knapp 50 Quadratmetern bietet das nur wenige Stunden nach Anlieferung schon bezugsfertige Tiny House alles, was beispielsweise ein junges (oder junggebliebenes) Paar zum Wohnen braucht. Küche, Wohnraum, Schlafmöglichkeit und Bad gehen auf maximal 14,5 x 4,35 Meter Fläche fließend ineinander über. Trotzdem gibt es dank extrem flexibler Einrichtung und vielen guten Ideen ein Höchstmaß an Privatheit und Rückzugsmöglichkeiten.

Elektrisch wird das Green Living Space zu großen Teilen über die Photovoltaik-Anlage an der Fassade hinten links versorgt.

Offener Loftcharakter und Dachgarten

Der offene Loftcharakter ist dabei ausgesprochen trendy. Getoppt wird er aber durch den „Dachgarten“, der im dicht bebauten Umfeld zu einer grünen Oase werden kann. Entwickelt wurde Green Living Space als Gemeinschaftsprojekt zusammen mit IKEA, Gira und Vaillant unter der Federführung von SchwörerHaus; zu sehen ist es in der Musterhaus-Ausstellung in Hannover-Langenhagen. Die hellen Räume voller Licht mit einer hoch variablen Einrichtung lassen komplett vergessen, wie optimal die Raumnutzung in dem Tiny House von SchwörerHaus konzipiert wurde.

Innovative Haustechnik im Tiny House

Das nachhaltige Wohnkonzept überzeugt aber nicht nur bei der Architektur oder der variablen Ausstattung. Genauso innovativ ist die (anschlussfertige) Haustechnik mit besonders umweltfreundlicher Stromversorgung. In die Fassade des Green Living Space wurden acht Photovoltaik-Module auroPOWER mit einer Gesamtleistung von 2,36 kWp für die Stromproduktion integriert. Diese Energie kann dank des Komplettsystems von Vaillant dann hoch effizient direkt vor Ort nahezu verlustfrei genutzt werden. 

Regeltechnik mit Weitblick: Das auroPOWER Komplettpaket macht den kostenlosen Photovoltaik-Strom ressourcenschonend direkt nutzbar, beispielsweise für die Waschmaschine.

Enge Zusammenarbeit zwischen SchwörerHaus und Vaillant

Das Green Living Space steht exemplarisch an für das Potenzial, das eine enge gewerkeübergreifende Zusammenarbeit von Fertighaus-Herstellern und den Herstellern der Technischen Gebäudeausrüstung (wie Vaillant oder Gira) hat. Bei dem Projekt Green Living Space durfte im Prinzip jeder ‘out of the box' denken, ganz neue und kreative Ideen einbringen. Ziel musste dabei nur sein, modernes Wohnen ökonomisch und ökologisch ein Stück weiter zu bringen. Mit dem neuen Tiny House haben wir dieses Ziel gemeinsam ganz hervorragend erreicht!

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