Ein Haus bauen in Deutschland – Der Traum vom Eigenheim

Für viele Menschen zählt ein Eigenheim zu den wichtigsten Zielen ihres Lebens. Lesen Sie hier worauf es ankommt, wenn Sie ein Haus in Deutschland bauen möchten.

Ein eigenes Haus bietet mehr Freiraum und ist eine gute Altersvorsorge

Zudem dient ein eigenes Haus über das eigene Leben hinaus auch nachfolgenden Generationen als finanzielle Starthilfe.

Kurzum: Ein Eigenheim ist eine gute Investition und das lässt sich heute wahrlich nicht über jede Kapitalanlage sagen. Dabei haben angehende Baufamilien zwei Möglichkeiten ein Eigenheim zu erwerben: Beim Kauf einer Bestandsimmobilie bleibt meist die Individualität auf der Strecke und die Suche nach einem passenden Eigenheim nimmt viel Zeit in Anspruch.

Wer sich hingegen entscheidet, ein neues Haus bauen zu lassen, hat mehr Möglichkeiten alles auf seine persönlichen Ansprüche hin zielgerichtet zu planen. Zudem können Bauherren beim neuen Hausbau frei entscheiden, welcher Baustoff eingesetzt werden soll. Neben Mauerwerksbau mit Ziegeln oder Betonteilen wird gerade der Holzbau immer beliebter. Das hat unter anderem mit der Natürlichkeit des Baumaterials und der Nachhaltigkeit der Holz-Fertigbauweise zu tun. Holzbauten bieten von Haus aus ökologische Vorteile, die nicht zuletzt auf ihren nachwachsenden Rohstoff zurückgeführt werden können. Außerdem punktet der Holz-Fertigbau mit einer kurzen Bauzeit, da Trocknungszeiten entfallen und angehende Baufamilien umso schneller nach dem Hausbau einziehen können.

Kaufen statt mieten?

Die Zahl der genehmigten Wohngebäude ist seit geraumer Zeit rückläufig und prozentual gesehen ist Deutschland kein Hausbesitzerland. Daher stellen sich viele Mieter die Frage: mieten oder kaufen? Die aktuell niedrigen Zinsen bewegen den einen oder anderen Mieter zu dem Gedanken, doch noch eine eigene Immobilie anzuschaffen. Gerade junge Familien mit Kindern und Besser-Verdiener ziehen das Eigenheim der Mietwohnung vor. Derzeit besitzen rund 47 Prozent der Deutschen eine eigene Immobilie.1

Kosten beim Hausbau

In Deutschland müssen angehende Immobilieneigentümer durchschnittlich das Fünffache ihres Jahresnettoeinkommens einplanen, wenn sie sich ein Einfamilienhaus bauen lassen möchten. Bundesweit werden durchschnittlich rund 223.000 Euro für den Bau eines Haues ausgegeben.1 Die durchschnittlichen Kosten für ein Einfamilienhaus in Holzbauweise liegen zwischen 210.000 und 250.000 Euro – je nach Ausführung und Ansprüchen der Bauherrem. Dank der Fertigbauweise kann beim Hauskauf bereits bei der Planung eine genaue Kostenkalkulation aufgestellt werden. Anbieter von Fertighäusern geben hierbei eine Festpreisgarantie und setzen sich damit von konventionellen Bauunternehmen ab.

Die Region bestimmt den Preis

München und Frankfurt zählen zu den teuersten Pflastern in Deutschland. In der hessischen Finanzstadt müssen angehende Hauskäufer mit dem Achtfachen ihres Jahresnettoeinkommens (395.000 Euro) rechnen, während in der bayerischen Landeshauptstadt sogar das Neunfache (679.000 Euro) verlangt wird. Die Hansestadt Bremen ist mit gerade einmal etwas mehr als dem Vierfachen (205.100 Euro) recht preiswert. Dementsprechend sind Bremer mit 41 Prozent auch eher Immobilienbesitzer als Münchener mit gerade einmal 21 Prozent.

