Raum für die Natur - Regnauer setzte dieses Ziel in einem individuell geplanten Architektenhaus mit einer elegant-schlichten Ge-staltung zur Straße und einer dominanten Glasfassade zum Gar-tengrundstück mit anschließender Wiese um.

Ein Holzhaus bauen – Gut für Mensch und Umwelt

Wer ein Holzhaus baut, holt sich die Natur nach Hause. Holz besitzt eine ausgezeichnete Energiebilanz beim Fertighausbau und eignet sich hervorragend als Dämmstoff.

Wenn Sie der Natur ganz nah sein möchten, können Sie in den Wald gehen - müssen Sie aber nicht. Sein Zuhause mit Massivholzmöbeln zu gestalten, sich mit Naturfasern zu kleiden oder ein Holzhaus zu bauen, sind nur drei von vielen Möglichkeiten, sich die Natur direkt nach Hause zu holen.

Wie Sie die Natur ganz einfach nach Hause holen können:

Holz ist ein vielseitiger Baustoff und kann nicht nur für die Wände und Decken verendet werden, sondern auch für Fenster- und Türrahmen, Treppen, Böden und den Innenausbau.
  • ein Holzhaus bauen,
  • natürliche Dämmmaterialien einsetzen,
  • sich für Holzfenster und -türen entscheiden,
  • Parkettboden aus echtem Holz verlegen,
  • mit Möbeln aus Naturmaterialien wie Massivholz, Leder, Leinen oder Rattan einrichten,
  • Vorhänge aus Naturmaterialien wie Seide oder Leinen aufhängen,
  • Pflanzenvielfalt im und ums Haus pflegen,
  • Kleidung aus Naturfasern kaufen und im Baumwollbeutel statt einer Plastiktüte heim bringen.

Vom historischen Fachwerkhaus zum modernen Holzhaus

Das Holzhaus wird von Jahr zu Jahr beliebter. Zum einen liegt das an technischen Vorteilen des natürlichen Baustoffs Holz. Zum anderen geben auch die ökologischen und gesundheitlichen Aspekte bei der Wahl des Baumaterials immer öfter den Ausschlag. Holz schneidet bei diesen Kriterien besonders gut ab. Holzhäuser werden zur ersten Wahl - nicht nur bei Naturfans.

Die gängigsten Bauweisen für ein Holzhaus:

  • Holz-Tafelbauweise (Holz-Fertighaus)
  • Blockbauweise (Blockhaus)
  • Skelettbauweise (Fachwerkhaus)

Im Gegensatz zum konventionellen Bau benötigt das Holzhaus keine Trocknungszeiten. Sie können daher schneller einziehen. Das eingesetzte Holz wird schon vor der Weiterverarbeitung zu Bauelementen technisch getrocknet, sodass es von Anfang sicher und wohngesund ist. Aktuelle Forschungen zeigen, dass Holzhäuser dieselbe Lebenserwartung haben wie konventionell gebaute Häuser. Gutachter gehen bei verantwortungsvoller Pflege und Instandhaltung von einer Lebensdauer von 100 Jahren und mehr aus. Dass Holzhäuser sehr alt werden können, belegen nicht zuletzt historische Fachwerkhäuser.

Holzhäuser im Laufe der Zeit:

Ältestes Holzhaus Deutschlands in Esslingen

Einsteinhaus in Caputh bei Potsdam

Modernes Holzhaus in Glonn bei München

Ein Holzhaus bietet Ihnen viele Vorteile

Über die hohe Lebenserwartung hinaus bietet ein Holzhaus gleichzeitig ein behagliches und gesundes Wohnklima sowie eine hervorragende Wärmedämmung. Die bauphysikalischen Eigenschaften des Holzes sowie ein intelligenter Wandaufbau mit Dämmmaterialien im Inneren der Wand schaffen ideale Voraussetzungen für ein Energiesparhaus und somit attraktive Förderkonditionen der KfW-Bank. Die Wohngesundheit und Behaglichkeit des Holzhauses lässt sich nicht nur auf die beruhigende Ausstrahlung und Wirkung des Werkstoffs Holz zurückführen, sondern auch auf dessen Fähigkeit, die Luftfeuchtigkeit zu regulieren. So fühlen Sie sich zuhause jederzeit wohl und können in Ihrem Holzhaus tief durchatmen.

