Bauvoranfrage - Kosten und Nutzen für Bauherren

Warum sollte man eine Bauvoranfrage stellen?

Wer beim Hausbau auf Nummer sicher gehen möchte, kann vor der Bauantragsstellung auch eine sogenannte Bauvoranfrage ans Amt stellen. Eine Bauvoranfrage schon vor dem Grundstückskauf klärt, ob auf dem ausgesuchten Grundstück überhaupt gebaut werden darf und welche Einschränkungen möglicherweise vor der Baugenehmigung bestehen.

Bauvoranfrage vor dem Bauantrag stellen

Mit einer Bauvoranfrage lässt sich im Vorfeld klären, ob das Bauvorhaben letztendlich bewilligt und der Bauantrag durchgewunken wird. Hierbei geht es primär um die Wunschvorstellung der angehenden Baufamilie. Ist eine zusätzliche Etage oder eine spezielle Dachform geplant, darf dies nicht gegen die Landesbauordnung verstoßen. Zudem sollten die Rechte und Pflichten vor der Unterschreibung des Bauvertrags geregelt sein, damit im Falle von Bauschäden keine Ungereimtheiten das Projekt gefährden.

Kosten einer Bauvoranfrage

Die Kosten für die Bauvoranfrage liegen bei einem einfachen Einfamilienhaus meist im zweistelligen Bereich. Sollte ein umfassender Prüfbedarf seitens der Baubehörde bestehen oder sogar ein größeres Bauvorhaben wie zum Beispiel ein Mehrfamilienhaus geplant werden, steigen die Kosten. Für die Erteilung des Bauvorbescheids durch die Baubehörde werden weitere Kosten fällig. Außerdem hat der Bauvorbescheid als Grundlage für den Bauantrag eine zeitlich begrenzte Gültigkeit von zwei Jahren.

Wie geht es nach der Bauvoranfrage weiter?

Nach der Zusendug eines positives Bauvorbescheides, muss er für das Bauprojekt noch Bauantrag eingereicht werden. Dieser ist deutlich umfangreicher und detaillierter als die Bauvoranfrage. Mit einem positiven Bauvorbescheid erteilt die zuständige Behörde in der Regel erteilt. Ein positiver Bauvorbescheid kann das Genehmigungsverfahren gegebenenfalls beschleunigen. Sollte der Bauntrag jedoch von den Angaben in der Bauvoranfrage abweichen, kann nicht von der Genehmigung des Bauvorhabens ausgegangen werden.

Wurde das Traumhaus realisiert, wird anschließend die Bauabnahme zwischen Baufamilie und Hersteller durchgeführt. Dabei geht es um die Einhaltung des Bauvertrags und ob der Kunde mit seinem Eigenheim sowie den Bauleistungen zufrieden ist.

Als grober Leitfaden für den besseren Überblick lassen sich von der Grundstückssuche über den Bauvoranrage bis hin zur Bauabnahme des Traumhauses sieben grundlegende Meilensteine benennen:

  1. Grundstückssuche
  2. Planungsphase
  3. Baukonzept
  4. Bauantrag
  5. Versicherungen
  6. Bauphase
    • Bodenplatte oder Keller
    • Montage der vorgefertigten Wandelemente
    • Innenausbau und Haustechnik
  7. Bauabnahme

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