Geheizt wird mit Hilfe einer Luft-Wasser-
Wärmepumpe. Die Verteilung der Wärme erfolgt über eine Fußbodenheizung,
nicht nur in den oberen Etagen, sondern auch im Hobbyraum und im Büro im Untergeschoss.

Wärmepumpe - Funktionsweise, Erklärung und Vergleich

Das Funktionsprinzip von Wärmepumpen ist es, über einen Wärmetauscher der Umwelt Wärme zu entziehen und in einem Flüssigkeits-Kreislauf auf ein höheres Temperaturniveau zu bringen. 

Wie funktioniert eine Wärmepumpe?

Die Quellen der Wärme sind entweder die Erde, das Wasser oder die Luft. Dabei wird die Wärme über einen Verdampfer aus der Umwelt aufgenommen und über einen Verflüssiger dem Heizsystem, also in der Regel der Fußbodenheizung, zugeführt. Wärmepumpen benötigen zwar Strom als Antriebsenergie, erzeugen jedoch je Kilowattstunde Strom bis zu vier Kilowattstunden Wärme. Drei Viertel der Energie für Heizung, Warmwasserbereitung sowie zur Kühlung im Sommer bezieht eine solche Anlage aus der Umwelt.


Wie macht eine Wärmepumpe Erdwärme nutzbar?

Die Temperaturdifferenz zwischen der Umgebung (Erde, Luft , Wasser) und dem
– vom Druck des Kompressors gesteuerten – (niedrigeren) Siedepunkt der Spezialflüssigkeit im Verdampfer führt dazu, dass Wärme entzogen und auf die Flüssigkeit übertragen wird. Diese siedet und verdampft. Dieser Dampf wird abgesaugt und durch Druck verdichtet. Dabei steigt seine Temperatur an. Im Verflüssiger wird der heiße Dampf vom Wasser- oder Luftstrom des Heizungssystems umflossen und erwärmt diesen. Der Dampf im Wärmetauscher hat sich nach Abgabe der Wärme wieder verflüssigt, der Druck wird wieder angepasst, und der Kreislauf der Flüssigkeit kann im Verdampfer von vorne beginnen.


Wunderwerk Wärmepumpe - So funktioniert ein Erdwärmetauscher

Viele Wärmepumpen für Eigenheime arbeiten mit Erdwärmetauschern. Sie werden als vertikale Sonden in 50 bis 100 Meter tiefe Bohrlöcher oder als horizontale Kollektoren in ein bis zwei Meter tiefen Gräben verlegt. Die benötigte Fläche bzw. die Anzahl der Bohrlöcher hängt davon ab, wie viel Heizenergie erzeugt werden soll. Je größer der Energiebedarf, desto höher der Aufwand. Die Erdarbeiten sollten erfahrene Partner ausführen. Viele Fertighaushersteller erschließen die Wärme aus der Erde für ihre Kunden, inklusive Genehmigung, Bohrung und Anlagentechnik. 

Vor- und Nachteile der Wärmepumpen Arten

Eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe nutzt die Temperatur des Grundwassers. Diese ist ganzjährig konstant, die Pumpe gewinnt bis zu 80 Prozent der Wärme. Entscheidend für die Effizienz ist, wie viel Grundwasser vorhanden ist.

Luft -Wasser-Wärmepumpen nutzen die Energie der Außenluft . Sie sind leicht zu installieren, wartungsarm und können platzsparend aufgestellt werden. Bei niedrigen Außentemperaturen lösst allerdings die Leistung nach, so dass eine Zusatzheizung einspringen muss.


Kühlung über eine Wärmepumpe

Im Hochsommer und bei Hitzeperioden entfalten Wärmepumpen besondere Stärken. Sie kühlen die Raumtemperatur spürbar ab. Ihre Funktionsweise wird einfach umgekehrt, die Fließrichtung der Flüssigkeit im Kreislauf von Verdampfen und Verdichten umgedreht. Die Folge: Die Wärmepumpe gibt Wärme aus dem Haus in die Außenluft oder den Boden ab, die Innentemperatur sinkt. 


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