Außerdem ist ein Holzhaus extrem flexibel: Es lässt ganz individuelle Grundrisse zu. Die Fassade und das Dach können sehr gut nach den eigenen Vorstellungen gestaltet werden – natürlich in Abhängigkeit von den Vorgaben des Bebauungsplans und den Gesetzen der Statik. Auch nachträglich können Sie Ihr Holzhaus baulich noch verändern. Zum Beispiel, wenn neue Lebensverhältnisse ein weiteres Zimmer oder barrierefreie Zu- und Durchgänge erforderlich machen. Da der Baustoff Holz vergleichsweise leicht ist, eignet sich ein Holzhaus übrigens auch für weniger tragfähige Böden sowie als zusätzliches Stockwerk auf einem Bestandsgebäude.

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Der Baustoff Holz: Keine Abfälle und sehr gute Ökobilanz

Die modernen Fertigungstraßen in der Fertighausindustrie sind lichtdurchflutet Hallen, die mit speziellen Maschinen ausgestattet sind. Sie lassen sich mit den Fertigungsstraßen der deutschen Autoindustrie vergleichen.

Ein Blick auf die Energiebilanz des natürlichen Baustoffs Holz belegt dessen umweltfreundliche Verwendung für ein Holzhaus: Für die Erzeugung von nicht getrocknetem Nadelschnittholz im Sägewerk benötigt man nur 0,8 bis 2,65 Prozent der im Holz gespeicherten Energie. Selbst die technische Trocknung erfordert nur 13 Prozent des Energiegehaltes.

Bei der Herstellung von Holzerzeugnissen entstehen zudem keine Abfälle: Rinde, Späne und Restholz werden vollständig stofflich oder energetisch verwertet. Das ist auch beim Bau des Holzhauses so: Zertifizierte Hersteller mit QDF-Siegel verpflichten sich, ressourcenschonend und effizient mit dem natürlichen Werkstoff umzugehen. Ebenfalls aufschlussreich ist die ökologische Gesamtbetrachtung der Holzbauweise. Hier beträgt der Energieaufwand für den Bau einer Wohnung mit 100 m² Wohnfläche in Holztafelbauweise nur etwa zwei Drittel des Aufwandes konventioneller Bauweisen. Damit ist ein Holzhaus nicht nur gut für Sie und Ihre Familie, sondern auch für die Umwelt.

Wie viel Holz steckt in Ihrem Holzhaus?

Die Fichte kommt größtenteils in der Fertighausindustrie zum Einsatz. Egal, ob als Balken für Wand und Decke, Leiste oder als Dämmstoff. Der natürliche Werkstoff ist universell einsetzbar.
Ein modernes Holz-Fertighaus in Tafelbauweise hat durchschnittlich 140 Quadratmeter Wohnfläche. Für den Bau des Holzhauses werden circa 30 Kubikmeter Bauholz benötigt. Dies entspricht dem Volumen von etwa zehn Fichtenstämmen. Betrachtet man den kompletten jährlichen Zuwachs der Fichte in heimischen Wäldern, wachsen 30 Kubikmeter Fichtenholz in gerade einmal 23 Sekunden nach. Die Fertighausindustrie baut statistisch gesehen rund 1,8 Holzhäuser pro Stunde, während umgekehrt rechnerisch etwa 160,8 Holz-Fertighäuser pro Stunde in heimischen Wäldern nachwachsen. Wenn Sie ein Holzhaus kaufen ist das also sehr im Sinne der Umwelt: Sie schonen fossile Ressourcen und verwenden stattdessen nachwachsende Ressourcen nachhaltig und mit Bedacht.

Ein Holzhaus trotzt Wind und Wasser

Holz kann Wind und Wetter trotzen. Durch technische Details wie Dachüberstände sowie die Art wie das Holz verbaut wird, haben maßgeblich Einfluss auf die Haltbarkeit der Konstruktion.

Mit dem Klimawandel steigen die Vorhersagen von Wetterkapriolen, auch die Intensität und Häufigkeit von Hochwassern nimmt zu. Was tun, wenn man mit seinem Holzhaus betroffen ist? Die Antwort ist recht einfach: Im Zeitfenster von nur wenigen Tagen der Durchfeuchtung eines Holzhauses kann die Holzrahmenbauweise ihre Vorteile ausspielen. Holz ist hygroskopisch und die in der Regel beim Holzhaus verwendete Fichte ist ohnehin bei der Verarbeitung schon sehr trocken. Dadurch ist nach nur kurzer Zeit der Durchfeuchtung eine schnelle Austrocknung der Holzrahmenkonstruktion mittels großen Raumentfeuchtern realistisch. Etwas anders ist es bei Materialien wie OSB-Platten und Dämmmaterialien, die, egal ob im Massiv- oder Holzhaus, nach einem Wasserschaden üblicherweise ersetzt werden müssen.

