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Bundesverband Deutscher Fertigbau e.V.
25.11.2010
Fertighäuser: Kuschelig warm mit wenig Heizenergie
Bad Honnef. Gegen Ende des Jahres flattern turnusgemäß die Jahresabrechnungen der örtlichen Energieversorger in die Haushalte. In Zeiten steigender Energiepreise hat dies oft eine schmerzliche Nachzahlung zur Folge. Ein Großteil der Summe ist den Heizkosten in den Wintermonaten geschuldet. Und da der kommende Winter nach Expertenmeinung der kälteste seit 100 Jahren werden soll, könnte es die nächste Abrechnung in sich haben. „In der kalten Jahreszeit zeigt sich, wie gut ein Haus in der Lage ist, die Kälte draußen und die Wärme drinnen zu halten“, weiß Dirk-Uwe Klaas, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Fertigbau (BDF).
Viel Erfahrung mit kalten Wintern haben die skandinavischen Länder. Und die setzen bei lang anhaltenden Minusgraden auf Häuser in Holzbauweise. Eine dichte Haushülle und ein extrem niedriger Wärmeverlust schützen die Skandinavier vor Frost und Zugluft. „Zwar herrschen zwischen Nordsee und Alpen nicht so oft hohe zweistellige Minusgrade, wie es etwa in Grönland die Regel ist. Aber auch in Deutschland steigt das Interesse an Holz-Fertighäusern, weil sie für Energie sparendes Bauen und Wohnen stehen – und die Hausbewohner bei den Heizkosten bare Münze sparen können“, so Klaas.
Integrierte Wärmedämmung in den Holztafelwänden
Ein Fertighaus benötigt aufgrund seiner Konstruktionsweise nur noch wenig Heizenergie. Grund ist, dass ein Großteil der Wärmedämmung schon innen in die Holztafelwände integriert ist. Deshalb liegt der Energiebedarf der Häuser oft weit unter den gesetzlichen Vorgaben der Energie-Einsparverordnung. Energieeffizienz hat im deutschen Holz-Fertigbau eine lange Tradition. Die Hersteller haben schon früh auf die Energiesparsamkeit ihrer Häuser gesetzt. In den letzten Jahren wurde insbesondere die Gebäudehülle durch Minimierung und bessere Ausführung der Wärmebrücken energetisch optimiert. Auch die günstigen bauphysikalischen Eigenschaften von Holz und die maßgenaue Vorfertigung der Bauelemente ermöglichen das hohe Energiesparpotenzial im Fertigbau. Holz-Fertighäuser werden in geschützten Werkshallen ganz individuell vorgefertigt und innerhalb von höchstens zwei Tagen auf der Baustelle montiert. Somit bringt auch ein plötzlicher Wintereinbruch den Bau der eigenen vier Wände nicht in Gefahr.
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Bastian Herzig