Solarenergie - Mit Solaranlagen die Sonnenenergie nutzen

Umweltschonende Haustechnik wie Solaranlagen bringt Bonuspunkte bei der Beantragung von Fördermitteln. Viele Bauherren entscheiden sich bewusst für klimaschonendes und umweltverträgliches Bauen.

Solarenergie aus Überzeugung  

Eine Triebfeder des Booms bei den „Erneuerbaren“ ist das wachsende Umweltbewusstsein. Viele Bauherren wollen bewusst klimaschonend und umweltverträglich bauen. Sie entscheiden sich bevorzugt für den Baustoff Holz, eine energiesparende Bauweise, einen geringen Energiebedarf – und für die Nutzung erneuerbarer Energien. Ihre persönliche Philosophie weckt den Wunsch, „gröne“ Energie zu nutzen. Viele sind bereit, daför tiefer in die Tasche zu greifen.

Umweltschonende Haustechnik bringt Bonuspunkte bei der energetischen Bewertung von Bauvorhaben. Wer Fördermittel der KfW beantragen möchte, der hat zum Beispiel mit einer Holzpelletheizung oder Wärmepumpen gute Karten. Diese werden in der Energieeinsparverordnung aufgrund ihrer guten Ökobilanz hoch bewertet. Das Eigenheim bleibt weit unter den gesetzlichen Standards – was die Türen zu Fördermitteln weit öffnet.    

Solarenergie - Die Kraft der Sonne

Die Kraft der Sonne lässt sich über Kollektoren gewinnen oder indirekt über die Nutzung der in der Umwelt (Erde, Luft , Wasser) gespeicherten Sonnenenergie. Mit Hilfe von Solarthermieanlagen lässt sich Wärme nutzen, Photovoltaik stellt Strom bereit. Solarthermie wird zur Warmwasserbereitung und zur Heizungsunterstützung eingesetzt. Herzstück jedes Solarsystems ist der Kollektor auf dem Dach oder an der Fassade. Flachkollektoren bestehen aus einem beschichteten Absorber, der einfallende Sonnenstrahlung aufnimmt und in Wärme umwandelt. Röhrenkollektoren, bei denen sich der Absorber in einer luftleeren Glasröhre befindet, sind leistungsfähiger, aber teurer. Durch den Absorber zirkuliert eine Flüssigkeit, welche die Wärme vom Kollektor in den Warmwasserspeicher des Hauses transportiert. Um Energieverluste im Solarkreislauf gering zu halten, werden die Wege zwischen Kollektor und Speicher kurz gehalten.

Die übliche Kollektorfläche für ein Einfamilienhaus beträgt etwa sechs Quadratmeter, die pro Jahr gut 2.000 Kilowattstunden Energie liefern und damit rein rechnerisch im Jahresdurchschnitt 60 Prozent des Warmwasserbedarfs einer vierköpfigen Familie decken kann. Der Speicher sollte wenigstens 80 Liter pro Person fassen. In der Regel ist er mit einem konventionellen Heizkessel gekoppelt, damit auch im sonnenarmen Winter jederzeit genug Warmwasser zur Verfügung steht. Wird die Raumheizung solarthermisch unterstützt, sind etwa doppelt so viel Kollektorfläche und eine größere Speicherkapazität nötig. Bis zu einem Viertel des gesamten jährlichen Wärmebedarfs eines durchschnittlichen Eigenheimes kann aus Sonnenenergie erzeugt werden – wenn das Haus gut gedämmt ist.

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Solaranlagen richtig ausrichten    

Das Dach muss nicht exakt nach Süden ausgerichtet sein, damit Sonnenkollektoren ihren Dienst tun können; leichte Abweichungen führen nur zu geringen Ertragseinbußen. Der Neigungswinkel der Dachfläche sollte zwischen 30 und 50 Grad liegen, wobei die Energieausbeute der Anlage bei flachem Winkel im Sommer und bei steilem Winkel im Winter begünstigt wird.  
 

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