Sanierungsschritte beim Holzhaus mit Hochwasserschaden:

Holzhäuser haben gerade in Gegenden mit Naturkatastrophen einige Vorteile, zum Beispiel Erdbeben ihnen weniger anhaben können. Auch im Falle einer Überflutung sind die Häuser schneller wieder bewohnbar, da die Trocknung schneller voranschreitet als bei Steinhäusern.
  • Schadenanalyse
  • Rahmenstruktur des Hauses schrittweise offenlegen
  • Dämm- und Verkleidungsmaterial entfernen, die Beplankung bis etwa 30 cm über der
  • Hochwassermarke entfernen
  • Säuberung der tragenden Holzstruktur von Schlamm und Öl mit Hochdruckreiniger
  • Trocknungsverfahren einleiten (Dauer bis zu max. vier Wochen)
  • Holzfeuchtemessung durchführen und Richtwert beachten (weniger als 18 %)
  • Neuer Wandaufbau mit Dämmstoff und Dampfbremse

Holzhäuser sind Qualitätshäuser

Die Qualitätsgemeinschaft Deutscher Fertigbau (QDF) bildet die Spitze der Qualitätspyramide für den Deutschen Holzbau und bietet Bauherren von Holzhäusern mit QDF-Siegel damit den höchsten Schutz und Sicherheit für ihr Bauvorhaben.

Die Fertigung von Holzhäusern unterliegt gesetzlichen Qualitätsstandards. Diese werden auf Grundlage eines definierten Anforderungskatalogs aufgestellt, überprüft und durch das „Übereinstimmungszeichen“, kurz Ü-Zeichen, bestätigt. Daneben kennzeichnen weitere freiwillige Zertifizierungen, beispielsweise das RAL Gütezeichen „Holzhausbau“, Holzhäuser mit noch höheren Qualitätsstandards. Der Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF) wiederum hat für seine Mitgliedsbetriebe eine Qualitätsinstanz mit noch höheren Anforderungen an Holzhäuser geschaffen: Die Qualitätsgemeinschaft Deutscher Fertigbau (QDF) bildet die Spitze der Qualitätspyramide für den Deutschen Holzbau und bietet Bauherren von Holzhäusern mit QDF-Siegel damit den höchsten Schutz und Sicherheit für ihr Bauvorhaben. Ihre Qualitätsversprechen beruhen auf den fünf Grundsätzen der Nachhaltigkeit, die da sind:

  • Ökologische Qualität
  • Ökonomische Qualität
  • Technische Qualität
  • Prozessqualität
  • Soziokulturelle und funktionale Qualität

Übrigens: Das Prinzip der Nachhaltigkeit – also dem Wald höchstens so viel Holz zu entnehmen wie nachwächst – gilt seit 300 Jahren in Deutschland und dient weltweit als Vorbild! So wird das Wohnen in einem Holzhaus zum Genuss für Sie und die Umwelt.

Auf einen Blick: Das kann Ihr Holzhaus

  • Natürlichkeit
  • Langlebigkeit
  • Schnellerer Einzug
  • Gesundes Wohnklima
  • Gemütlichkeit
  • Hohe Verarbeitungsqualität
  • Energieeffizienz
  • Umwelt- und Klimaschutz
  • Attraktive Fördermöglichkeiten
  • Flexible Anbau- und Nutzungsmöglichkeiten

In 23 Sekunden wächst ein Holzhaus nach

 

Die Holzmenge von rund 10 Fichten wird für ein durchschnittliches Fertighaus benötigt.

Anzahl der geeigneten Fichten, die für ein Holz-Fertighaus mit 140m2 Wohnfläche benötigt werden

Rund 30 Kubikmeter Holz stecken in einem durchschnittlichen Fertighaus.

Anzahl der benötigten Holzmenge je Holz-Fertighaus in Kubikmetern

Modernes Fertighaus als zeichnerische Darstellung.
Die benötigte Menge Fichtenholz für ein durchschnittliches Fertighaus wächst in Deutschland in rund 23 Sekunden nach.

Zeit, die das Holz eines Fertighauses benötigt, um nachzuwachsen in Sekunden

Expertentipp:

Wer von dem Naturmaterial Holz einfach nicht genug bekommen kann, sollte sein Holzhaus innen und rundherum mit weiteren Dingen aus Holz ausstatten: ein Parkettboden, Möbel und schöne Accessoires sorgen für weitere Gemütlichkeit in den eigenen vier Wänden. Doch Vorsicht: Immer öfter werden Holzimitate aus Kunststoff für Echtholz gehalten. Sie sind nicht so nachhaltig und können nicht das Raumklima positiv beeinflussen.

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Holzhäuser in Fertigbauweise bauen - Individuell und nachhaltig

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