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Bundesverband Deutscher Fertigbau e.V.
10.03.2011

Fertigbau-Industrie begrüßt Pläne zur Vereinfachung des „Wohn-Riester“

Bad Honnef. Die deutsche Fertigbauindustrie begrüßt die nun bekannt gewordenen Pläne der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, den „Wohn-Riester“ zu vereinfachen. „Der Erwerb von Wohneigentum zur Altersvorsorge muss endlich attraktiver werden“, fordert Dirk-Uwe Klaas, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau (BDF), in dem die 45 führenden Hersteller von Holz-Fertighäusern organisiert sind.

Die Unionsfraktion will die Möglichkeiten ausweiten, riester-gefördertes Eigentum wieder zu verkaufen, ohne die Förderung erstatten zu müssen. Das soll zum Beispiel dann möglich sein, wenn die Hausbesitzer berufsbedingt umziehen müssen. Auch wenn der Eigentümer stationär pflegebedürftig wird, soll künftig grundsätzlich eine Veräußerung des Hauses ohne Rückzahlung der Riester-Förderung gestattet sein. Diese Eckpunkte einer Reform der Eigenheimrente hatte der finanzpolitische Fraktionssprecher Klaus-Peter Floßbach in einem Zeitungsinterview angekündigt.

Im Zuge der „Wohn-Riester“ genannten Eigenheimrente werden zertifizierte Darlehen wie zum Beispiel Bausparverträge gefördert. Außerdem kann mit staatlichen Zulagen angespartes Vermögen aus Riester-Verträgen für den Erwerb von Wohneigentum eingesetzt werden. BDF-Hauptgeschäftsführer Klaas hofft auf weitere Änderungen. „Die Union darf nicht auf halbem Wege stehen bleiben. Das Instrument Eigenheimrente muss weiter vereinfacht werden.“

Foto: Der „Wohn-Riester“ soll insbesondere jungen Familien den Weg in Wohneigentum ebnen (Quelle: BDF).

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Christoph Windscheif