In Berlin sind es sogar nur 13,6 Prozent der Bewohner, die im Eigenheim wohnen. Wer aufs Land ziehen möchte, wird dort bei den Immobilen- wie auch bei den Grundstückspreisen für den Hausbau noch in verhältnismäßig erschwinglichen Sphären fündig. Dementsprechend planen auch deutlich mehr Menschen den Hausbau im ländlichen (26 Prozent) gegenüber dem städtischen (16 Prozent) Raum. Jeder dritte Bundesbürger fühlt sich auf dem Land besser aufgehoben als in der Stadt.

Trends beim Haus bauen in Deutschland

Wie in anderen Bereichen auch, zeichnen sich beim Hausbau in Deutschland immer wieder neue Trends ab und der Hausbaumarkt befindet sich in ständigem Wandel. Viele angehende Baufamilien und Verbraucher setzen daher auf Erfahrungsberichte von anderen Bauherren, um sich ein erstes Bild von den aktuellen Entwicklungen zu machen oder um später keine bösen Überraschungen zu erleben. Auch in der Fertigbauindustrie gibt es eine Vielzahl an Baufamilien, die ihr neues Eigenheim in ökologischer Holzbauweise präsentieren. Dabei gibt es drei grundlegende Punkte, die alle angehenden Baufamilien interessieren und die immer wieder angefragt werden:

Trend 1: Fertighäuser in Holzbauweise

In den letzten Jahren steigt der Anteil an vorgefertigten Häusern in Holzbauweise stetig an, während die konventionellen Bauarten eher abnehmen. Zum einen liegt das an der natürlichen Bauweise von Holz-Fertighäusern, zum anderen auch an der hohen Qualität dank industrieller Vorfertigung.

Die Fertigung unter optimalen Bedingungen in der Werkshalle ist ein entscheidendes Kaufkriterium bei den Bauentscheidern. Auch die schlüsselfertige Übergabe sowie ein schneller Einzug ins Traumhaus sind gewichtige Argumente für den heutigen Hauskauf. Durch immer strengere Vorgaben vom Gesetzgeber bezüglich der Energieeinsparverordnung (EnEV) haben Holzhäuser einen entscheidenden Vorteil gegenüber dem Mauerwerksbau: die Anforderungen sind bei Holz-Fertighäusern leichter umzusetzen und sie benötigen dabei geringere Wandstärken als andere Bauweisen.

Da Holz ein schlechter Wärmeleiter ist, unterstützt das Konstruktionsholz innerhalb der Wände-, Decken- und Dachtafeln den Wärmeschutz. Die durchschnittliche Wohnfläche bei einem Neubau liegt heute zwischen 130 und 150 Quadratmetern. Dabei beträgt die Grundfläche des Baulands zwischen 500 und 800 Quadratmetern. Am häufigsten werden Einfamilienhäuser mit eineinhalb bis zwei Geschossen realisiert. Oftmals entstehen sie in Städten und Gemeinden mit 2.000 bis 20.000 Einwohnern, wobei sich ein gewisser Trend für den Bau in kleineren Gemeinden abzeichnet.

Trend 2: Schlüsselfertiges Bauen

Wer sich für das schlüsselfertige Bauen entscheidet, kann sich ganz entspannt zurücklehnen. Bereits bei der Planung mit dem Haushersteller werden alle Anforderungen und Wünsche der Baufamilie ausgelotet und mit der Landesbauordnung, der Grundstücksfläche und hinsichtlich der technischen Umsetzung abgestimmt. An der Seite der Bauentscheider findet sich immer einen fester Ansprechpartner aus dem Holzbauunternehmen. Damit ist es auch nicht verwunderlich, dass  die Kundenzufriedenheit bei mehr als 95 Prozent liegt. Gerade die Hausberichte der einzelnen Anbieter von Fertighäusern spiegeln diese gute Stimmung wider.

Hausbau in Ihrer Region

Tipps, Bauordnungen und Musterhausparks der einzelnen Bundesländer:

Quellen:

1Die Ergebnisse stammen aus der Studie „Wohnen in Deutschland“, die das Institut für Demoskopie Allensbach und der Marktforscher Prognos im Auftrag des Verbandes der Sparda-Banken vorgelegt hat. Hierbei wurden rund 1.850 Menschen ab 16 Jahren befragt.